Nachbarschaftspreis 2026

Die Projekte

Folgende Projekte nehmen dieses Jahr teil:

Kultur & Sport

Nyaradzai Ngwerume Basketball

Niendorfer TSV von 1919 e.V.

Der Niendorfer TSV von 1919 e.V. schlägt mit großer Überzeugung seine Basketballtrainerin Nyaradzai Ngwerume für den Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis vor. Nyaradzai Ngwerume, die alle nur Coach twenty-five nennen, ist seit mittlerweile zehn Jahren eine prägende Persönlichkeit in der Basketballabteilung des Niendorfer TSV. Die ehemalige Nationalspielerin ihres Heimatlandes Simbabwe engagiert sich weit über das übliche Maß hinaus ehrenamtlich für den Verein, für junge Menschen und für den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hamburg. Mit außergewöhnlichem Herzblut, unermüdlicher Energie und großer Fachkompetenz hat sie den Leistungsbasketball im Verein Schritt für Schritt weiterentwickelt. Unter ihrer Leitung gelang es, die männliche U19-Mannschaft des Niendorfer TSV mit vergleichsweise bescheidenen Mitteln in der höchsten deutschen Jugendspielklasse, der Nachwuchs-Basketball-Bundesliga (NBBL), zu etablieren. Dort misst sich das Team erfolgreich mit den Nachwuchsteams professioneller Bundesliga-Standorte. Ein besonderes Highlight war dabei, dass ihre Mannschaft in der vergangenen Saison gleich zweimal die Hamburg Towers besiegen konnte. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit sind Schulkooperationen. Mit großem Engagement bringt sie Kinder und Jugendliche in Bewegung, begeistert sie für den Basketballsport und eröffnet vielen jungen Menschen erstmals den Zugang zum Vereinssport und zu einer aktiven Gemeinschaft. Neben ihrer Trainertätigkeit trägt Nyaradzai die Verantwortung für den gesamten männlichen Basketballbereich des Vereins. Sie koordiniert, organisiert und entwickelt Strukturen weiter und ist dabei für zahlreiche Spieler, Trainerinnen und Trainer sowie Ehrenamtliche eine wichtige Ansprechperson und Vorbildfigur. Mindestens ebenso beeindruckend ist ihr gesellschaftliches Engagement. Seit Jahren setzt sie sich mit großem persönlichen Einsatz für die Integration von Geflüchteten ein. Mit dem Projekt "Building Bridges" organisiert sie jährlich unter dem Motto "Allein bin ich gut, aber gemeinsam sind wir großartig" ein Basketballturnier für die Bewohnerinnen und Bewohner der Flüchtlingsunterkunft Schmiedekoppel. Diese Veranstaltung schafft Begegnungen, baut Vorurteile ab und setzt ein starkes Zeichen gegen Rassismus, Ausgrenzung und gesellschaftliche Spaltung. Gleichzeitig unterstützt sie Menschen mit Fluchterfahrung dabei, Kontakte zu knüpfen und in Hamburg eine neue Heimat zu finden. Gemeinsam mit Schulen sowie jungen Schiedsrichterinnen und Schiedsrichtern schafft sie Möglichkeiten zur Teilhabe für Menschen, die im Alltag häufig zu wenig Beachtung finden. Dabei fördert sie Respekt, Fairness, Verantwortung und das Verständnis füreinander. Sie zeigt eindrucksvoll, wie Sport Brücken zwischen unterschiedlichen Kulturen, sozialen Hintergründen und Lebensrealitäten schlagen kann. Die Bedeutung ihres gesellschaftlichen Engagements wurde im Jahr 2025 mit der Verleihung des Bertini-Preises gewürdigt. Diese Auszeichnung ehrt Menschen und Initiativen, die sich in besonderer Weise für ein respektvolles Miteinander, gegen Ausgrenzung sowie für Zivilcourage und gesellschaftlichen Zusammenhalt einsetzen. Der Preis unterstreicht eindrucksvoll die nachhaltige Wirkung ihres Wirkens weit über den Sport hinaus. Sollte Nyaradzai mit einer Auszeichnung bedacht werden, würde dies dazu beitragen, all diese bemerkenswerten Projekte auch zukünftig finanzieren und weiterentwickeln zu können. Nyaradzai Ngwerume ist weit mehr als eine erfolgreiche Trainerin. Sie ist Vorbild, Integrationsmotor, Brückenbauerin und Mentorin für zahlreiche junge Menschen. Mit ihrem außergewöhnlichen ehrenamtlichen Engagement stärkt sie den gesellschaftlichen Zusammenhalt in Hamburg jeden Tag aufs Neue. Sie verkörpert die Werte des Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreises in herausragender Weise und ist eine äußerst würdige Preisträgerin.

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Gesellschaft & Soziales

Über den Tellerrand kochen

Über den Tellerrand Hamburg e.V.

Unser Verein fördert den persönlichen Austausch zwischen Menschen mit und ohne Fluchtgeschichte. Mit unterschiedlichen kostenlosen Gemeinschaftsaktivitäten ermöglichen wir interkulturelle Begegnungen über Generationen hinweg. Bei uns sind alle willkommen! Unser Motto: #maketheworldabetterplate Denn das Herzstück ist unser Projekt „Über den Tellerrand kochen“: das gemeinsame Zubereiten von Gerichten aus aller Welt. Kochen dabei mehr als nur das reine Essen – es schafft Ankerpunkte, lässt Heimat spürbar werden und wird zur universellen Sprache, wo sie im Alltag vielleicht (noch) fehlt. Am Herd und beim Gemüse schnippeln am gemeinsamen Küchentisch entstehen Gespräche ganz von selbst: Das kollektive Handeln baut Hemmschwellen ab und erleichtert das Aufeinander-Zugehen. So werden vielfältige kulturelle Perspektiven und Lebenserfahrungen sichtbar, Vorurteile abgebaut und gesellschaftliche Teilhabe praktisch erfahrbar. Über die Zeit wachsen so Stück für Stück Freundschaften und Netzwerke zur gegenseitigen Unterstützung und Freizeitgestaltung. Mit dem Projekt wirken wir Einsamkeit, Diskriminierung und gesellschaftlicher Spaltung entgegen. Fest verankert ist das Projekt mittlerweile in zwei Hamburger Stadtteilen: in Wilhelmsburg und auf dem Dulsberg, wo jeweils regelmäßig einmal im Monat Koch-Events stattfinden. Was vor über 10 Jahren aus kleinen Einzelveranstaltungen entstanden ist, hat sich durch sehr viel ehrenamtliches Engagement und ein kleines hauptamtliches Team stetig weiterentwickelt und sogar die Corona-Pandemie überlebt (u.a. mit Online-Kochevents). So sind nachbarschaftliche Communities gewachsen, die mittlerweile stark nachgefragt werden: Das Interesse an den Kochevents übersteigt häufig die freien Plätze. Das Salz in der Suppe sind unsere Ehrenamtlichen: Aktuell engagieren sich bei uns rund 30 Menschen mit ganz viel Herzblut; inzwischen haben 40 % der Freiwilligen selbst Migrationserfahrung. Wir ermutigen Teilnehmende ausdrücklich, auch selbst ehrenamtlich aktiv zu werden – zum Beispiel indem sie Gerichte anleiten, beim Einkaufen helfen oder Verantwortung in der Organisation übernehmen. Dadurch wird aus Begegnung Beteiligung. Viele Integrationsprojekte sind durch ein ungleiches „Geber-Nehmer“-Gefälle geprägt, in dem Geflüchtete oft zu passiven Hilfeempfänger:innen werden. Bei uns wird soziale Teilhabe unmittelbar und in der Nachbarschaft erfahrbar: Menschen mit Migrationsgeschichte sind immer auch Mitgestaltende. So entstehen Dialog auf Augenhöhe und echte Zugehörigkeit – nicht „nebeneinander“, sondern miteinander. Mit dem Projekt reagieren wir gezielt auf soziale Isolation und fehlende frei zugängliche Begegnungsräume in zwei Stadtteilen, die durch einen hohen Anteil an Menschen mit Migrationsgeschichte, viele Einpersonenhaushalte und Alleinerziehende sowie ein geringes Einkommensniveau geprägt sind. Diese Rahmenbedingungen erhöhen das Risiko von Einsamkeit und erschweren den Aufbau nachbarschaftlicher Beziehungen. Ein Preisgeld würde uns helfen, unsere Wirkung vor Ort aufrechtzuerhalten und zu stärken. Wir würden es dafür nutzen, auch im nächsten Jahr kostenfreie Kochveranstaltungen in Wilhelmsburg und Dulsberg anzubieten, indem die Finanzierung für Lebensmittel, Kochutensilien und Raummieten gesichert wird. So können noch mehr Menschen einen verlässlichen Ort der Begegnung in ihrer Nähe erleben, Hemmschwellen weiter abbauen und neue Kontakte knüpfen und pflegen – mit dem Ergebnis, dass Zugehörigkeit und nachbarschaftlicher Zusammenhalt in der Großstadt Hamburg wachsen und wir gemeinsam in einer Gesellschaft der Vielen leben können.

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Gesellschaft & Soziales

mitKids Aktivpatenschaften Hamburg

Ehlerding Stiftung

Zur Ehlerding Stiftung: Mit stiftungseigenen Projekten fördert die Ehlerding Stiftung seit 26 Jahren Kinder und Jugendliche. Aktuell sind dies die mitKids Aktivpatenschaften, das Erlebnispädagogische Schullandheim Barkhausen und die Impulse - "Damit Kindern das Leben gelingt!" Zum Projekt: ZEIT FÜR GLÜCKSMOMENTE Patenschaften für Kinder: Einander vertrauen, Spaß haben und gemeinsam durch Dick und Dünn gehen Kinder brauchen zuverlässige Bezugspersonen, um gesund und stark aufzuwachsen. Sie brauchen Menschen, die sich Zeit nehmen und zuhören. Sie brauchen Erwachsene, die mit ihnen die Welt entdecken. Sie brauchen jemanden, der an sie glaubt und ihnen Mut macht. Eine mitKids Aktivpatenschaft ermöglicht Kindern aus belasteten Familien, die kleinen und großen Wunder des Lebens zu entdecken – mit liebevollen und verlässlichen ehrenamtlichen Pat:innen an ihrer Seite. In regelmäßigen Treffen in 1:1-Betreuung stehen die Kinder für ein paar Stunden im Mittelpunkt Eine zusätzliche Bezugsperson neben der Familie bietet die Chance auf neue Erfahrungen und stärkt das Selbstvertrauen des Kindes. Pat:innen fördern die seelische Gesundheit und unterstützen die Entwicklung von Sozialkompetenzen. Sie erweitern das soziale Netzwerk des Patenkindes und seiner Familie. So trägt das Projekt zur Herstellung sozialer Gerechtigkeit bei. Rund 120 Ehrenamtliche engagieren sich aktuell bei den mitKids in Hamburg. Über 50 Patenschaften sind länger als fünf Jahre zusammen. Bei dem Blick auf die Langfristigkeit zeigt sich, dass die mitKids Aktivpatenschaften an entscheidenden Übergängen an der Seite der Kinder und Jugendlichen stehen. Von der frühen Kindheit an, über das Jugendalter bis hin zu Jungerwachsenen. Die Ehrenamtlichen sind inspirierende Vorbilder für den Lebensweg und stehen beratend an der Seite. Nicht selten hat dies auch einen Einfluss auf die Familien der Kinder, indem sich neue gesellschaftliche und berufliche Perspektiven öffnen. Mentoring wirkt: Für die Kinder: • Integration und Prävention durch emotionale Bindung Für die Ehrenamtlichen: • Stärkung des Gemeinschaftsgefühls, der Selbstwirksamkeit und der eigenen Zufriedenheit Für die Gesellschaft: • Stärkung des Gemeinwohls sowie Stärkung der Demokratie Zum Preisgeld: Im kommenden Jahr 2027 feiern die mitKids 20 Jahre. Eine Auszeichnung durch den Nachbarschaftspreis wäre eine große Wertschätzung. Das Preisgeld käme dem mitKids-Jubiläumsfest zugute. Es würde zu einem bunten Mitmachprogramm für die gesamte "mitKids-Familie" beitragen. Glücksmomente für die Kinder, die in Erinnerung bleiben! Vielen Dank für Ihr Engagement und diese gute Antragsplattform.

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Gesellschaft & Soziales

Klangstrolche – Musik für jedes Kind

Stiftung Kulturpalast Hamburg

Die Klangstrolche sind ein Projekt der Stiftung Kulturpalast Hamburg, das seit 2007 Kindern im Alter von sechs Monaten bis sechs Jahren unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialem Hintergrund eine musikalische Frühförderung anbietet. Jährlich erreicht das Projekt mehr als 2.000 Kinder. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf benachteiligten Stadtteilen wie Billstedt oder Harburg, in denen viele Familien mit niedrigem oder niedrigerem sozioökonomischem Status leben. (Die Klangstrolche sind jedoch auch in Niendorf vertreten.) Sozioökonomische Ungleichheiten können bereits im frühen Kindesalter mit unterschiedlichen Bildungs- und Entwicklungschancen einhergehen. Teilweise fehlende oder unzureichende Deutschkenntnisse, fehlendes Wissen über Fördermöglichkeiten sowie ein begrenzter Zugang zu entsprechenden Angeboten können bestehende Ungleichheiten zusätzlich verstärken und zu ihrer Persistenz beitragen. Genau hier setzen die Klangstrolche an und verfolgen einen mehrdimensionalen Ansatz zur musikalischen Frühförderung: • In Kitas und Eltern-Kind-Einrichtungen bringen Musikpädagog*innen den Kindern unter Verwendung der Klangstrolch-Methode (mehr Informationen unter dem Abschnitt „Methode“) das Orffsche Instrumentarium (einfache Schlag-, Rhythmus- und Melodieinstrumente) sowie internationale Kinderlieder näher. Dadurch können sprachliche kognitive, soziale und motorische Kompetenzen der Kinder gestärkt werden. • Daneben bietet das Projekt Klangstrolche den teilnehmenden Kindern kulturelle Bildung durch Musik und Kultur zum Erleben (Theater-, Konzert- sowie Workshopbesuche etc.) an. Hintergrund und Bedarf In Stadtteilen wie Billstedt und Harburg, in denen die Stiftung Kulturpalast Hamburg seit über 45 Jahren tätig ist, ist die sozioökonomische Lage vieler Menschen nachweislich benachteiligt. Laut dem Sozialmonitoring „Integrierte Stadtteilentwicklung“ der Freien und Hansestadt Hamburg (Maaß & Huang, 2024, S. 90) weisen diese Gebiete besonders niedrige Statusindizes auf: In Billstedt liegt der Anteil der Kinder mit Migrationshintergrund in einigen Gebieten um bis zu 1,8 Standardabweichungen (SD = 19,9 %) über dem Hamburger Durchschnitt von 54,7 %. (Bericht 2024, ab S. 90). Diese Kinder sind häufig von Sprachdefiziten betroffen und bringen bei Schuleintritt geringe oder keine Deutschkenntnisse mit, was ihre Bildungswege erschwert. Laut einer Modellberechnung der OECD könnte es bis zu sechs Generationen dauern, bis Kinder aus einkommensschwachen Haushalten das mittlere Einkommen erreichen (OECD, 2018, S. 27). In Hamburgs sozioökonomisch benachteiligten Stadtteilen sind schulische und frühkindliche Bildungseinrichtungen oft unterfinanziert, wodurch gezielte Fördermaßnahmen fehlen. Gleichzeitig sind viele Kinder und Jugendliche aufgrund von finanziellen und sprachlichen Barrieren vom Zugang zu Bildungs- und Freizeitangeboten ausgeschlossen. Das Projekt „Klangstrolche – Musik für jedes Kind“ bietet hier eine wertvolle Möglichkeit der Frühförderung, die ohne Sprachbarrieren zugänglich ist. Projektziel und Nutzen Das Projekt „Klangstrolche – Musik für jedes Kind“ bietet eine inklusive Möglichkeit der musikalischen Frühförderung. Im Rahmen des Programms erleben Kinder, wie sie ihre Sprachfähigkeiten, sozialen Kompetenzen und motorischen Fertigkeiten durch Musik entwickeln können. Musikalische Frühförderung hat positive Auswirkungen auf die kognitive Entwicklung, wie z. B. Gedächtnis, Aufmerksamkeit und Sprachverständnis. Auch die sozialen Fähigkeiten der Kinder, wie Empathie, Teamarbeit und Kommunikation können durch das gemeinsame Musizieren gestärkt werden. Die Teilnahme am Projekt „Klangstrolche – Musik für jedes Kind“ kann nicht nur die sprachliche und soziale Entwicklung positiv beeinflussen, sondern den Kindern auch helfen, Stress abzubauen und emotionale Stabilität zu erlangen. Das Projekt ist besonders wertvoll für Kinder aus sozioökonomisch benachteiligten Verhältnissen, da es ihnen eine niedrigschwellige Möglichkeit bietet, ihre Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln. Ein weiterer Baustein der Klangstrolche ist die Vermittlung von musikkultureller bzw. kultureller Bildung. Als Klangstrolche (so werden alle teilnehmenden Kinder des Projekts „Klangstrolche – Musik für jedes Kind“ genannt) nehmen die Kinder nicht nur an den Klangstrolch-Kursen in der jeweiligen Kita oder Eltern-Kind-Einrichtung teil, sondern sie erhalten auch ein vielfältiges Angebot an Kindertheatern, Kinderkonzerten sowie Workshops außerhalb der eigenen Einrichtung. Unter diesen Angeboten stechen vor allem zwei besonders hervor: Das Gipfeltreffen sowie der Kongress der Klangstrolche. Beim Gipfeltreffen der Klangstrolche, einem jährlich stattfindenden Benefiz-Mitmachkonzert, kommen Kinder unterschiedlichster Kitas aus ganz Hamburg in der Laeiszhalle unter einem Dach zusammen. Für viele dieser sozioökonomisch benachteiligten Kinder eröffnet der Besuch der Laeiszhalle einen Zugang zu einem historisch bedeutungsvollen Teil der Musikkultur, den sie ohne die Klangstrolche vielleicht niemals kennengelernt hätten. Der Kongress der Klangstrolche, der jeweils während der Hamburger Frühjahrsferien sowie während der Herbstferien stattfindet, ist eine Workshopwoche für Kinder im Kultur Palast Billstedt (Stadtteilkulturzentrum und Geschäftsstelle der Stiftung Kulturpalast Hamburg) bzw. Kultur Palast Harburg (Bürgerhaus und zweites Haus der Stiftung). Innerhalb dieser Woche beschäftigen sich die Kinder in verschiedenen Workshops mit abwechselnden Themen in den Bereichen Musik, Tanz und Bewegung. Methode Die Klangstrolch-Methode zeichnet sich durch ihren innovativen, ganzheitlichen und inklusiven Ansatz musikalischer Frühförderung aus. Seit 2007 verfolgt das Projekt „Klangstrolche – Musik für jedes Kind“ das Ziel, allen Kindern unabhängig von Herkunft, Sprache oder sozialem Hintergrund einen frühzeitigen Zugang zu Musik und kultureller Bildung zu ermöglichen. Leitend dabei ist die Überzeugung, dass musikalische Bildung bereits in den ersten Lebensjahren entscheidend zur sprachlichen, motorischen, sozialen und kognitiven Entwicklung von Kindern beitragen und somit ihre Bildungs- und Zukunftschancen nachhaltig verbessern kann. Musikpädagogisch innovativ im Rahmen der eigenen Musikmethode ist die Verbindung mit aktuellen gesellschaftlichen Anforderungen wie Diversität, Mehrsprachigkeit, kultureller Teilhabe und Nachhaltigkeit. Die Klangstrolch-Methode integriert internationale Kinderlieder und musikalische Ausdrucksformen verschiedener Kulturen und schafft dadurch einen niedrigschwelligen Zugang für Kinder mit unterschiedlichen kulturellen und sprachlichen Hintergründen. Ein weiterer innovativer Kern der Methode liegt in der Orientierung an der Music Learning Theory von Edwin E. Gordon. Analog zum natürlichen Spracherwerb lernen Kinder Musik zunächst über intensives Hören, bevor sie selbst musikalisch aktiv werden. Durch Nachahmung, Wiederholung und improvisatorisches Ausprobieren entwickeln sie schrittweise musikalische Ausdrucksfähigkeit und Selbstvertrauen. Dieser, im Rahmen eines Pilotprojektes mit der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, bereits erfolgreich erprobte Ansatz ermöglicht insbesondere Kindern mit sprachlichen oder körperlichen Beeinträchtigungen einen entwicklungsrechten und spielerischen Zugang zu Musik. Die Klangstrolch-Methode verbindet dabei wissenschaftlich fundierte musikpädagogische Erkenntnisse mit einer klaren Praxisorientierung. Wiederkehrende Rituale, bewusst eingesetzte Stille, vielfältige musikalische Impulse sowie die Verbindung von Musik und Bewegung schaffen eine strukturierte und zugleich offene Lernumgebung. Dadurch entsteht ein nachhaltiges musikpädagogisches Konzept, das individuelle Entwicklung fördert, kulturelle Vielfalt sichtbar macht und Musik als Mittel soziale Teilhabe stärkt. Wissenschaftliche Fundierung und Erfolge Frühkindliche Musikförderung kann vielfältige positive Effekte auf die kognitive, sprachliche und soziale Entwicklung von Kindern haben. Studien zeigen Zusammenhänge zwischen musikalischer Förderung und der Entwicklung von Sprachverständnis und Ausdrucksfähigkeit sowie emotionaler Resilienz und soziale Kompetenzen. Auch unsere jährlichen Evaluationen im Rahmen unseres Wirkungsberichts konnten Hinweise auf die entsprechenden Entwicklungen bei den teilnehmenden Kindern liefern. Das Projekt wurde zudem mit dem „PHINEO-Wirkt-Siegel“ ausgezeichnet, das die hohe Qualität und das nachgewiesene Wirkungspotenzial unseres Programms bestätigt. Auch in den Hamburger Bildungsleitlinien für die pädagogische Arbeit in Kitas werden die Klangstrolche neben Projekten der Elbphilharmonie und der Hamburger Staatsoper empfohlen (Dreier, A. et al., 2024, S.55). In den letzten Jahren haben mehr als 2.000 Kinder jährlich von diesem Angebot profitiert und deutliche Fortschritte in ihren sprachlichen und sozialen Fähigkeiten gemacht. Fazit Das Projekt „Klangstrolche“ bietet den Kindern eine wertvolle Möglichkeit der frühkindlichen musikalischen Förderung ohne Zugangsvoraussetzungen wie Sprachkenntnisse. Gerade in sozioökonomisch benachteiligten Stadtteilen wie Billstedt oder Harburg, in denen der Zugang zu bildungsfördernden Angeboten begrenzt ist, bietet das Projekt eine nachhaltige Chance zur Verbesserung der Lebensperspektiven der Kinder. Wir sind überzeugt, dass die Klangstrolche einen wichtigen Beitrag zur sozialen Inklusion und Chancengleichheit leisten.

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Nachhaltigkeit & Umwelt

Neue Wurzeln für die Zukunft – Klimafeste Bäume für unser Freibad

Schwimmverein Poseidon Hamburg e.V.

Wir, der SV Poseidon Hamburg, sind ein gemeinnütziger Schwimmverein und betreiben in Hamburg-Eidelstedt, in unmittelbarer Nachbarschaft des Hamburg Airports, eine eigene Freibadanlage. Unser Freibad ist nicht nur ein Ort für Sport und Bewegung, sondern auch ein grüner Treffpunkt für unsere Vereinsmitglieder, Familien und Menschen aus der Nachbarschaft. Doch die zunehmend heißen und trockenen Sommer hinterlassen auch bei uns deutliche Spuren: Mehrere unserer alten, über viele Jahre gewachsenen Bäume haben unter den klimatischen Veränderungen stark gelitten und sind teilweise abgestorben. Mit ihnen verlieren wir nicht nur wertvolle Schattenspender, sondern auch wichtige Lebensräume für Vögel, Insekten und andere Tiere. Mit unserem neuen Projekt möchten wir deshalb neue Wurzeln für die Zukunft schlagen und unser Freibad durch die gezielte Nachpflanzung heimischer, klimaresilienter Bäume nachhaltig begrünen. Dabei geht es uns um weit mehr als den Ersatz abgestorbener Bäume. Wir möchten unseren Baumbestand langfristig erhalten, an die veränderten klimatischen Bedingungen anpassen und unsere Freibadanlage auch für kommende Generationen als naturnahen Erholungsort bewahren. Die neuen Bäume sollen künftig Schatten spenden, durch Verdunstung zur Kühlung ihrer Umgebung beitragen, CO₂ binden und neue Lebensräume sowie Nahrungsquellen für die heimische Tierwelt schaffen. Bei der Auswahl achten wir besonders auf standortgerechte, heimische Baumarten, die möglichst gut mit zunehmender Hitze und zeitweiser Trockenheit zurechtkommen. Nachhaltigkeit ist für uns kein neues Thema, sondern seit Jahren ein fester Bestandteil unserer Vereinsarbeit. Mit der Ansiedlung eigener Bienenvölker, der Umstellung unserer Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Technik und unseren weiteren Naturschutzideen setzen wir uns kontinuierlich für den Erhalt unserer Umwelt ein. Im vergangenen Jahr stand dabei insbesondere die Förderung der Artenvielfalt durch einen Naturlehrpfad sowie Maßnahmen zum Fledermaus- und Vogelschutz im Mittelpunkt. An dieses Engagement möchten wir mit unserem neuen Baumpflanzprojekt anknüpfen. Die Pflanzung und anschließende Pflege möchten wir gemeinsam mit unseren Vereinsmitgliedern gestalten und dabei insbesondere auch Kinder und Jugendliche für den Wert unserer Bäume und den aktiven Klimaschutz sensibilisieren. Denn wer selbst einen Baum pflanzt und ihn über die Jahre wachsen sieht, entwickelt ein ganz besonderes Bewusstsein für den Schutz unserer Natur. Mit dem Preisgeld des HAMBURG AIRPORT. BEWEGT. Nachbarschaftspreises möchten wir die Anschaffung geeigneter Jungbäume sowie des notwendigen Pflanzmaterials, Baumschutzes und entsprechender Bewässerungshilfen finanzieren. Durch eine sorgfältige Standortwahl und langfristige Pflege möchten wir sicherstellen, dass die jungen Bäume gut anwachsen und dauerhaft erhalten bleiben. Unser Ziel ist es, nicht nur verlorenes Grün zu ersetzen, sondern heute die Grundlage für das grüne Freibad von morgen zu schaffen. Ein Freibad, das auch in heißen Sommern ein angenehmer Aufenthaltsort bleibt, einen Beitrag zum lokalen Klimaschutz leistet und die Artenvielfalt in unserer Nachbarschaft fördert. Mit Ihrer Unterstützung möchten wir zeigen, dass auch ein gemeinnütziger Sportverein einen wichtigen Beitrag zur Anpassung an den Klimawandel leisten kann – ganz konkret, direkt vor Ort und gemeinsam mit seiner Nachbarschaft. Denn die Bäume, die wir heute pflanzen, spenden den kommenden Generationen Schatten.

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Kultur & Sport

Zumba Inklusiv - Bewegung verbindet und schafft Gemeinschaft

Sportclub Alstertal-Langenhorn e.V.

Wir sind SCALA – mit rund 8.000 Mitgliedern der größte Breitensportverein im Hamburger Norden. Als gemeinnütziger Verein übernehmen wir Verantwortung für unsere Nachbarschaft. Unser Ziel ist es, einen Ort zu schaffen, an dem sich alle Menschen willkommen fühlen, Gemeinschaft erleben und unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen aktiv sein können. Deshalb entwickeln wir unser Inklusionsangebot stetig weiter. Im kommenden Jahr machen wir unsere Räumlichkeiten an der Lüttkoppel barrierefrei, damit sowohl unsere Geschäftsstelle als auch unsere Sporträume für alle Menschen zugänglich sind. Auch unser Sportangebot möchten wir noch vielfältiger und inklusiver gestalten. In diesem Jahr erweitern wir es erstmals um Zumba – denn Tanzen bedeutet weit mehr als Bewegung: Es bringt Menschen zusammen, schenkt Lebensfreude und stärkt das Gemeinschaftsgefühl. Am 7. November laden wir deshalb zu einem Zumba-Workshop in der Lüttkoppel ein, bei dem alle willkommen sind. Unser Wunsch ist es, aus diesem Workshop ein regelmäßiges Angebot zu entwickeln, das Menschen verbindet, Barrieren abbaut und allen die Möglichkeit gibt, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Damit aus dieser Idee ein dauerhaftes Bewegungsangebot wird, benötigen wir noch finanzielle Unterstützung. Mit dem Hamburg Airport Nachbarschaftspreis möchten wir einen weiteren Schritt im Bereich Inklusive bei SCALA gehen – für mehr Teilhabe, mehr Miteinander und mehr Lebensfreude in unserer Nachbarschaft.

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Gesellschaft & Soziales

SwaF Tandems für Hamburg

Start with a Friend e.V. in Hamburg

Begegnungen zwischen Menschen stärken den Zusammenhalt in unserer vielfältigen Einwanderungsgesellschaft. Auch für Menschen, die ein neues Leben in Hamburg anfangen, ist es leichter mit Freund*innen. Hier setzen wir an: Wir bringen Newcomer*innen, die neu in Deutschland starten, und Locals, die bereits länger in Hamburg leben, in einem persönlichen 1:1-Austauschformat zusammen. Das nennen wir SwaF Tandem. Oft werden sie Freund*innen und engagieren sich auf andere Weise für ein gutes Zusammenleben in der Hansestadt. SwaF Tandems gibt es in Hamburg schon seit 2016. So haben wir allein in Hamburg bereits über 960 Tandems gematcht. Das sind fast 2.000 Menschen, die in einen nachhaltigen persönlichen Kontakt gebracht wurden. Um das Matching kümmert sich unser engagiertes Team aus ehren- und hauptamtlichen Vermittler*innen. Was unsere Tandems miteinander machen, entscheiden sie selbst. Die gemeinsamen Erlebnisse sind so vielfältig, wie die Teilnehmenden bei SwaF. Manche Tandems tauschen sich über ihre verschiedenen Erfahrungen aus, kochen zusammen, lernen gemeinsam Sprachen, erkunden ihr Viertel und die ganze Stadt und genießen gemeinsam Kunst und Kultur. Andere helfen sich bei Behördengängen oder der Jobsuche. Oder sie verabreden sich mit weiteren Freund*innen. Außerdem kommen die SwaF-Tandems gemeinsam zu den Veranstaltungen, die die Community und das ehrenamtliche Team organisieren, z. B. den Community Nights in der Superbude St. Pauli oder zu gemeinsamen Konzertbesuchen in der Elbphilharmonie. In Hamburg betreuen wir in diesem Jahr etwa 45 Tandems. Das Wichtigste für ein gut funktionierendes Tandem sind verlässliche Strukturen in der Vermittlung und vor allem auch der Begleitung. Diese gewährleisten wir über einen Zeitraum von mindestens sechs Monaten. Hierfür qualifizieren wir Ehrenamtliche in E-Learnings und Weiterbildungsformaten. Zudem stellen wir in Hamburg auch ein*e Koordinator*in auf Minijob-Basis ein. Mit dem Preisgeld des Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis 2026 sollen die in Hamburg unmittelbar Personalkosten für eine Minijobstelle, ein Wertschätzungs- und Veranstaltungsbudget für unser ehrenamtliches Hamburger Team, sowie eine anteilsmäßige Übernahme von digitalen Arbeitsmitteln (das "SwaF Portal" und die E-Learnings) gestemmt werden. Das Projekt wird derzeit in erster Linie durch Bundesmittel (das Förderprogramm "Menschen stärken Menschen" des BMBFSFJ) gefördert. Diese Förderung entfällt nach jetzigem Stand für 2027, womit eine anderweitige Finanzierung des in Hamburg wirkenden Projekts erforderlich wird. Das Preisgeld kann demnach einen wichtigen Teil dazu beitragen, dass in der Hansestadt weiterhin Tandems entstehen zwischen Menschen, die neu in Deutschland sind, und Hamburger*innen, die schon länger dabei sind.

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Nachhaltigkeit & Umwelt

Flohmarkt für Nachhaltigkeit der AG Zukunftsschule

Verein zur Förderung des Lessing-Gymnasiums Norderstedt e.V.

Die AG Zukunftsschule von Schülerinnen und Schülern des Lessing-Gymnasiums organisierte bereits zum zweiten Mal einen Flohmarkt für Nachhaltigkeit. Nach dem Motto: Unsere Schule. Unsere Verantwortung. Unsere Zukunft. Der Förderverein des Lessing-Gymnasium unterstützt die AG Zukunftsschule damit zukünftig noch mehr Nachhaltigskeitsthemen durch die Jugendlichen aufgegriffen werden können. Wir danken für jede Unterstützung!

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Kultur & Sport

Ein Gaze-Vorhang für noch mehr Fantasie im Kinder- und Jugendtheater

Theaterwerkstatt im Kleinen Theater Bargteheide e.V.

„Alle Künste tragen bei zur größten aller Künste, der Lebenskunst.“ (Bertolt Brecht) Das gilt besonders auch für das Theaterspielen. Wir sind die Theaterwerkstatt im Kleinen Theater Bargteheide e.V., ein engagierter Kinder- und Jugendtheaterverein, der aktuell mit rund 100 Kindern und Jugendlichen ab 4 Jahren in fünf Gruppen und einer zusätzlichen Erwachsenengruppe arbeitet. Wir schaffen kreative Räume, in denen junge Menschen über das Theaterspiel wachsen und sich entfalten können. Unsere Arbeit basiert auf theaterpädagogischen Prinzipien, die weit über das Einüben von Texten hinausgehen: In der gemeinsamen Arbeit an Theaterstücken entwickeln die Kinder und Jugendlichen spielerisch ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl, ihre Teamfähigkeit, Kreativität, Sprachkompetenz, Konzentration und Ausdrucksfähigkeit, sowie ihr Körpergefühl und nicht zuletzt ihre sozialen Kompetenzen. Gerade in der Zeit nach der Corona-Pandemie und einem Alltag mit übermäßigem Medienkonsum zeigt sich, wie wertvoll dieses Angebot für die emotionale und soziale Entwicklung unserer Darstellenden ist. Dabei arbeiten wir integrativ. Es gibt keine kleinen Rollen. Jeder ist wichtig für das Gesamte! Um unsere Geschichten noch eindrucksvoller auf die Bühne zu bringen und das Publikum durch eine neue visuelle Dimension noch tiefer in unsere Fantasiewelten mitzunehmen, wünschen wir uns einen halbtransparenten Gaze-Vorhang. Dieses besondere Bühnenelement eröffnet nicht nur kreative Gestaltungsmöglichkeiten, sondern lässt sich auch hervorragend in die theaterpädagogische Arbeit integrieren – zum Beispiel für Traumsequenzen, Schatten- oder Lichteffekte. Leider ist ein Wunsch dieser Art ohne Unterstützung für uns nicht erfüllbar. Daher probieren wir es in diesem Jahr einfach noch einmal. :-) 
Wir bedanken uns daher besonders im Namen unserer kleinen und größeren Schauspielerinnen und Schauspieler herzlich für die Möglichkeit, uns erneut beim „Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis 2026“ um eine Förderung bewerben zu können.

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Kultur & Sport

Inklusives Surf-Camp

Bereich Sport und Inklusion, Evangelische Stiftung Alsterdorf

Sport verbindet Menschen, fördert Gesundheit und schafft Gemeinschaft. Doch insbesondere Menschen mit Behinderung und ältere Menschen stoßen häufig auf Barrieren, die ihnen den Zugang zu Bewegung und Sport erschweren. Inklusive Sportangebote ermöglichen körperliche Aktivität, stärken das Selbstbewusstsein und fördern soziale Teilhabe. Ziel ist es, allen Menschen unabhängig von Alter oder individuellen Voraussetzungen einen gleichberechtigten Zugang zum Sport zu ermöglichen. Der Bereich Sport und Inklusion der Evangelischen Stiftung Alsterdorf engagiert sich seit über zehn Jahren für dieses Ziel, gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Helfer*innen. Mit unserem Inklusiven Surf-Camp möchten wir Menschen mit und ohne Behinderung zusammenbringen und besonders Menschen, die erschwerte Zugänge zu dieser Sportart haben, ein besonderes Erlebnis ermöglichen. Nach dem erfolgreichen Auftakt im Jahr 2025 fand vom 18. bis 21. September 2026 unser zweites inklusives Surf-Camp in Hörnum auf Sylt statt. Zwölf Teilnehmende im Alter von 29 bis 65 Jahren erlebten gemeinsam mit vier Betreuer*innen die Faszination des Wellenreitens. Unter Anleitung einer erfahrenen Surfschule lernten sie an zwei Tagen die Grundlagen des Surfens – von der Theorie über Trockenübungen am Strand bis zum Ausprobieren im Wasser. Neben dem Wellenreiten besuchten wir auch das Nationalpark-Haus Arche Wattenmeer und erfuhren mehr über das Wattenmeer und seinen Schutz – auch das gehört für uns zum Surfen. Surfen bietet Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung vielfältige positive Effekte. Auf körperlicher Ebene werden Koordination und Rumpfstabilität trainiert, und motorische Einschränkungen können spielerisch verbessert werden. Wasser, Wellen und Wind sprechen zudem viele Sinne gleichzeitig an und fördern so Körpergefühl und sensorische Verarbeitung. Mindestens ebenso wichtig sind die Wirkungen auf Selbstständigkeit und Selbstbewusstsein. Eine Welle zu reiten ist ein spürbarer Erfolg, der stolz macht und dazu anregt, Unsicherheiten und vermeintliche Grenzen im Alltag neu einzuschätzen. Viele Teilnehmende erleben beim Surfen zum ersten Mal, dass ihnen etwas Anspruchsvolles zugetraut wird. Auch die Selbstbestimmung wird gestärkt: Wer im Wasser eigene Entscheidungen trifft (Welle wählen, Tempo, Pausen), erlebt sich als handlungsfähig. Nicht zuletzt wirken das Naturerlebnis und die Konzentration auf den Moment beruhigend. Dass unser Surf-Camp auch nachhaltig wirkt, zeigen diese Beispiele von zwei unserer Teilnehmer*innen: Vor dem Surf-Camp traute die gesetzliche Betreuerin eines Teilnehmers ihm das Surfen kaum zu und bezweifelte sogar seine Schwimmfähigkeit. Um teilnehmen zu können, legte er das Deutsche Schwimmabzeichen in Bronze ab. Im Camp gehörte er schließlich zu denjenigen, die besonders viel Zeit im Wasser und in den Wellen verbrachten. Diese Erfahrung stärkte sein Selbstvertrauen nachhaltig: Er erlebte, dass er anspruchsvolle Herausforderungen meistern kann, und begegnet heute sowohl sich selbst als auch seiner Betreuerin mit größerer Selbstsicherheit. Das Beispiel zeigt, wie inklusiver Sport dabei hilft, Vorurteile zu überwinden und eigene Fähigkeiten neu zu entdecken. Eine Teilnehmerin, die im Alltag häufig Ängste erlebt, berichtete beim Nachtreffen, dass sie sich seit dem Surf-Camp mehr zutraut und an Selbstbewusstsein gewonnen hat. Die Erfahrung, sich auf eine neue sportliche Herausforderung einzulassen, hat sie darin bestärkt, eigene Grenzen zu hinterfragen und Unsicherheiten zu überwinden. Auch ihr Partner, der ebenfalls am Camp teilnahm, wurde nachhaltig motiviert: Er kaufte sich ein gebrauchtes Surfboard, um künftig auch im Urlaub surfen zu können. Beide Beispiele verdeutlichen, dass das Surf-Camp weit mehr als ein einmaliges Sporterlebnis bietet. Es stärkt Selbstwirksamkeit, Selbstvertrauen und Selbstständigkeit und ermutigt die Teilnehmenden, sich auch im Alltag und bei weiteren sportlichen Aktivitäten mehr zuzutrauen. Zugleich schafft das gemeinsame Surfen Gemeinschaft und ermöglicht Menschen mit Behinderung eine besondere Form aktiver, gleichberechtigter Teilhabe am Sport. Und das Schönste an unserem Surf-Camp: Es ermöglicht nicht nur Begegnung von Menschen mit und ohne Behinderung, sondern auch Begegnung von Jung und Alt sowie von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund. Geleitet wurde das Surf-Camp von zwei Sportlotsinnen sowie von zwei ehrenamtlichen Betreuerinnen, die eine kleine Aufwandsentschädigung erhielten. Die Surfschule auf Sylt stellte ebenfalls gegen eine Aufwandsentschädigung ihre Surflehrer*innen zur Verfügung. Nur so war es uns möglich, das Surf-Camp für einen sehr günstigen Preis anzubieten, sodass auch Menschen mit niedrigen Einkommen teilnehmen können. Für einen unserer Teilnehmer war das Surf-Camp sein erster Urlaub überhaupt. Sowohl unser Surf-Camp 2025 als auch das diesjährige Surf-Camp waren ausgebucht, was das große Interesse an einem solchen neuen Angebot verdeutlicht. Mit dem Preisgeld könnten wir dieses Angebot ausbauen und öfter anbieten. Dadurch würden noch mehr Menschen mit Behinderung von einem Sportangebot profitieren, welches nicht nur dem Körper guttut, sondern darüber hinaus auch das Selbstbewusstsein stärkt sowie das Gefühl, Teil einer bunten Gemeinschaft zu sein.

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Gesellschaft & Soziales

CSD Norderstedt Norderpride

LSVD+ - Verband Queere Vielfalt Schleswig-Holstein e. V.

Wir sind der LSVD.sh (LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt Schleswig-Holstein e.V.) und setzen uns für die Rechte und Sichtbarkeit queerer Menschen ein. Eines unserer Projekte in der Metropolregion ist der CSD Norderstedt, mit dem wir Vielfalt sichtbar machen, Menschen zusammenbringen und zeigen, wie wichtig ein offenes und respektvolles Miteinander ist. Zudem bringen wir Menschen zusammen und stärken das gesellschaftliche Miteinander vor Ort. Hinter unseren Veranstaltungen steckt viel ehrenamtliche Arbeit. Menschen investieren ihre Freizeit, bringen Ideen ein, organisieren Veranstaltungen, knüpfen Kontakte und kümmern sich um unzählige Dinge, die oft gar nicht sichtbar sind. Dieses Engagement verbindet Menschen, schafft Gemeinschaft und macht es überhaupt erst möglich, queeres Leben in Norderstedt sichtbar zu machen. Dabei geht es uns nicht nur darum, schöne Veranstaltungen auf die Beine zu stellen, sondern auch darum, Begegnungen zu ermöglichen, Vorurteile abzubauen und einen Ort zu schaffen, an dem sich alle willkommen und akzeptiert fühlen. Mit dem Preisgeld möchten wir unsere ehrenamtliche Arbeit unterstützen und den CSD Norderstedt sowie weitere queere Veranstaltungen in der Metropolregion weiterentwickeln. Ob durch bessere Veranstaltungstechnik, barriereärmere Angebote oder ein vielfältiges Programm – die Förderung würde uns helfen, unsere Ideen umzusetzen, mehr Menschen zu erreichen und unser Engagement langfristig zu stärken. Wir wünschen uns ein Norderstedt, in dem Vielfalt selbstverständlich ist und Menschen füreinander einstehen. Dafür braucht es Menschen, die nicht nur zuschauen, sondern selbst mit anpacken. Wir möchten weitere Freiwillige begeistern, unsere Gemeinschaft stärken und zeigen, wie viel wir gemeinsam bewegen können. Denn eine lebendige Nachbarschaft entsteht dort, wo Menschen ihre Zeit und Fähigkeiten füreinander einsetzen und gemeinsam dafür sorgen, dass niemand außen vor bleibt.

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Gesellschaft & Soziales

Stärken stärken – Das Mutmach-Set für unsere Tandems

Zeit für Zukunft - Mentoren für Kinder e.V.

„Zeit für Zukunft – Mentoren für Kinder e.V.“ vermittelt ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren an Kinder und Jugendliche in Hamburg, die mit weniger guten Startbedingungen ins Leben gehen. In unseren 1:1-Patenschaften verbringen sie regelmäßig Zeit miteinander, lernen Neues kennen und entdecken gemeinsame Interessen. So entstehen verlässliche Beziehungen, die Selbstvertrauen stärken, Teilhabe ermöglichen und neue Perspektiven eröffnen. Mit unserem Resilienzprogramm „Stärken stärken“ ergänzen wir diese Patenschaften um eine gezielte Förderung der Persönlichkeitsentwicklung. Das Programm steht allen aktiven Tandems offen und vermittelt Kindern und Jugendlichen durch spielerische Übungen, gemeinsame Aktivitäten und praktische Erfahrungen, eigene Stärken zu erkennen und auszubauen. Unseren Mentorinnen und Mentoren kommt hier eine entscheidende Bedeutung zu: Als verlässliche Bezugsperson lassen sie die Kinder und Jugendlichen erleben, dass sie ganz viel in sich tragen, um Herausforderungen mutig anzugehen und ihren Weg zu gestalten. Im Mittelpunkt stehen zehn speziell entwickelte Aktionen, die Kinder und Jugendliche dabei unterstützen, Ressourcen aus unterschiedliche Kompetenzfelder aufzudecken und weiterzuentwickeln. Für jede abgeschlossene Aktion gibt’s einen Erfolgsaufkleber fürs Stärkenrad. In unserem Logbuch sind alle zehn Aktionen ausführlich erklärt und mit praktischen Empfehlungen zu Einstieg und Umsetzung versehen. Ergänzende Themenmodule und Workshops erweitern das Angebot. Über ein eventuelles Preisgeld würden wir uns riesig freuen! Damit könnten wir die bei „Zeit für Zukunft“ begleiteten Kinder und Jugendlichen mit einem „Stärken stärken Mutmach-Set“ ausstatten, mit dem sie ihre Fortschritte noch sichtbarer machen: Eine Schatzbox für starke Momente, ein Resilienz-Kartenspiel, ein Tandem-Abenteuerbuch mit einem schönen Stift und etwas Kreativ-Material sollen dazu einladen, gemeinsam Neues auszuprobieren, persönliche Highlights festzuhalten und Ideen für weitere Unternehmungen zu sammeln. So werden kleine und große Erfolgserlebnisse sichtbar und bleiben in Erinnerung. Für die Kinder und Jugendlichen wird greifbar, was sie auf ihrem Weg bereits erreicht haben, und sie erleben, dass sie es selbst sind, die ihr Leben in die Hand nehmen, gestalten und verändern können. Zugleich bietet das Set neue Anregungen für gemeinsame Aktivitäten und stärkt das, worauf es bei unseren Patenschaften besonders ankommt: eine verlässliche Beziehung, in der junge Menschen sich entfalten können. Link zum Filmporträt: https://www.youtube.com/watch?v=VK2nBsacdTY

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Kultur & Sport

HOT SPOT Theater - Kultur und Engagement für Groß Borstel

HOT SPOT Hamburg e.V.

Seit 2011 wirken in der Theatergruppe HOT SPOT Amateurschauspielende und Theaterinteressierte gemeinsam auf, vor und hinter der Bühne. Seit 2018 proben und spielen wir im Festsaal von Fördern & Wohnen in Groß Borstel. Neben dem Spaß am Amateurtheater engagiert sich unsere Theatergemeinschaft für unsere Nachbarschaft und Freunde und Förderer des Vereins. Seit der Gründung spenden wir regelmäßig für soziale Zwecke. Außerdem ermöglichen wir durch unsere konstanten Ticketpreise kulturelle Teilhabe und Kultur für alle in Groß Borstel und Umgebung.

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Gesellschaft & Soziales

Generationen im Dialog – Gemeinsam die digitale Zukunft gestalten!

Verein zur Förderung der Johann-Peter-Eckermann-Realschule e.V.

Generationen im Dialog – Gemeinsam die digitale Zukunft gestalten! Jung erklärt. Alt entdeckt. Gemeinsam digital. Wir sind die Johann-Peter-Eckermann-Realschule in Winsen (Luhe). Mit unserem Projekt „Schüler schulen Senioren“ bringen wir Generationen zusammen, fördern digitale Teilhabe und zeigen, dass Schule weit mehr ist als nur Unterricht. Unsere Schülerinnen und Schüler des Wahlpflichtkurses „Digitale Sicherheit“ in Jahrgang 8 werden von Fachleuten der bundesweiten Initiative „Digitaler Engel“ aus Berlin per Videokonferenz geschult. Anschließend geben sie ihr Wissen in praxisnahen Workshops im Jugendcafé 2Late an Seniorinnen und Senioren weiter. Ob Smartphone, Apps, digitale Kommunikation oder Sicherheit im Internet: Unsere Jugendlichen erklären geduldig, beantworten Fragen und helfen dabei, Berührungsängste abzubauen. In diesem Schuljahr gaben sie ihr Wissen allein an 100 Seniorinnen und Senioren weiter. Dabei geht es um weit mehr als Technik. Junge Menschen übernehmen Verantwortung, entwickeln Empathie und lernen von den Lebenserfahrungen der älteren Generation. Es entstehen Begegnungen, gegenseitiges Vertrauen und ein Miteinander, das über die Schulungen hinauswirkt. Der Kreisseniorenbeirat des Landkreises Harburg unterstützt unsere Initiative ausdrücklich und bezeichnet das gemeinsame Kooperationskonzept als bislang einmalig im Landkreis – ein starkes Zeichen für den gesellschaftlichen Wert unseres Projekts. Mit dem Preisgeld möchten wir unsere technische Ausstattung nachhaltig ausbauen: Zusätzliche seniorengerechte Tablets, passendes Zubehör und digitale Lernmaterialien sollen es ermöglichen, noch mehr Menschen zu erreichen, individuelle Schulungen anzubieten und digitale Anwendungen direkt auszuprobieren – niedrigschwellig, kostenlos und ohne Kaufzwang. Unser Ziel ist es, digitale Ausgrenzung zu verhindern, gesellschaftliche Teilhabe zu stärken und Generationen dauerhaft miteinander zu verbinden. Denn digitale Zukunft gelingt am besten gemeinsam – unabhängig vom Alter!

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Kultur & Sport

Seid Menschen! Ein Circustheaterprojekt über Meinung, Mut und Mitbestimmung

Circusschule Die Rotznasen e.V.

In diesem Jahr konnten wir ein für uns sehr wichtiges und gleichzeitig innovatives Projekt realisieren: Mit „Seid Menschen! Ein Circustheaterprojekt über Meinung, Mut und Mitbestimmung“ betraten die Rotznasen neuen Boden, indem politische Bildung und Circuskunst verbunden wurden. Wir setzten das Projekt mit unserer Jugendgruppe Cirque Mix mit 18 Artistinnen im Alter von 12 bis 15 Jahren um, die in einem partizipativen Prozess ein Stück entwickelten, das im Sommer im Schanzenzelt Premiere feierte. Begleitet von Circuspädagoginnen und historisch-politischen Bildnerinnen setzten sich die Jugendlichen sowohl künstlerisch als auch politisch mit brennenden Fragen um unsere Demokratie auseinander. Hierbei wurde nicht nur die Gegenwart in den Blick genommen, sondern auch die Verbrechen der Vergangenheit. Die Jugendlichen wählten konkrete Biographien von Verfolgten des NS-Regimes aus, entwickelten Inszenierungskonzepte und stellten thematische Bezüge zu ihrer eigenen Lebenswelt her. Mit viel gedanklicher Beschäftigung, Empathie und Kreativität stellten sich unsere „Mixies“ den Geschichten von Schrecken und Mut und schufen aus der politisch-künstlerischen Auseinandersetzung heraus ein Stück, das ein artistisches Plädoyer für den Schutz demokratischer Werte und Menschenrechte setzt. Seid Menschen! wurde als Kooperation mit der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen (SHGL) im Rahmen des Jugendbildungsprojektes „StoryFinder. Partizipative Beiträge für eine WebApp über NS-Verfolgungsgeschichten im Zentrum Hamburgs“ umgesetzt. Die Förderung für das Projekt endet nun, allerdings würden wir das Stück oder einzelne Szenen daraus gern noch bei weiteren Gelegenheiten spielen. Für diese weiteren Umsetzungen, die immer mit Kosten verbunden sind, benötigen wir finanzielle Unterstützung. Zudem haben unsere Mixies sehr hart an der Inszenierung und Umsetzung des Stückes gearbeitet, sowohl von ihren zeitlichen als auch emotionalen Kapazitäten her. Daher möchten wir sie im nächsten Jahr mit einer Reise belohnen, die ihnen Gelegenheit geben soll, ihre Circuskünste weiterzuentwickeln, andere Circuskünstler*innen kennenzulernen und, wenn die Möglichkeit besteht, auch Seid Menschen! zu präsentieren. Hier hängt vieles vom Budget ab: ob es ins Ausland und damit in einen internationalen Circusaustausch gehen kann, welche Circusveranstaltungen besucht werden können und wie lange die Reise dauern darf. Das Preisgeld würde uns hier neue Türen öffnen!

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Nachhaltigkeit & Umwelt

Flieg Fledermaus flieg - Beitrag zur Nachhaltigkeit und Erhalt der Artenvielfalt

TV Fischbek von 1921 e.V.

Wer sind wir ! Bereits 2019 haben sich Mitglieder des TV Fischbek, die Akteure des Falkhus und des Harburger Integrationsrates zusammengefunden. Ziel ist es seither: „Aus dem Stadtteil, für den Stadtteil“ zu wirken. Die Aktivierung und Förderung von Kreativität, eigenen Interessen und neuen Fähigkeiten durch gestalterische und interaktive, gemeinschaftliche Sozialprojekte machen das WerkHus im Kern aus. Was machen wir ! Zielgruppe sind 10-27 Jährige Jugendliche und junge Erwachsene. Es wird der Ansatz einer kunsthandwerklichen Produktions- und Kulturstätte verfolgt, in der es darum geht, gemeinsam kreativ zu werden, konstruktive Ideen zu sammeln, Pläne zu entwerfen und diese im eigenen Quartier baulich umzusetzen. Verschiedene Projekte konnten bereits umgesetzt werden (Biene, Wolke, Open Air-Kino und Fledermausunterkünfte). Gleichzeitig soll aber auch ein geschützter Raum der Begegnung für junge Menschen entstehen, der dazu einlädt zusammenzukommen, an unterschiedlichsten Kursen oder Workshops teilzunehmen und zu werkeln oder sich einfach nur auszutauschen. Im Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek findet das WerkHus seinen Ursprung und seine Identität. Unserer letztes Projekt hat neben der Heranführung an Handwerkliche Tätigkeiten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Biodiversität. Der Schutz der Fledermaus ist ein wichtiger Bestandteil zum Erhalt der Artenvielfalt im Stadtteil Neugraben-Fischbek. Was wollen wir erreichen ! Der TV Fischbek wirkt auch als integrative Kraft für den Stadtteil (HSB-Stützpunktverein für Integration durch Sport seit 2002). Aufgrund der tiefen Verbundenheit zum Quartier sollen mit dem Angebot vor allem lokale Probleme angegangen und bewältigt werden, um eine positive Entwicklung der Gemeinschaft vor Ort zu fördern. Der Einsatz und die Verwendung ressourcenschonender, naturbarsierter Materialien tragen maßgeblich zur Umsetzung der individuellen Projekte bei, um Nachhaltigkeit, Naturverbundenheit und ein proaktives Umweltbewusstsein zu vermitteln. Unser Ziel Es soll langfristig die Möglichkeit geschaffen werden, Kompetenzen durch gezielte Qualifizierungsmaßnahmen zu erlangen, um berufliche Perspektiven für diejenigen zu schaffen, die nur geringe Chancen auf dem Ausbildungs- und Arbeitsmarkt haben. Junge Menschen aus der Nachbarschaft unseres Stadtteil für das Handwerk und die handwerkliche Tätigkeit zu begeistern und so Perspektiven im Handwerk auzeigen. Das Preisgeld geht in die Umsetzung unserer zukünftigen Nähwerkstatt. Weitere Infos unter: www.werkhus-suederelbe.de

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Nachhaltigkeit & Umwelt

Gemeinsam – Nachhaltig – Klimapositiv: ARV „Hanseat“ Hamburg

Alster-Ruderverein „Hanseat“ von 1925 e. V.

Wir sind der Alster-Ruderverein "Hanseat" von 1925 e. V (ARVH) vom Osterbekkanal! Unser Vereinsheim liegt zwischen Kampnagel und dem Museum für Arbeit und wir wollen als erster deutscher Ruderverein klimapositiv werden. Unser Ziel, pro Jahr mehr Energie zu erzeugen als wir verbrauchen, wollen wir durch eine nachhaltige Vereinstransformation erreichen. Dazu haben wir unser Bootshallendach mit 30 kWp Solarmodulen ausgerüstet. Da auf der Alster bald nur noch Elektromotorboote zugelassen sind, haben wir zwei elektrisch angetriebene Boote (Elektra und Solaris) für unsere Trainer:innen mit Wechselakkus zusammen mit der HAW-Hamburg konzipiert und zusammengebaut, ein drittes befindet sich gerade in Planung. Im 2016 modernisierten Vereinsheim ergänzt seit diesem Jahr eine Wärmepumpe die schon vorhandene Heizung und erzeugt effizient Heizenergie. Unser Projekt ist auf Flexibilität für die Zukunft ausgelegt, die Menge der Solarzellen wird momentan nur durch die rechtlichen Rahmenbedingungen begrenzt. Mittelfristig wird auch unser 9-sitziger Vereinsbus ein E-Auto werden, damit können dann unsere Speicherkapazitäten noch erweitert und der selbst erzeugte Strom noch besser genutzt werden Unser Verein will mit dem Projekt die Folgen des Klimawandels soweit wie möglich begrenzen und sich selbst auf die kommenden Veränderungen vorbereiten. Nur durch den selbst erzeugten und verbrauchten Strom, konnten im vergangenen Jahr schon umgerechnet 3,2 Tonnen Co2 eingespart werden. Sobald alle Projektteile beendet und verknüpft sind, können wir das Projekt als Ganzes evaluieren. Unsere Maßnahmen konnten wir durch großes ehrenamtliches Engagement innerhalb von 4 Jahren mit nur ca. 270.000€ Gesamtkosten umsetzen. Da jedoch die staatliche Förderung für unsere Wärmepumpe geringer ausfallen wird als geplant, würde das Preisgeld uns sehr dabei helfen, die Kosten für die Wärmepumpe zu stemmen und das dritte Elektroboot zu bauen.

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Gesellschaft & Soziales

Schüler:innen ihren Stadtteil erklären und näherbringen

Schnelsen-Archiv e.V.

Wer weiß schon, dass an der Wählingsallee einmal die Straßenbahn endete, dass es in Schnelsen einen Dorfteich gab oder wie die Autobahn aussah, bevor der Tunnel gebaut wurde? Die Viertklässler der Schule Anna-Susanna-Stieg wissen es jetzt. Im Mai und Juni 2026 haben drei Ehrenamtliche des Schnelsen-Archivs e.V. erstmals alle sechs vierten Klassen der Schule Anna-Susanna-Stieg auf einen historischen Rundgang durch ihren Stadtteil mitgenommen. Gemeinsam mit Klassenlehrer Ole Kayser haben wir ein Konzept gemäß den Vorstellungen und Anforderungen der Schule entwickelt. Diese Ausarbeitungen wurden dann unter Beteiligung der jeweiligen Klassenlehrer: innen in den Sachunterricht integriert: zuerst eine kurze Einführung mit historischen Fotos aus unserem Archiv, dann der Weg nach draußen zu den Orten, an denen die Bilder entstanden sind. Die Kinder haben geraten, verglichen, nachgefragt und vertraute Ecken auf alten Aufnahmen wiederentdeckt. Viele Kinder staunten darüber, wie anders Schnelsen früher aussah. Geschichte fand nicht im Schulbuch statt, sondern vor der eigenen Haustür. Warum uns das wichtig ist: Wer mehr über seinen Stadtteil weiß, fühlt sich ihm verbunden, setzt sich für ihn ein und geht achtsamer mit ihm um. Zugleich bringt das Projekt Generationen zusammen. Menschen, die Schnelsen seit Jahrzehnten kennen, geben ihr Wissen an die Jüngsten weiter. Das Schnelsen-Archiv, „Die Swatthacken", sammelt und bewahrt ehrenamtlich die Geschichte des Stadtteils: rund 5.000 Fotos, dazu Karten, Zeitungsausschnitte und Dokumente, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Mit den Schulrundgängen kommt dieses Wissen dorthin, wo es hingehört: zu den Menschen in der Nachbarschaft. Das gemeinsame Fazit aller Beteiligten lautete: „Der Stadtteilrundgang war ein voller Erfolg." Deshalb geht es weiter. Künftig soll jeder vierte Jahrgang den Rundgang erleben. Mit dem Preisgeld möchten wir die Rundgänge dauerhaft ausstatten: mit wetterfesten Großdrucken historischer Fotos für die einzelnen Stationen, einer mobilen Lautsprecheranlage als Verstärkung für unsere Flüstertüte und einem Entdeckerheft, das die Kinder mit nach Hause nehmen. So wird aus einem gelungenen Auftakt ein festes Angebot für alle kommenden vierten Klassen.

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Kultur & Sport

Einfach Fußball - Sport ohne Barriere, 15 Jahre Inklusion und Fußball Leidenschaft bei GWE

sportverein Grün-Weiß Eimsbüttel von1901 e.V.

Bei Grün-Weiß Eimsbüttel setzen wir uns dafür ein, dass Sport keine Grenzen kennt. Wir möchten Barrieren abbauen und echte Teilhabe ermöglichen. Genau das tun wir und bieten seit 15 Jahren eine sportliche Heimat für Fußballer mit Handicap. Neben dem Spaß an der Bewegung stehen die sportliche Entwicklung und ein starker Teamgeist im Fokus – bis hin zu echten Turniersiegen. • Dienstags – Unsere Inklusionsgruppe für Handicaps aller Art: Hier kommen sportbegeisterte Menschen mit unterschiedlichen körperlichen, geistigen oder mehrfachen Beeinträchtigungen zusammen. Im Mittelpunkt stehen Teamgeist und das Erleben von Selbstwirksamkeit. • Donnerstags – Unsere reine Down-Syndrom-Gruppe: Dieses spezialisierte Angebot richtet sich gezielt an Fußballerinnen und Fußballer mit Down-Syndrom, um in einer festen, vertrauten Umgebung motorische Fähigkeiten und soziale Kontakte zu stärken. Aktuell spielen wir in zwei Altersgruppen (ca. 15–20 Jahre und ab 20 Jahren aufwärts) in der Halle des Hoheluft Gymnasiums. Die Nachfrage ist so groß, dass wir bereits ein drittes Angebot für jüngere Kinder planen. Was diese Arbeit für die Familien bedeutet, zeigt dieser bewegende Erfahrungsbericht aus Elternsicht: „Seit mittlerweile 17 Jahren spielt unser Sohn Florian nun schon begeistert Fußball bei Grün-Weiß. Florian lebt mit dem Down-Syndrom und ist inzwischen 23 Jahre alt. Neben dem Spaß am Sport – der bei dieser Zielgruppe unter gesundheitlichen Aspekten besonders wichtig ist – stehen auch die sportliche Leistung und die stetige Verbesserung der Spielweise im Fokus. Als Florian mit damals 6 Jahren startete, hatte er eine anständige Schusstechnik, aber das Zusammenspielen in einer Mannschaft war völlig neu. Wir Eltern fragten uns anfangs, wie bei dieser Zielgruppe jemals eine strukturierte Spielweise zustande kommen sollte. Und heute? Bald 17 Jahre später nehmen die Mannschaften erfolgreich an Turnieren teil – bis hin zum Turniersieg im Mai 2026 beim großen Sommerturnier vom SV Eichede! Dabei wurden körperlich deutlich stärkere Mannschaften geschlagen – durch eine tolle Teamleistung und einen strukturierten Spielaufbau. Diese Erfahrungen sind für Florian und seine Mitspieler von unschätzbarer Bedeutung: intensive sportliche Betätigung, positive Entwicklung der Leistungsfähigkeit sowie Konflikte und Anerkennung im Mannschaftsgefüge. Wir Eltern empfinden eine große Dankbarkeit gegenüber dem Verein, ganz besonders aber gegenüber den beiden großartigen Trainern Joel Brüllke Martí und Christian Lührs, die seit vielen Jahren mit großer Beständigkeit sowohl im sportlichen als auch im pädagogischen Bereich eine einzigartig tolle Arbeit machen!“ Wofür wir das Preisgeld nutzen: Um das großartige Engagement unserer Trainer Joel und Christian fortzuführen und die neue, dringend nachgefragte Handicap-Kindergruppe aufzubauen, brauchen wir Unterstützung. Das Preisgeld fließt direkt in dringend benötigte Sportgeräte, Trainingsmaterialien und neue Trikots für unsere Turniere.

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Gesellschaft & Soziales

Prävention

Schuldenhilfe Sofort e.V.

Wir von Schuldenhilfe Sofort e.V. sind ein gemeinnütziger Verein und eine anerkannte Schuldnerberatung mit zwei Standorten in Hamburg. Wir unterstützen Menschen, die bereits in finanziellen Schwierigkeiten stecken und setzen uns dafür ein, dass Schulden möglichst gar nicht erst entstehen. Dafür bringen wir die finanzielle Bildung direkt zu den Menschen: in Schulen und Berufsschulen, mit offenen Sprechstunden in Jobcentern und in wöchentlichen Online-Veranstaltungen zu Themen wie „Buy now, pay later“, Haushaltsplanung, Sparen mit wenig Geld oder Umgang mit Energie- und Mietschulden. Außerdem schulen wir Mitarbeitende in Jobcentern, Betreuungsvereinen oder anderen sozialen Trägern, damit sie ihr Wissen an die Menschen weitergeben können, die sie begleiten. Und manchmal fängt Prävention ganz klein und praktisch an: In unseren Beratungsstellen öffnen wir gemeinsam mit Ratsuchenden die Post, helfen dabei die Angst vor Briefen und finanziellen Problemen abzubauen und führen gemeinsam Haushaltsbücher. Wir möchten Menschen damit nicht nur in schwierigen Situationen unterstützen, sondern sie stärken, damit sie ihre Finanzen selbstbestimmt gestalten können. Mit dem Preisgeld möchten wir noch mehr Menschen erreichen und neue Präventionsangebote schaffen. Wir wollen zum Beispiele Workshops zum Thema „Finanzen für Frauen“ anbieten, noch mehr Schulen besuchen und kostenlose Materialien entwickeln und verteilen. Dazu gehören verständliche Broschüren (in verschiedenen Sprachen) und praktische Vorlagen für z.B. Haushaltsplanung, die Menschen direkt im Alltag helfen. Unser Ziel: Finanzwissen für alle zugänglich machen, finanzielle Ängste abbauen und Schulden verhindern, bevor sie entstehen. Denn die beste Schuldnerberatung ist die, die gar nicht erst nötig wird!

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Nachhaltigkeit & Umwelt

Grüne Wärme für unsere Hockeyhalle

SC Victoria Hamburg von 1895 e.V.

Beim SC Victoria Hamburg verbinden wir Hockeysport, Gemeinschaft und Nachhaltigkeit! Mit unserer mobilen Traglufthalle ermöglichen wir rund 650 Hockeyspielerinnen und Hockeyspielern sowie weiteren Sportgruppen, Kindern und Jugendlichen auch im Winter optimale Trainingsbedingungen. Dabei nutzen wir eine bereits vorhandene Sportfläche ganzjährig, statt zusätzliche Flächen zu versiegeln oder neue Sporthallen zu bauen. Unser nächster großer Schritt: Wir wollen die bisher mit Öl beheizte Traglufthalle auf eine moderne Wärmepumpe umstellen und damit den Einsatz fossiler Brennstoffe reduzieren. Dieses technisch anspruchsvolle Vorhaben ist ein echtes Pionierprojekt, das zeigen soll, wie auch temporäre Sporthallen nachhaltiger betrieben werden können. Mit dem Preisgeld möchten wir die Installation der Wärmepumpe und die notwendigen technischen Anpassungen unterstützen. So investieren wir nicht nur in eine umweltfreundlichere Zukunft unseres Vereins, sondern schaffen auch ein Vorbild für andere Sportvereine in Hamburg und darüber hinaus.

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Kultur & Sport

Kiezkick - Fußball für Alle!

Jugend und Sport e.V.

St. Pauli ist ein Stadtteil voller Gegensätze und mit einer hohen Kummulation an Problemlagen. Und doch bietet der Stadtteil ein hohes Maß an Beteiligung, Vielfalt, Kreativität, Engagement und Austausch. Auch wenn sich der Stadtteil in den letzten Jahren und Jahrzehnten gewandelt hat, bleibt er ein Ort der Gegensätze: Der Stadtteil St. Pauli wird nach wie vor besonders durch das Reeperbahnmilieu mit seiner Anhäufung von Bars, Kneipen und Etablissements des Nachtlebens geprägt. Der Kiez und sein Umfeld stellen sich als feindlich gestaltete Wohnumwelt dar. Hiervon sind die Kinder und Jugendlichen besonders betroffen, da ihre nähere Wohnumwelt die primäre Lernumwelt darstellt. Jeder verfügbare und bebaubare Meter wird fast ausschließlich der kommerziellen Ausrichtung dieses Viertels zur Verfügung gestellt. Diese starke Vermarktung kommt jedoch nicht den Bewohnern selbst zugute. Ihnen wird eine Glitzer- und Scheinwelt präsentiert, die nicht auf ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist. Wieder sind Kinder und Jugendliche am meisten betroffen. Es gehört z. B. zu ihrem Alltag, an Sexgeschäften entlang den Schulweg zu gehen. Die erlebte Diskrepanz zwischen Arm und Reich, Glitzer und Staub wie hier in St. Pauli kann kaum größer sein. Diese Umstände veranlassten vor knapp 25 Jahren Fans des FC St. Pauli, Anwohner*innen aus dem Stadtteil und Sozialarbeiter*innen aus dem Fanladen St. Pauli dazu das Projekt "Kiezkick - Fußball für Alle!" zu starten. Doch längst ist Kiezkick nicht mehr „nur“ ein offenes Fußballangebot – das Projekt wächst nachhaltig, bietet ein immer breiteres Spektrum an und ist aus dem Stadtteil St. Pauli kaum noch wegzudenken. Nicht nur die Vielfalt der Angebote nimmt zu – auch erfreuen sich die meisten Angebote großer Beliebtheit. Kiezkick verstärkt seine Präsenz im digitalen Raum, wird dadurch transparenter und orientiert sich zunehmend an der Lebenswelt junger Menschen. So rückt die Zielgruppe näher an das Projekt heran. Das Resultat: Immer mehr junge Menschen werden digital auf uns aufmerksam und besuchen unsere Angebote auch in Präsenz – unser hybrides Konzept trägt Früchte! Kiezkick bietet jungen Menschen aus dem Stadtteil die Möglichkeit, wöchentlich an einem kostenlosen Fußballtraining für Alle, für Mädchen, an einem Boxangebot oder an Bewegungsspielen teilzunehmen. Jungen Menschen wird so eine Gegenentwurf zu o.g. Erfahrungen in ihrem Alltag geboten. Kiezkick bietet einen Ort zur Vernetzung, zur Beteiligung, zur Bewegung. Denn, in einem Stadtteil mit einem Profifußballverein sind bei weitem nicht genügend Plätze zum Spielen vorhanden. Die Bundesliga ist gleichzeitig so nah und doch so fern. Auf dem Feld, aber auch drumherum. Aus diesem Grund begleiten wir Jugendliche aus dem Stadtteil auch regelmäßig zu Heimspielen des FC St. Pauli ins Millerntor-Stadion. Eine weitere Besonderheit ist, dass unsere Trainer*innen selbst aus der Fanszene des FC St. Pauli kommen und/oder ehemals selbst Teilnehmer*innen bei Kiezkick waren. Wir begleiten junge Menschen also auch über das Training hinaus und unterstützen bei Herausforderungen des Erwachsenwerdens. Kiezkick wird mittlerweile durch die Securvita-Krankenkasse gefördert, ist allerdings nach wie vor auf Spenden und Drittmittel angewiesen um den Trainingsbetrieb aufrecht zu erhalten. Weitere Infos gibt es unter: https://www.kiezkick.de https://www.instagram.com/kiezkick/

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Gesellschaft & Soziales

Projekttag "Alt & Jung - Generationen im Gespräch"

Seniorenbüro Hamburg e.V.

Der Projekttag „Alt & Jung – Generationen im Gespräch“ setzt sich für Begegnungen auf Augenhöhe zwischen verschiedenen Generationen ein und trägt so zum Abbau von Vorurteilen und zu einem solidarischen Miteinander bei. Mit unserem Programm möchten wir die Teilnehmenden dazu ermutigen, Hemmschwellen zu überwinden und im Alltag offener aufeinander zuzugehen. Gemeinsam mit freiwillig engagierten Senior*innen gehen wir dafür in Berufsschulen und in die Oberstufen allgemeinbildender Schulen. In diesem Rahmen eröffnen wir Senior*innen und Schüler*innen die Möglichkeit, sich auszutauschen, eigene Altersbilder in den Blick zu nehmen und gemeinsam darüber nachzudenken, was jeder ganz persönlich dazu beitragen kann, den Kontakt zwischen den Generationen zu stärken. An den Projektvormittagen wird intensiv diskutiert, viel gelacht und der Blick füreinander geschärft. Schnell entstehen zahlreiche Ideen für Begegnungen im Alltag, und es wächst die Erkenntnis: Jede und jeder von uns kann selbst etwas dazu beitragen, das gesellschaftliche Miteinander zu stärken. Am Ende steht meist ein gemeinsames Plädoyer für mehr Offenheit und den Mut, aufeinander zuzugehen. Das Preisgeld möchten wir dafür einsetzen, das Projekt in gemeinsamen Arbeitstreffen mit den ehrenamtlich engagierten Senior*innen für einen Einsatz in der Mittelstufe weiterzuentwickeln. Darüber hinaus möchten wir mit dem Preisgeld die langfristige Durchführung des Projekts sichern, indem wir den Freiwilligen anfallende Fahrtkosten erstatten können. Für Erfahrungsberichte besuchen Sie gerne unsere Website: https://www.seniorenbuero-hamburg.de/projekttag-alt-jung-generationen-im-gespraech/

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Kultur & Sport

Gelebte Inklusion - Von und für Menschen mit Behinderungen

Hilldegarden e.V.

Ein kaputter Fahrstuhl am Bahnhof, eine verschlossene Behindertentoilette oder eine unzugängliche S-Bahn-Station reichen oft schon aus. Der Ausflug zum Fußballspiel, das Konzert oder der Weg auf den Grünen Bunker wird für viele Menschen spontan unmöglich. Wir vom Hilldegarden e.V. machen Kulturarbeit im Stadtteil. Wir stellen Stadtteilflächen im grünen Aufbau des ehemaligen Flakturms an der Feldstraße bereit und bauen Schritt für Schritt einen Erinnerungsort auf, damit die nationalsozialistische Vergangenheit des Bauwerks aufgearbeitet und für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird. Das historische Bauwerk repräsentiert ein menschenverachtendes Regime, das auf Ausgrenzung und sogar auf die Ermordung von Menschen mit Behinderungen ausgerichtet war. Aber auch die inklusive Nutzung des neuen begrünten Aufbaus ist nicht selbstverständlich möglich, obwohl das im städtebaulichen Vertrag zur Aufstockung des Flakturms so vorgesehen ist. Wir haben uns bereits intensiv dafür eingesetzt, dass der öffentlich zugängliche Dachgarten auch wirklich zugänglich ist – gemeinsam mit dem Fanclub FC Braun-Weiße-Vielfalt konnten wir dies erreichen. Nun wollen wir unsere Kooperation ausbauen und viele praktische Schritte unterstützen, die in der unmittelbaren Nachbarschaft des Flakturms nötig sind, damit das Ziel der echten Inklusion weiter vorangetrieben werden kann. Der Fanclub hat sich im November 2019 auf der Rollstuhltribüne am Millerntor gegründet. Inzwischen gehören 180 Menschen dazu, darunter Rollstuhlfahrende, Menschen mit verschiedensten Behinderungen, Angehörige und Freunde. Das Besondere ist, dass der Vorstand von Tag eins an komplett aus Betroffenen selbst besteht. Bei der Braun-Weißen-Vielfalt vertritt man die eigenen Anliegen selbstbewusst, unabhängig und auf Augenhöhe. Gemeinsam haben wir schon konkrete Verbesserungen durchgesetzt, wie die ungehinderte Nutzungsmöglichkeit des barrierefreien Fahrstuhls zum Dachgarten des Bunkers. Oft entscheidet aber der praktische Alltag im Stadion. Der Fanclub hat Taster-Türen an den WCs auf der Haupttribüne im Stadion vom FC St. Pauli durchgesetzt, damit niemand um Hilfe bitten muss. Auf der Rollstuhltribüne gibt es durch den Einsatz des Fanclubs jetzt auch Steckdosen für E-Rollstühle und andere medizinische Geräte. Sogar an einfache Becherhalter an den Plätzen hat der Fanclub gedacht und dieses ermöglicht, damit niemand mehr sein Getränk auf dem Schoß balancieren muss. Barrieren gibt es genauso bei der Information und im Alltag. Damit niemand isoliert bleibt, hilft sich der Fanclub direkt. Per Sprachnachricht informieren sich die Mitglieder sofort, wenn Aufzüge an Bahnhöfen ausfallen. Der Verein nimmt Nicht-Lesekundige mit, hält Vorträge über Leichte Sprache und arbeitet im Inklusionsbeirat Hamburg-Nord mit. Die Vorsitzende übersetzt seit sechs Jahren ehrenamtlich Texte des FC St. Pauli in Leichte Sprache. Als nächstes Projekt plant der Fanclub mit dem Autor Nils Oskamp eine Ausstellung zur Graphic Novel „Drei Steine“. Im Hilldegarden e.V. möchten wir diese Vernetzung weiter fördern und uns auch aktiv beteiligen. Von unseren Vereinsräumen aus schauen wir direkt zum Stadion – das ist uns ein permanenter Ansporn, die Kooperation weiter voranzutreiben. Die Vernetzung feiern wir dieses Jahr gemeinsam in unseren Vereinsräumen im Level 4 des grünen Aufbaus zusammen mit den St. Pauli Inklusionskickern und dem Fanclub Ankerplatz. Bei den St. Pauli Inklusionskickern spielen Menschen mit und ohne Behinderung, mit ganz unterschiedlichen körperlichen und geistigen Voraussetzungen, gemeinsam in der Bunten Liga. Die Verbindungen untereinander sind daher sehr eng. Mitglieder der Braun-Weißen-Vielfalt kicken dort selbst aktiv mit, während der Fanclub Ankerplatz die Organisation am Spielfeldrand übernimmt. Genau das ist für uns ehrliche, gelebte Nachbarschaft. Die Arbeit des Fanclubs Braun-Weiße-Vielfalt läuft zu 100 Prozent ehrenamtlich und über Spenden. Was für andere jedoch ein spontaner Ausflug ist, bedeutet für die Mitglieder oft Wochen an Planung, Bürokratie und hohe Zusatzkosten. Damit niemand aus finanziellen Gründen zu Hause bleibt, liegt der Mitgliedsbeitrag bei symbolischen 5 Euro im Jahr. Dafür nutzen wir das Preisgeld Sollten wir den Nachbarschaftspreis gewinnen, fließt das Geld ohne Abzüge direkt in konkrete Hilfe vor Ort, wie es vom Fanclub angezeigt wird. ● Wir beschaffen wetterfeste Spezial-Regenponchos, damit Rollstuhlfahrende bei Hamburger Schietwetter im Stadion trocken bleiben und dabei sein können. ● Wir zahlen Fahrzuschüsse für barrierefreie Spezialtransporte, damit auch finanziell schwächere Mitglieder des Fanclubs bei Auswärtsfahrten mitkommen können. ● Wir erstellen Infomaterialien in Leichter Sprache, um Informationen für alle verständlich und zugänglich zu machen. Mit dem Preisgeld unterstützen Sie somit kein theoretisches Konzept, sondern direkte Teilhabe und echte Selbstbestimmung für 180 Menschen mitten in Hamburg.

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Nachhaltigkeit & Umwelt

Nach Sommer kommt kalt - Spende deine Festivalausstattung für die Obdachlosenhilfe

Hanseatic Help e.V.

Jedes Jahr bleiben auf Festivals unzählige Schlafsäcke, Isomatten und Zelte zurück. Was für Festivalbesucher*innen oft nur temporäre Ausstattung ist, kann für obdachlose Menschen überlebenswichtig sein. Genau hier setzt die Festival-Aktion von Hanseatic Help an: Über 100 Ehrenamtliche aus ganz Hamburg sammeln auf den Festivals im Großraum Hamburg - dem Hurricane, dem Deichbrand, dem Wacken Open Air und dem MS Dockville - nicht mehr benötigte Campingartikel, für die Obdachlosenhilfe im Winter, denn: #NachSommerKommtKalt Hanseatic Help e.V. ist eine gemeinnützige Hamburger Organisation, die 2015 gegründet wurde und seitdem für bürgerschaftliches Engagement, nachhaltige Hilfe und gesellschaftliche Teilhabe steht. Mit Kleider- und Hygienespenden leisten wir Nothilfe und mit Bildungsangeboten und einem Arbeitsmarktteilhabe-Programm sorgen wir für gelebte Nachhaltigkeit und Inklusion. Unser Festivalprojekt verfolgt dabei einen besonders nachhaltigen Ansatz. Allein beim Wacken Festival fallen jährlich rund 500-600 Tonnen Müll insgesamt an. Schätzungsweise 30% aller Zelte, Pavillons und sonstiges Equipment werden von den Besuchern auf den Festivalgeländen liegen gelassen. Daher sind wir als gemeinnützige Organisation auf die Festivalveranstalter zugegangen und haben ein Konzept entwickelt, mit dem wir aus diesen Müllbergen etwas Sinnvolles machen können. Inzwischen verstehen die Festivalveranstalter das Projekt von Hanseatic Help explizit als Umweltschutzprojekt und unterstützen es entsprechend. Allein in diesem Sommer haben sich 110 Ehrenamtliche aus dem ganzen Hamburger Stadtgebiet als Helferinnen und Helfer auf den Musikfestivals engagiert. Dabei haben sie nicht nur Zelte, Isomatten, Schlafsäcke und andere nützliche Artikel gesammelt, sondern sensibilisieren die Menschen vor Ort auch zum Thema Obdachlosigkeit. Ein warmer Schlafsack oder ein kleines Zelt können für die rund 3.800 Obdachlosen auf Hamburgs Straßen im Winter lebensrettend sein. In diesem Jahr konnten auf den Festivals beeindruckende 1.428 Artikel eingesammelt werden. Der Großteil der Dinge wird - u.a. durch ehrenamtliche Social Days Hamburger Unternehmen - gesäubert und dann direkt im September an die Obdachlosen-Initiativen der Stadt verteilt. So finden die nicht mehr gebrauchten Dinge schnell eine sinnvolle neue Verwendung und aus vermeintlichem Müll wird Wärme für den anstehenden Winter. Sollte einer der gesammelten Artikel doch nicht mehr heil sein, wird er aber nicht sofort weggeworfen. Vielmehr findet er dann seinen Weg in die Nähwerkstatt von Hanseatic Help und wird dort zu etwas Neuem geupcycled. So entstehen z.B. Turnbeutel, die kostenfrei über die drei Hanseatic Help Stores an bedürftige Familien verteilt werden und Kindern die Teilnahme am Sportunterricht in der Schule erleichtern oder ein kaputter Schlafsack wird schnell zur Füllung für eine genähte Babydecke für die Hello Baby Bags von Hanseatic Help. Unser Festivalprojekt denkt Umweltschutz und nachhaltige Kreislaufwirtschaft von Anfang bis Ende und erfüllt dabei stets einen gemeinnützigen Zweck. Getragen wird es von mehr als 100 engagierten Ehrenamtlichen, die aus den verschiedensten Vierteln Hamburgs zusammenkommen und sich für ein Wochenende in gelben Warnwesten in den Festivaltrubel werfen. Die Gruppen sind bunt zusammengewürfelt und Studentinnen helfen gemeinsam mit Rentnern beim Einsammeln der Artikel. Eines eint aber alle Engagierten - die Lust am Helfen für den guten Zweck und den Umweltschutz. Mit dem Preisgeld würde Hanseatic Help die Logistik des Festivalprojektes im kommenden Jahr unterstützen und z.B. weitere Handsammelkarren für die Sammelaktionen auf den Festivals anschaffen. Zusätzlich fallen Transport- und Verpflegungskosten für die Ehrenamtlichen an und die gesammelten Artikel müssen von den Festivals nach Hamburg und dann weiter zu den Obdachlosen-Initiativen transportiert werden. All das ist ohne finanzielle Unterstützung nicht möglich.

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Kultur & Sport

A-Jugend "Mehr Farbe ins Spiel bringen" (Kabinen-Tuning)

Jugend und Sport Fischbek e.V.

Wir sind die A-Jugend-Kicker des JuS Fischbek e.V. Unser kleiner Dorfverein liegt in der Nachbarschaft des Hamburg Airports im Kreis Stormarn. Seit vielen Jahren kicken wir gemeinsam in den höchsten Spielklassen in Schleswig-Holstein. Wir sind alleine durch unsere markanten und auffälligen Vereinsfarben (lila-weiß) auf sämtlichen Fußballplätzen sehr bekannt. Leider spiegelt sich diese "Farben-Frische" nicht n unser Heimkabine wieder. Es herrscht ein trübes, müdes und eher funktionales Klima. Dem wollen wir jetzt entgegentreten - es ist Zeit für Veränderungen. Mit euer Hilfe können wir vielleicht den Grundstein für eine Modernisierung legen und endlich starten. Jede Form von Unterstützung hilft uns. Danke ! Eure A-Jugend JuS Fischbek

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Gesellschaft & Soziales

Ausbau der Mini- und Jugendfeuerwehr und des Nachwuchsretter-Tags Lemsahl-Mellingstedt

Freiwillige Feuerwehr Lemsahl-Mellingstedt Förderverein e.V.

In Lemsahl-Mellingstedt halten wir zusammen – im Alltag, in der Nachbarschaft und wenn’s drauf ankommt. Unsere Freiwillige Feuerwehr sorgt dabei nicht nur für Sicherheit im Stadt teil, sondern weckt bei Kindern und Jugendlichen die Begeisterung fürs Mitmachen. Mit un serer Mini- und Jugendfeuerwehr und einem Stadtteil-weiten Nachwuchsretter-Tag möchten wir den Nachwuchs stärken, Wissen über Brandschutz und Erste Hilfe vermitteln und zeigen, wie viel Spaß Gemeinschaft und Ehrenamt machen können. So wächst aus Neugier Verant wortung – und aus Nachbarschaft echter Zusammenhalt.

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Gesellschaft & Soziales

Ehrenamtliches Training für die Sicherheit von Feuerwehrleuten

Förderverein TFA-Team Hamburg e.V.

Das TFA Team Hamburg e.V., Teil der Betriebssportgemeinschaft der Feuerwehr Hamburg, setzt sich seit Jahren ehrenamtlich dafür ein, Einsatzkräfte optimal auf den extremen Feuerwehralltag vorzubereiten. Auslöser für unser neuestes Herzensprojekt waren zwei schwere Atemschutzunfälle in Hamburg (Henry-Budge-Straße 2023 und Sonnenhöhe 2024). Um solche Tragödien künftig zu verhindern, haben wir die „Mayday Arena“ entwickelt – eine neuartige, modular aufgebaute Atemschutzübungsstrecke, die auf realen Unfallanalysen basiert und vom Bundesministerium des Inneren mit der „Helfenden Hand“ ausgezeichnet wurde. Aufgrund der enormen Nachfrage haben wir eine eigene Halle in Hamburg-Schnelsen bezogen. Hier trainieren wir Feuerwehrleute aus dem gesamten Stadtgebiet, Norddeutschland und ganz Deutschland. Im Fokus stehen mentale Fitness, Stressbewältigung unter Einsatzbedingungen, Menschenrettung, Höhen- und Tiefenrettung sowie einsatznaher Sport. Da unser gesamtes Projekt vollständig ehrenamtlich und gemeinnützig getragen wird, halten wir die Teilnahmegebühren für Einsatzkräfte so gering wie möglich, damit sich jede Feuerwehr dieses lebensrettende Training leisten kann.

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Gesellschaft & Soziales

Therapieräder für Bewegungsstunden

Schulverein Kurt-Juster-Schule e.V.

Die Kurt-Juster-Schule ist eine staatliche Sonderschule in Hamburg-Alsterdorf mit dem Schwerpunkt körperliche und motorische Entwicklung. Die Schule verfügt über veraltete Therapieräder, die auf Grund ihres Alters nicht mehr oder nur mit sehr hohen Kosten repariert werden können. Sie entsprechen zudem nicht den neuen Standards in Bezug auf Ergonomie und Sicherheit. Diese Therapieräder wurden bisher in den täglichen Bewegungsstunden genutzt, die ein fester Bestandteil des Schulalltags sind. Die behindertengerechten Fahrräder und Dreiräder, die wir mit der Fördersumme anschaffen möchten, ermöglichen es, selbstständig Mobilität zu erleben und Bewegungsangebote therapeutisch sinnvoll zu nutzen. Durch die Anschaffung von fünf neuen Therapierädern in unterschiedlichen Größen sollen neue Mobilitätsangebote für Schülerinnen und Schüler mit Behinderungen geschaffen werden. Der Schwerpunkt liegt hier auf der Mittel- und Oberstufe, also Kindern von 10-19 Jahren. Mit den neuen Therapierädern würden diese Kinder und Jugendlichen mehr Selbstständigkeit gewinnen, aktiv am sozialen Leben in der Gruppe teilhaben und wichtige motorische und soziale Fähigkeiten entwickeln. Gerade junge Menschen mit Behinderungen benötigen besondere Unterstützung und speziell konstruierte Räder, um sich körperlich und motorisch weiter zu entwickeln. Die Räder sind so ausgestattet, dass sie von vielen Schüler:innen genutzt werden können. Zwei der fünf Therapieräder konnten bereits über Spenden finanziert werden. Der Schulverein Kurt-Juster-Schule e.V. nimmt nun am Nachbarschaftspreis 2026 teil, um die weitere Finanzierung des Projektes zu sichern.

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Gesellschaft & Soziales

Das Geld haengt an den Bäumen

Das Geld haengt an den Bäumen gGmbH

Wir sind „Das Geld hängt an den Bäumen gGmbH“, ein gemeinnütziges Unternehmen aus Hamburg. Wir verbinden inklusive Arbeit mit Natur- und Umweltschutz. Bei unseren Social Days packen Freiwillige gemeinsam mit unserem Team aus Menschen mit und ohne Behinderung an: Wir pflanzen Bäume, pflegen Streuobstwiesen, schaffen Lebensräume für Insekten und retten Obst, das sonst ungenutzt bleiben würde. Dabei wachsen nicht nur Bäume, sondern auch Verständnis und Zusammenhalt. Menschen mit unterschiedlichen Fähigkeiten begegnen sich und erleben, was sie gemeinsam für die Natur und ihre Nachbarschaft bewirken können. Mit dem Preisgeld möchten wir die Ausrüstung für unsere Social Days erweitern: einen Erdbohrer für Baumpflanzungen, akkubetriebene Motorsensen zur Flächenpflege sowie Pflanzspaten, Schubkarren und passende Schutzausrüstung. Damit erleichtern wir die körperliche Arbeit und ermöglichen mehr Menschen, sich entsprechend ihren Fähigkeiten einzubringen. So können wir gemeinsam mehr Pflanz- und Pflegeaktionen in der Metropolregion Hamburg umsetzen – für eine grünere Nachbarschaft und gelebte Inklusion.

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Kultur & Sport

Musik verbindet – ganz ohne Grenzen

Lebenshilfe Norderstedt e.V.

Seit 11 Jahren bringt die inklusive Band „Splash“ Menschen mit und ohne Behinderung zusammen. Vor drei Jahren kam mit „Inkluvision“ eine zweite Band hinzu. Beide Bands sind erfolgreiche Kooperationen der Musikschule Norderstedt und der Lebenshilfe Norderstedt – und beide zeigen auf ganz besondere Weise, was entstehen kann, wenn Menschen gemeinsam Musik machen. Hier zählt nicht, wer welche Voraussetzungen mitbringt. Hier zählt die Freude an der Musik, das gemeinsame Erlebnis und der Mut, sich auszuprobieren. Die Musikerinnen und Musiker spielen eigene Songs und interpretieren Lieder bekannter Künstler. Dabei entstehen nicht nur musikalische Momente, sondern Begegnungen, Freundschaften und ein starkes Gefühl von Gemeinschaft. „Splash“ besteht aus Musikerinnen und Musikern, die bereits musikalische Erfahrungen mitbringen. Bei „Inkluvision“ ist dagegen keinerlei musikalische Vorerfahrung notwendig. Jede und jeder kann mitmachen, Instrumente ausprobieren und seinen eigenen Platz in der Band finden. So wird Inklusion nicht nur als Idee verstanden, sondern Woche für Woche hör- und erlebbar. Unterstützt werden die Musikerinnen und Musiker mit Behinderung von Assistentinnen und Assistenten der Lebenshilfe Norderstedt. Sie schaffen die notwendigen Rahmenbedingungen und ermöglichen es dem musikalischen Leiter, sich ganz auf das zu konzentrieren, was alle verbindet: die Musik. Eine Förderung würde beiden Bands ermöglichen, neue Instrumente und musikalische Ausstattung anzuschaffen und die wichtige Unterstützung durch die Assistentinnen und Assistenten zu finanzieren. Denn wenn „Splash“ und „Inkluvision“ gemeinsam auf der Bühne stehen, geht es um mehr als um Musik. Es geht darum, dazuzugehören, sich einzubringen und gemeinsam etwas zu schaffen, das allein nicht möglich wäre. Jede Stimme zählt. Jeder Rhythmus trägt. Und manchmal entsteht aus vielen unterschiedlichen Menschen ein ganz besonderer gemeinsamer Klang.

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Nachhaltigkeit & Umwelt

Hamburger Wandergarten

Stiftung WAS TUN!

Wir sind der Hamburger Wandergarten, ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung WAS TUN! und der Loki Schmidt Stiftung. Mit 15 mobilen Hochbeeten ziehen wir durch Hamburgs Stadtteile und bringen dort Natur, Biodiversität und Gemeinschaft zusammen, wo Menschen wenig Zugang dazu haben. Gemeinsam mit Nachbar:innen, Senior:innen, Schulen, Kitas, Initiativen und Vereinen wird gepflanzt, gegärtnert, geerntet und gelernt. Mit kostenlosen Workshops und Mitmachaktionen bieten wir niedrigschwellige Umweltbildung und Begegnung mit der Natur direkt vor der Haustür und schaffen Begegnungen über Generationen und kulturelle Grenzen hinweg. So wird aus einem mobilen Garten ein lebendiger Treffpunkt für die Nachbarschaft. Mit dem Preisgeld möchten wir noch mehr Nachbar:innen in den Stadtteilen erreichen und für längerfristige Nachbarschaftsgärten in ihrem eigenen Viertel begeistern. Wir wollen zusätzliche Nachbarschaftsworkshops anbieten und neue, kreative Wege der Ansprache entwickeln, um auch Menschen einzuladen, die bisher noch keinen Zugang zum Projekt hatten. Gleichzeitig möchten wir gemeinsam mit lokalen Partner:innen Pläne schmieden, wie aus den temporären Stationen dauerhafte grüne Orte und niedrigschwellige Umweltbildungsangebote entstehen können. Denn unser Ziel ist mehr als ein paar Wochen Grün: Wir möchten, dass aus gemeinsamem Gärtnern langfristig mehr Natur, mehr Wissen und mehr Miteinander in Hamburgs Nachbarschaften wächst.

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Nachhaltigkeit & Umwelt

Wasser für alle – ein inklusiver Naturteich im Heilgarten

heilende Stadt e.V.

Im Heilgarten Hamburg möchten wir gemeinsam mit der Arbeitslehre-Gruppe der "Schule Kielkamp Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung" einen kleinen, naturnahen Teich anlegen, als neuen Lebensraum für Tiere und Pflanzen – und als inklusiv erlebbaren Naturort für das Quartier. Die Schülerinnen und Schüler mit Förderbedarf bauen den Teich gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern sowie den Ehrenamtlichen des Heilgartens weitgehend selbst. Geplant sind etwa 6 bis 8 m² Wasserfläche mit Flachwasser- und Uferzonen, heimischen Wasserpflanzen sowie einer rollstuhlgerecht erreichbaren Beobachtungsstelle. Dort können auch Menschen im Rollstuhl unmittelbar ans Wasser gelangen, Tiere beobachten und mit Kescher oder Becherlupe das neue Biotop erkunden. Die notwendige Sicherung des Teichs wird so geplant, dass Naturbeobachtung und Sicherheit miteinander verbunden werden. Das Projekt erweitert den bereits gemeinschaftlich entwickelten Heilgarten um den Lebensraum Wasser. Die Kielkamp-Gruppe nutzt den Garten wöchentlich; zugleich ist der Heilgarten ein offener Gemeinschaftsgarten für Menschen aus Bahrenfeld, Lurup und den angrenzenden Quartieren. So entsteht nicht nur ein Teich für die Schule, sondern ein dauerhaft zugänglicher Natur- und Lernort für viele Menschen. Mit dem Preisgeld möchten wir die Sachmaterialien für den Bau finanzieren: Teichvlies und Teichfolie, Kies und Natursteine, heimische Wasser- und Uferpflanzen, Material für die rollstuhlgerechte Beobachtungsstelle sowie die erforderliche Einfriedung. Auf Pumpe und Filter wollen wir möglichst verzichten: Ziel ist ein naturnaher Lebensraum, der sich mit geeigneter Bepflanzung weitgehend selbst reguliert. Das Besondere: Die Schülerinnen und Schüler sind nicht nur Nutzerinnen und Nutzer. Sie bauen selbst einen dauerhaften Ort, der Artenvielfalt, Naturerfahrung und gemeinsames Lernen im Quartier verbindet.

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Kultur & Sport

HSG Bergedorf verbindet

HSG Bergedorf

Handball ist unsere Leidenschaft – doch der Einsatz von Haftmitteln („Backe“) hinterlässt extreme Spuren auf Bällen und Hallenböden. Mit der Anschaffung einer professionellen Harz-Reinigungsmaschine [optional: für unsere Spielbälle / für den Hallenboden] lösen wir ein dauerhaftes Hygiene- und Sicherheitsproblem in unserem Verein, entlasten das Ehrenamt und sorgen für faire, saubere Trainingsbedingungen in unserer Sportstätte.

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Kultur & Sport

Streetsoccerhh

Street Heroes e.V

Coupe de Rue 2026 Initiative: Streetsoccerhh (ehrenamtlich organisiert von drei jungen Männern) Über das Projekt Am 28. Juni 2026 wurde im Stadion an der Dieselstraße eine Vision zur Realität: Der Coupe de Rue verwandelte Hamburg in ein buntes, friedliches Fest der kulturellen Vielfalt. In Anlehnung an eine Weltmeisterschaft führte das Turnier bestehende Community-Initiativen unter einem gemeinsamen Dach zusammen. 12 internationale Teams vertraten die kulturelle Vielfalt unserer Stadtgesellschaft: Spanien, Ecuador, Ghana, Türkei, Afghanistan, Tunesien, Polen, Kurdistan, Guinea-Bissau, Deutschland, Albanien und Nigeria. Mit über 900 Besucherinnen und Besuchern war der Coupe de Rue weit mehr als ein Sportturnier: Ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Musik, Kulinarik und Kinder-Mitmachaktionen schuf einen inklusiven, soziokulturellen Begegnungsraum für Jugendliche, Familien und die Nachbarschaft. Einblicke und Impressionen wurden auf Instagram und YouTube unter @Streetsoccerhh festgehalten. Wirkung & Ziele • Gelebte Integration & Respekt: Abbau von Vorurteilen und Förderung des interkulturellen Dialogs durch die universelle Sprache des Sports. • Niedrigschwellige Teilhabe: Barrierefreier Zugang zu Kultur und Sport für Menschen aller Altersgruppen und Herkünfte. • Empowerment aus der Community: Ein starkes Signal für jugendliches Selbstbewusstsein und ehrenamtliches Engagement im urbanen Raum. Verwendung des Preisgeldes (2.500 €) Als reine Ehrenamtsinitiative möchten wir den Gewinn in Höhe von 2.500 € vollumfänglich in eigenes Equipment und Sportausrüstung investieren (z. B. mobile Tore, Bälle, Event-Equipment). Damit schaffen wir die nachhaltige technische und materielle Basis, um weitere soziokulturelle Straßenfußball-Projekte und integrative Turniere dieser Art eigenständig und regelmäßig in Hamburg umzusetzen.

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Gesellschaft & Soziales

MITmacher vor Ort

MITmacher gUG (haftungsbeschränkt)

MITmacher vermittelt geflüchtete und zugewanderte Menschen in Hamburg in ehrenamtliche Engagements und begleitet sie danach für drei Monate in ihrem Ehrenamt. So schaffen wir Begegnungen, ermöglichen gesellschaftliche Teilhabe und geben Menschen die Möglichkeit, ihre Fähigkeiten einzubringen und Hamburg aktiv mitzugestalten. Mit unserem ehrenamtlichen Projekt „MITmacher vor Ort“ machen wir dieses Engagement sichtbar. Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter besucht unsere Mitmacher*innen direkt an ihren Einsatzorten, begleitet sie mit der Kamera und produziert eigenständig kurze Videos über ihr Engagement. Die Videos geben persönliche Einblicke in ganz unterschiedliche Ehrenämter, erzählen die Geschichten der Menschen dahinter und zeigen, wie vielfältig freiwilliges Engagement in Hamburg sein kann. Gleichzeitig möchten wir damit andere Menschen ermutigen, selbst aktiv zu werden. Das Preisgeld möchten wir nutzen, um noch mehr geflüchtete und zugewanderte Menschen in passende Ehrenämter zu vermitteln, sie dabei persönlich zu begleiten und ihre Geschichten mit „MITmacher vor Ort“ sichtbar zu machen. Da unten maximal 700 MB hochgeladen werden können und das nur für ein Video reicht, ist hier der Link zu unserer Youtube Seite, auf der sich weitere MITmacher vor Ort Videos befinden: https://www.youtube.com/@mitmacher506

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Kultur & Sport

Wasser direkt am Platz – damit die Pause auch eine Pause bleibt

Marienthaler Tennis- und Hockey-Club e.V.

Wir sind der Marienthaler Tennis und Hockey Club (MTHC) aus Hamburg. Bei uns dreht sich vieles um Sport - aber mindestens genauso sehr um Gemeinschaft, Teamgeist und darum, Kindern und Jugendlichen einen Ort zu bieten, an dem sie sich bewegen, Freunde treffen und gemeinsam etwas erleben können. Ein großer Teil unseres Vereinslebens findet auf unseren Hockeyplätzen statt. Woche für Woche stehen dort Kinder und Jugendliche unterschiedlichster Altersklassen auf dem Platz - vom ersten spielerischen Kontakt mit dem Hockeyschläger bis zum ambitionierten Mannschaftstraining. Dazu kommen Punktspiele, Turniere und viele weitere Veranstaltungen, bei denen unsere Anlage voller Kinder, Familien und Gäste ist. Dabei sind es manchmal gar nicht die großen Dinge, die den Vereinsalltag verbessern. Manchmal ist es ein ganz alltägliches Problem, für das es eine einfache Lösung braucht. Und genau darum geht es bei unserem Projekt. „Trinkpause!“ - eigentlich nur ein kurzer Moment im Training. Doch wenn die Flasche leer ist, beginnt bei uns erst einmal ein ziemlich langer Weg. Unsere beiden hinteren Kunstrasenplätze liegen weit entfernt vom Clubhaus - und damit auch von der nächsten Möglichkeit, eine Trinkflasche aufzufüllen. Gerade bei intensiven Trainingseinheiten oder an warmen Tagen reicht eine mitgebrachte Flasche schnell nicht aus. Viele Kinder bringen deshalb bereits eine zweite Trinkflasche mit – doch selbst die ist bei einem intensiven Training manchmal schneller leer als gedacht. Dann heißt es: einmal quer über die gesamte Anlage zum Clubhaus, Wasser auffüllen und den ganzen Weg wieder zurück. Unser kleiner Film zeigt mit einem Augenzwinkern, wie aus einer kurzen Trinkpause plötzlich eine halbe Trainingseinheit werden kann. Was darin etwas überspitzt dargestellt wird, ist in unserem Vereinsalltag ein ganz reales Problem. Das möchten wir ändern. Mit dem Preisgeld möchten wir direkt an unseren hinteren Kunstrasenplätzen einen frei zugänglichen Wasserspender installieren. Die Kinder könnten ihre Trinkflaschen dort innerhalb weniger Sekunden auffüllen und direkt wieder zu ihrer Mannschaft zurückkehren. Davon profitieren nicht nur einzelne Teams. Woche für Woche trainieren zahlreiche Kinder und Jugendliche auf unseren Plätzen. Hinzu kommen Punktspiele, Turniere, Schul- und Ferienangebote sowie Gäste anderer Hamburger Vereine. Der Wasserspender wäre damit keine kurzfristige Anschaffung, sondern eine nachhaltige Verbesserung unserer Sportanlage, von der über viele Jahre Tausende Kinder und Jugendliche profitieren können. Gleichzeitig möchten wir einen einfachen Gedanken vermitteln: Wer Sport treibt, sollte unkompliziert Zugang zu frischem Trinkwasser haben. Statt zusätzliche Einwegflaschen mitzubringen, kann die eigene Trinkflasche immer wieder aufgefüllt werden. Unser Wunsch ist deshalb eigentlich ganz einfach: Kurze Wege zum Wasser. Mehr Zeit für Sport. Und eine kleine Verbesserung, die für viele Kinder einen großen Unterschied macht. Mit dem Preisgeld können wir aus diesem Wunsch Wirklichkeit machen: Wasser direkt am Platz - damit die Pause auch eine Pause bleibt.

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Gesellschaft & Soziales

Der Schritt Vorwärts - Ein Weg aus dem Abseits

Leben im Abseits e. V.

„Wenn ich mir etwas wünschen könnte, wäre es eine Wohnung…“ – Wir schaffen Perspektiven für obdachlose Menschen Auf der Straße leben zu müssen bedeutet für diese Menschen, täglich um die einfachsten Dinge wie Essen, einen Schlafplatz oder Hygienemöglichkeiten kämpfen zu müssen. Gerade in einem Stadtteil wie St. Pauli ist dieser Kampf täglich sichtbar: Zwischen Feiernden, Anwohnern und Geschäftstreibenden begegnet man obdachlosen Menschen, die mit unglaublich viel Ausdauer, Stärke und Kreativität ihren schweren Alltag meistern. Der Verein Leben im Abseits e. V. hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Menschen zu unterstützen und Perspektiven aufzuzeigen. Gemeinsam mit Vielen übernehmen wir Verantwortung und stehen zusammen für eine solidarische Stadt ein. Gerade in Zeiten eines schwächer werdenden Sozialstaats darf die Unterstützung der Schwächsten nicht kleiner werden. Mit unserem Projekt „Der Schritt Vorwärts – Ein Weg aus dem Abseits“ stellen wir ein niedrigschwelliges Angebot zur Verfügung, das einigen Menschen eine Perspektive heraus aus dem Leben auf der Straße bietet. Das Projekt wurde im Mai 2021 ins Leben gerufen, um Einzelunterbringung und Betreuung obdachloser Menschen für einen Übergangszeitraum zu organisieren. Wir glauben, dass der erste Schritt zur Rückkehr in ein geregeltes Leben die Ruhe und Sicherheit einer Einzelunterkunft ist. Unser Ziel ist daher die Wiedereingliederung obdachloser Menschen ins Regelsystem. Unser Weg setzt dabei auf Einzelzimmer im Hotel mit sozial unterstützender Arbeit und der Hilfe von Sozialarbeitenden und anderen Experten. Die Zeit der Unterbringung wird genutzt, um gemeinsam mit Sozialarbeitenden und den Teilnehmenden eine Zukunftsperspektive aufzubauen. Die Vermittlung von Wohnraum ist dabei ein Hauptbestandteil dieser Bestrebung. Das Projekt basiert auf einer niedrigschwelligen Aufnahme der Teilnehmenden ohne komplexe Voraussetzungen, da wir glauben, dass eine sichere und ruhige Unterkunft die Grundlage für die Lösung vieler Probleme ist. Die Menschen gewinnen ihre Würde zurück und können in ihrem eigenen Tempo Betreuung erfahren und annehmen. Diese Möglichkeiten vor Augen, gelingt es den meisten Menschen, ihr Leben wieder selbstbestimmt meistern zu können. Seit Mai 2021 konnten wir 46 Menschen im Hotel Schanzenstern Altona unterbringen und betreuen. 37 verließen das Hotel wieder, weil sie eine dauerhafte Unterkunft oder Plätze in weiterführenden Projekten fanden. Das entspricht einer Erfolgsrate von knapp 80%. Aus unserer Sicht ein schöner Erfolg, es besteht aber immer dringender Bedarf und der Wechsel der Gäste ist schnell: es stehen fünf Hotelzimmer zur Verfügung, die ständig belegt sind. Das Projekt hat uns in den letzten fünf Jahren deutlich gezeigt, dass dieses Konzept funktioniert. Es ist jedoch für unseren kleinen Verein ein kostenintensives Unterfangen die Zimmer im Hotel dauerhaft anzumieten. Wie in allen Bereichen steigen die Kosten hier, trotz des Bemühens aller dies abzufangen, stetig an. Das Preisgeld wäre für uns ein wichtiger Beitrag zur Fortführung dieses erfolgreichen Projekts, mit dem wir obdachlosen Menschen wirklich nachhaltige Hilfe anbieten können. Der Verein „Leben im Abseits e. V.“ Wir setzen uns aktiv dafür ein, die Stigmatisierung obdachloser Menschen abzubauen. Im Zentrum unserer Arbeit steht die Überzeugung, dass Solidarität in der Gesellschaft nach wie vor vorhanden ist, jedoch oft durch Vorurteile und mangelndes Wissen eingeschränkt wird. Durch gezielte Aufklärungs- und Bildungsangebote wirken wir diesen Barrieren entgegen. Prävention ist ein wichtiger Baustein für die Überwindung von Obdachlosigkeit in unserer Gesellschaft. Mit unserem Bildungsangebot und der Öffentlichkeitsarbeit streben wir an, in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft Veränderungen und ein Umdenken zu erzielen, Hemmschwellen im Umgang mit Bedürftigen abzubauen und einen respektvollen Umgang mit ihnen zu fördern. Denn eines ist sicher - die Maschen des sozialen Netzes werden immer größer und Bedürftigkeit wird in den nächsten Jahren verstärkt zunehmen. Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht zudem die direkte Hilfe und Unterstützung obdachloser und bedürftiger Menschen. Wir begegnen jedem Menschen mit Respekt und Wertschätzung – unabhängig von Herkunft, Nationalität, Religion oder sozialer Stellung. Wir geben dem Thema Obdachlosigkeit ein Gesicht, klären über dieses komplexe Thema auf und versuchen, ein Wegweiser für Obdachlose, Bedürftige aber auch für interessierte Mitmenschen zu sein, deren Anliegen es ist, Bedürftige und Obdachlose zu unterstützen. Aktuelle Veränderungen in der Straßensozialarbeit sowie Kürzungen bei Förderungen für Hilfsprojekte lassen derzeit nur wenig Vertrauen in einen politischen Veränderungswillen beim Thema Obdachlosigkeit entstehen. Wir sind daher weiter im Stadtteil aktiv, um konkrete Hilfe bereit zu stellen und auf das Leben der Menschen aufmerksam zu machen, die oft im Abseits stehen.

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Nachhaltigkeit & Umwelt

Alter Bahnhof Beimoor

Neuntöter - Verein für Forschung und Vielfalt e. V

Wir haben uns zum Ziel gesetzt, durch Forschung dazu beizutragen, dass Wege zurück zur Vielfalt gewonnen werden und ein gutes Miteinander zwischen Menschen und Wildtieren gefördert wird. Diese Beziehungen können auch von Freizeitforscherinnen und Freizeitforschern untersucht und beschrieben werden – es sind Neugierde und Leidenschaft gefragt, die in der Bürgerforschung zählen! Der Verein Neuntöter - Verein für Forschung und Vielfalt e. V. gründete sich 2018 als gemeinnütziger Verein. In unserer ehrenamtlichen Vereinsarbeit verfolgen wir seitdem zielstrebig und engagiert unsere Projekte. Durch unsere Führungen, Vorträge und Arbeitseinsätze, begeistern wir weitere interessierte Menschen. Gelände Auf dem ehemaligen Bahndamm Beimoor (Gemeine Großhansdorf) befindet sich eine rund ein Hektar große und offene Fläche. Ursprünglich sollte hier ein Bahnhof entstehen, der aber nach Fertigstellung nie genutzt wurde. Der Bahnhof wurde teilweise zurückgebaut und wurde anderweitig genutzt. Seit Ende der 1980er Jahren dient das Zugangsgebäude als dauerhaftes Fledermausquartier. Der Bahndamm mit Resten des Bahnsteigs entwickelte hier einen trockenen und mageren Standort, welcher 2002 nochmals von der Gemeinde wiederhergestellt wurde. Pflege Die nur einmal jährliche Komplettmahd und zunehmende Verbuschung würde langfristig diesen Standort verarmen lassen. Der Neuntöter e. V. übernimmt ab 2026 hier eine standortangepasste Pflege. Diese angepassten Maßnahmen umfassen eine kleinteilige Mosaikmahd, um Futterpflanzen und Rückzugsorte für Insekten zur Verfügung zu stellen. Die Mahd erfolgt schonend mit einem Handbalkenmäher. Zusätzlich werden aufkommende Gehölz entfernt, um eine weitere Beschattung zu verhindern. Ebenso werden Flächen von der Vegetation freigehalten, um der Verbuschung entgegenzuwirken und Flächen für wärmeliebende Tieren (z. B. Waldeidechsen) und Insekten anzubieten. Ein Augenmerk liegt ebenfalls auf invasive Arten (z. B. Kanadische Goldrute), welche händisch entnommen werden und es somit nicht zur Verdrängung heimischer Arten kommt. Preisgeld Das hierfür benötigte Geld wir für Materialien zur Wiederherstellung und Sicherung des Trockenrasens und Strukturelemente benötigt. Hierzu gehören unter anderdem Materialkosten (z.B. gewaschener Sand zur Abmagerung), Werkzeuge, Informationsmaterial wie Tafeln für vor Ort usw..

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Gesellschaft & Soziales

Winternotprogramm

Ev.-Luth. Kirchengemeinde Alsterbund in Hamburg, Bebelallee 156, 22297 Hamburg

Die Ev.-Luth. Kirchengemeinde Alsterbund in Hamburg, Bebelallee 156, 22297 Hamburg beteiligt sich seit über 30 Jahren an ihrem Standort Gross Borstel, Schrödersweg 1, 22453 Hamburg (vor ihrer Fusion mit den anderen drei Gemeinden in Eppendorf, Alsterdorf und Winterhude des Alsterbundes war dies die Kirchengemeinde St. Peter) am Hamburger Winternotprogramm und stellt in der Zeit vom 1. November bis zum 31. März eines jeden Jahres drei Plätze für obdachlose Frauen zur Verfügung. Die Unterbringung erfolgt in drei Einzelcontainern einschließlich eines Sanitärcontainers auf dem Gelände der Kirchengemeinde in Gross Borstel. Die unterbringungsbezogenen Kosten übernimmt die Freie und Hansestadt Hamburg. Alle sonstigen Kosten trägt die Gemeinde über Spenden etc. Die persönliche Betreuung und Begleitung der drei Bewohnerinnen übernimmt ein ehrenamtliches Team der Kirchengemeinde (viele im Team sind nicht Mitglied der Kirche, aber überzeugt vom Programm) Mit diesem seit Jahrzehnten bestehenden Engagement leistet der Alsterbund einen kontinuierlichen und konkreten Beitrag zum Schutz obdachloser Frauen während der Wintermonate. Neben einem sicheren und geschützten Schlafplatz stehen dabei menschliche Zuwendung, Unterstützung im Alltag und die Erfahrung von Gemeinschaft im Mittelpunkt.

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Gesellschaft & Soziales

Patenschaftsprojekt "Plan haben"

Förderverein offene Jugendarbeit Norderstedt e.V.

Das Projekt, das für Kinder im Alter von 8-16 Jahre konzipert wurde, die vor allem in den verschiedenen Institutionen, wie Schulsozialarbeit, offene Kinder-und Jugendarbeit, Jugendamt und Straßensozialarbeit, auffallen durch meist mangelndes Selbstwertgefühl oder/und ohne Selbstbewusstsein, wird immer mehr in Anspruch genommen durch stetig wachsende Meldungen der genannten Institutionen. Das bringt uns, die Projekt-Lenkungsgruppe, finanziell langsam an die Grenzen des machbaren, da wir alles das, was die Paten in den Patenschaft mit den Kindern unternehmen, zahlen. Wir wollen die Paten dadurch unterstützen, weil sie schon das wichtigste was es gibt spenden, nämlich ihre Zeit und ihre Verlässlichkeit! Das beispielhafte Projekt, das schon in vielen Gemeinden übernommen und mehrfach ausgezeichnete wurde, wird immer wichtiger als ein Baustein die Kinder zu unterstützen, die mit wachsenden Ängsten nicht so gut klarkommen und sich deshalb eher zurückziehen. Diese "Partnerschaft" soll u.a. auch dazu dienen, die immer vorhandenen Talente und Fähigkeiten zu entdecken und zu fördern. Ich denke eine schönere und wichtigere Aufgabe im Bereich Ehrenamt gibt es nicht.

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Gesellschaft & Soziales

Anschaffung neue Pavillons

Freiwillige Feuerwehr Alsterdorf

Die Freiwillige Feuerwehr und Jugendfeuerwehr Alsterdorf engagieren sich im Stadtteil Alsterdorf und darüber hinaus bei einer Vielzahl von Veranstaltungen. Dazu zählen unter anderem der internationale Airport-Race Hamburg, der Hella Halbmarathon, der Kinder-HIT-Tag sowie verschiedene Stadtteilfeste und Laternenumzüge. Alle diese Aktivitäten verfolgen einen klaren Fokus auf soziale und öffentliche Arbeit und entfalten eine erhebliche Außenwirkung für den Stadtteil und die Feuerwehr. Um bei diesen Veranstaltungen einen professionellen und repräsentativen Auftritt zu gewährleisten, werden zwei Pavillons benötigt. Diese dienen als zentrale Anlaufstelle, zur Präsentation der Feuerwehrarbeit sowie zur Betreuung von Besucherinnen und Besuchern. Wir bitten Sie freundlich um Unterstützung bei der Beschaffung dieser Pavillons.

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Gesellschaft & Soziales

Mehr Sichtbarkeit für unsere dekoloniale und machtkritische Öffentlichkeitsarbeit – neues Messe- und Standmaterial

Ossara e.V.

Ossara e.V. engagiert sich für gesellschaftliche Teilhabe, Bildung, Empowerment und eine diskriminierungsfreie und machtsensible Gesellschaft. Um unsere Arbeit auch auf öffentlichen Veranstaltungen, Fachtagen und Festivals sichtbar und zugänglich zu machen, fehlt uns bislang ein professioneller Grundstock an Präsentations- und Informationsmaterial. Wenn wir mit einem Stand vor Ort vertreten sind, stehen uns derzeit nur begrenzte Möglichkeiten zur Verfügung, unsere Arbeit, unsere Themen und unsere Haltung angemessen, aktuell und ansprechend zu präsentieren. Mit dem beantragten Material möchten wir Menschen erreichen, die Orientierung und Unterstützung für ihre berufliche Perspektive suchen, sowie Menschen, die sich für gesellschaftliche und dekoloniale Themen interessieren, insbesondere junge Erwachsene, sowie Multiplikator*innen, potenzielle Kooperationspartner*innen, Ehrenamtliche und Unterstützer*innen. Das Material soll niedrigschwellig und ansprechend gestaltet sein: Es soll unsere Arbeit verständlich vermitteln, Interesse an unseren Themen wecken und gleichzeitig unsere Positionierung und unsere Anliegen klar widerspiegeln. Als Schwarzer Verein und migrantische Selbstorganisation ist es uns wichtig, unsere Perspektiven auch in Räumen sichtbar und hörbar zu machen, in denen sie bislang unterrepräsentiert sind. Ein professioneller und wiedererkennbarer Auftritt unterstützt uns dabei, Menschen für unsere Themen zu sensibilisieren, Gespräche anzustoßen und neue Kontakte zu knüpfen – auch dort, wo Entscheidungen fallen, Debatten geführt werden und Menschen sich für Engagement oder Kooperationen entscheiden. Konkret soll das neue Messe- und Standmaterial dazu beitragen, • neue Menschen für unsere integrative Stadtteilarbeit zu gewinnen, • potenzielle Ehrenamtliche und Engagierte gezielt anzusprechen, • neue Kooperationen mit Partnerorganisationen anzustoßen, • die Aufmerksamkeit für Spenden zu erhöhen und damit die nachhaltige Sicherung unserer Vereinsarbeit zu unterstützen, • sowie die direkte Verbindung zwischen unserer persönlichen Präsenz bei Veranstaltungen und unserer digitalen Öffentlichkeitsarbeit zu stärken. Das Projekt knüpft dabei unmittelbar an unseren aktuellen Website-Relaunch an. Ossara e.V. wird im kommenden Jahr zehn Jahre alt – für uns ein Anlass, unser Profil zu schärfen und unsere Öffentlichkeitsarbeit weiter zu professionalisieren. Im Rahmen dieses Relaunchs stellen wir unseren öffentlichen Auftritt inhaltlich und strategisch neu auf. Mit dem nun beantragten Messe- und Standmaterial möchten wir die neue geschärfte und aktualisierte Ausrichtung unseres Vereins nun auch offline und im direkten, persönlichen Kontakt mit der Öffentlichkeit erlebbar machen. Website und Veranstaltungsauftritt sollen so zu einem einheitlichen, wiedererkennbaren und modernen Gesamtauftritt von Ossara e.V. zusammenwachsen. Die beantragte Förderung in Höhe von 1.500 € soll für die Anschaffung eines langlebigen Grundstocks an Messe- und Standmaterial eingesetzt werden. Vorgesehen sind insbesondere Roll-Ups bzw. vergleichbare wiederverwendbare und anlassübergreifende Präsentationsmaterialien sowie ein Grundstock an Postkarten, Stickern und weiteren Informationsmaterialien mit unserem neuen Slogan, unserer Vision und zentralen Informationen zu unserer Arbeit. Ergänzend möchten wir mit interaktiven Elementen wie einem Memory-Spiel und einem Glücksrad gezielt Aufmerksamkeit wecken und so auf spielerische Weise Bewusstsein für unsere Themen schaffen und einen niedrigschwelligen Lern- und Gesprächseinstieg ermöglichen. Das Material kann bei unterschiedlichen Veranstaltungen und über mehrere Jahre hinweg eingesetzt und bei Bedarf ergänzt werden. Damit ermöglicht die Förderung nicht nur einen professionelleren Auftritt bei einzelnen Veranstaltungen, sondern schafft eine langfristig nutzbare Grundlage für unsere Öffentlichkeitsarbeit. Wir können unsere Themen und Perspektiven dadurch regelmäßig in unterschiedliche öffentliche Räume tragen, neue Menschen erreichen und Interessierte direkt mit unserer Arbeit, unseren Angeboten und Möglichkeiten des Engagements in Verbindung bringen. So trägt das Material dazu bei, unsere Öffentlichkeitsarbeit langfristig zu stärken und unsere dekolonialen und machtkritischen Perspektiven auch in unterschiedlichen öffentlichen Räumen sichtbar und zugänglich zu machen.

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Gesellschaft & Soziales

Gemeinsam statt Einsam

Hoisbütteler Sportverein von 1955 e.V.

In Kooperation mit dem Ammersbeker Bürgerverein haben wir in der Coronazeit ein Angebot für Senioren in unserer Gemeinde geschaffen, besonders für Senioren, die wenige soziale Kontakte haben, alleinstehend oder verwitwet sind oder auch sonst nicht gut familiär oder im Bekanntenkreis eingebunden sind. Sie haben nicht mehr so viele soziale Kontakte , Unternehmungen sind deshalb teilweise eingeschränkt . Es fehlt die Leichtigkeit bei Unternehmungen und Planungen. Deshalb wird ein Großteil der vielen Freizeit einsam in den eigenen vier Wänden verbracht. Der Hoisbütteler Sportverein bietet in Kooperation mit dem Ammersbeker Bürgerverein Senioren die Möglichkeit , alle zwei Wochen an einer aktiven und geselligen Veranstaltung des Sportvereins teilzunehmen die alle 2 Wochen für 3 Stunden angeboten wird. Dieses Angebot richtet sich besonders an alleinstehende Senioren, die Interesse haben, in Gemeinschaft etwas zusammen zu unternehmen und fröhliche und gesellige Stunden miteinander zu verbringen. Jeden zweiten Freitag bieten wir deshalb wechselnde Angebote an. Alle Angebote beginnen mit einen Spaziergang im schönen Ammersbek, gefolgt von einer leichten Sporteinheit aus dem Sektor und der Sparte Gesundheitssport . Unsere erfahrensten Übungsleiter bieten verschiedene wechselnde Sportangebote zum Mitmachen und Ausprobieren an. Es findet aber nicht immer ein Sportangebot statt. Oft wird die Gruppe mit Denksportaufgaben unserer Demenzspezialistin beschäftigt. Die anspruchsvollen " Fit im Kopf" Aufgaben machen der Gruppe besonders viel Spaß uns sorgen für viel Fröhlichkeit. Manchmal wir auch einfach nur gesungen. Nach der körperlichen Ertüchtigung lassen wir den Nachmittag mit einem gemütlichen gemeinsamen Kaffee trinken in unserem Vereinsheim ausklingen. Es gibt immer selbstgebackenen Kuchen und manchmal wird auch ein Geburtstag gemeinsam in dieser Runde nachgefeiert. Die Gruppe ist in den fünf Jahren, seit dem wir dieses Projekt anbieten fest zusammengewachsen. Die Senioren unterstützen sich in Alltagssituationen, telefonieren miteinander, verabreden sich für Veranstaltungen und helfen sich gegenseitig. Dieses Angebot ist offen und nicht an eine Vereinsmitgliedschaft gebunden. Jeder ist herzlich Willkommen und wird aufgeschlossen aufgenommen in die Gruppe. Auch das NDR Fernsehen war schon zu Besuch, und hat im Fernsehen über dieses Projekt berichtet.

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Nachhaltigkeit & Umwelt

Der MOTTE Hühnerhof – ein urbaner Ort für Tiere, Bildung und Nachbarschaft

MOTTE Hühnerhof Altona (MOTTE e.V.)

Seit vier Jahrzehnten pickt und scharrt die Hühnerschar auf dem MOTTE Hühnerhof in Ottensen. Die Hühner haben dabei schon einiges bewegt: Friedlich besetzten sie die Fläche neben dem Stadtteilzentrum MOTTE, pickten munter vor sich hin und brachten so manchen Bauplan der Stadt ins Wanken. Bis heute erfreuen die Hühner kleine und große Nachbar*innen mit ihrem entspannten Beispiel für zivilen Ungehorsam und für eine lebenswerte Nachbarschaft. Wir verstehen unseren Hof als gemeinschaftlich getragenen urbanen Nutztierhof, auf dem Hühner artgerecht und verantwortungsvoll gehalten werden. Dabei geht es uns nicht nur um die Tiere selbst, sondern auch darum, Wissen und Erfahrungen rund um Tierhaltung, Ernährung und den Umgang mit Nutztieren unmittelbar erlebbar zu machen. Kinder und Erwachsene können bei uns beobachten, wie Hühner leben, welche Bedürfnisse sie haben und wie sie diese ausleben. Unsere Hühner sind teilweise sehr zutraulich. So entstehen bei der regelmäßigen Pflege des Hofes – beispielsweise samstags beim gemeinsamen Putzen – oder bei organisierten Besuchen von Kita- und Schulgruppen unmittelbare Begegnungen mit den Tieren. Darüber hinaus möchten wir den Zusammenhang zwischen Tierhaltung und unserer Ernährung sichtbar und begreifbar machen. Eier und Fleisch entstehen nicht losgelöst vom Tier, sondern sind unmittelbar mit dessen Leben verbunden. Zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Tieren gehört für uns deshalb auch, diesen Zusammenhang nicht auszublenden, sondern offen und altersgerecht darüber ins Gespräch zu kommen. Der Hühnerhof ist zugleich ein Ort der Begegnung und des gemeinsamen Engagements. Menschen unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Hintergründen kommen hier zusammen, übernehmen Verantwortung, tauschen sich aus und gestalten ihren Stadtteil mit. So ist der Hof über die Jahre zu einem beliebten Treffpunkt für Kinder und Erwachsene, für Anwohner*innen und Besucher*innen aus dem ganzen Stadtteil und darüber hinaus geworden. Der MOTTE Hühnerhof verbindet damit Tierwohl, Umwelt- und Ernährungsbildung, gemeinschaftliches Engagement und gelebte Nachbarschaft – mitten in Ottensen.

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Kultur & Sport

Handball - Bewegung, Spaß, Leistung, Interaktion im Team

HG Hamburg-Barmbek e.V.

Wachsende Nachfrage für unser Angebot Mini-/Kinder-Jugendhandball. Für über 200 Kinder fehlt es an adäquaten Trainingsmöglichkeiten. Angespannte Hallenkapazitäten - oft bleiben nur kleine ohne Tore. Mobile klappbare Handballtore würden gearde bei den Jüngsten eine bessere Ausbildungsförderung ermöglichen. Für die Anmietung von kostenpflichtigen Hallenzeiten fehlen die Mittel. Für beides bitten wir um ihre Unterstützung!

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Kultur & Sport

Junge Menschen an die Pfeife – Ehrenamt im Hamburger Rugby stärken

FC St Pauli Rugby Abteilung

Wir sind die Rugbyabteilung des FC St. Pauli und möchten junge Menschen in Hamburg für ein Ehrenamt gewinnen, ohne das kein Rugbyspiel stattfinden kann: das Schiedsrichter:innenwesen. Mit unserem Projekt „Junge Menschen an die Pfeife“ wollen wir Jugendliche und junge Erwachsene beim Einstieg begleiten und ihnen zeigen, wie viel sie für andere bewegen können. Auf dem Rugbyplatz übernehmen Schiedsrichter:innen Verantwortung für Fairness, Sicherheit und ein respektvolles Miteinander. Gerade im Kinder- und Jugendrugby erklären sie Regeln, helfen bei Konflikten und geben Orientierung. Wer diese Aufgabe übernimmt, stärkt zugleich das eigene Selbstvertrauen und lernt, Entscheidungen zu treffen und verständlich zu vertreten. Davon profitieren junge Menschen auch außerhalb des Sports. Unser Projekt verbindet erste praktische Erfahrungen mit Ausbildung und persönlicher Begleitung. Bei vereinsinternen Praxiseinheiten sollen Interessierte zunächst einzelne Spielsequenzen leiten. Erfahrene Schiedsrichter:innen stehen ihnen zur Seite, geben Rückmeldung und unterstützen sie bei den nächsten Schritten. Geeignete Einstiegslehrgänge sollen den Weg zu ersten eigenständigen Einsätzen ebnen. So möchten wir junge Ehrenamtliche dauerhaft im Verein halten und den Nachwuchs Schritt für Schritt an Verantwortung heranführen. Das Preisgeld des Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreises möchten wir für einen ersten Baustein dieses Vorhabens einsetzen: Zuschüsse zu Einstiegslehrgängen und den dafür notwendigen Fahrtkosten sowie eine Grundausstattung mit Pfeifen, Karten und Schiedsrichterbekleidung. Ergänzend wollen wir Lernmaterial und Material für die Praxiseinheiten bereitstellen. Die finanziellen Möglichkeiten einer Familie sollen jungen Menschen den Zugang zu diesem Ehrenamt nicht versperren. Den Umfang passen wir an die Höhe des Preisgeldes an; Vorrang haben der Einstieg in die Ausbildung und die dafür nötige Ausstattung. Mit dem Projekt stärken wir das ehrenamtlich getragene Sportleben in Hamburg. Mehr ausgebildete Schiedsrichter:innen helfen dabei, Kinder- und Jugendspiele verlässlich und fair zu leiten. Davon profitieren unsere Nachwuchsmannschaften ebenso wie die gegnerischen Teams, die Familien am Spielfeldrand und die Menschen, die sich im Verein engagieren. Junge und erfahrene Vereinsmitglieder arbeiten zusammen und geben Wissen weiter. Langfristig möchten wir eine feste Nachwuchs- und Mentoringstruktur aufbauen: Wer heute begleitet wird, kann später selbst anderen den Einstieg erleichtern. Der Nachbarschaftspreis würde uns helfen, dafür die ersten konkreten Schritte zu finanzieren und ein oft wenig sichtbares Ehrenamt zu stärken. Tom Lübbers · Abteilungsvorsitzender Tom.luebbers@fcstpaulirugby.de

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Gesellschaft & Soziales

KULTURISTENHOCH2

Stiftung Generationen-Zusammenhalt

Die Initiative KULTURISTENHOCH2 (KH2) setzt sich präventiv gegen Einsamkeit und Isolation ein. Allein in Hamburg leben rund 40.000 SeniorInnen ab 63 Jahren in Altersarmut und ziehen sich zurück – zugleich geben 46 Prozent der Jugendlichen an, sich gelegentlich isoliert zu fühlen. Einsamkeit führt erwiesenermaßen zu chronischem Stress, Depressionen sowie physischem und kognitivem Abbau. KH2 nutzt die Teilhabe an Kunst- Kultur- und Sportveranstaltungen gezielt als Prävention im Quartier. Die Initiative bringt einkommensschwache Ältere und ehrenamtlich engagierte OberstufenschülerInnen ab 16 Jahren aus demselben Stadtteil in wechselnden Tandems zusammen. Kulturpartner spenden Eintrittskarten, sodass SeniorInnen die Jugendlichen einladen können, durch ein spendenbasiertes Kulturbegleitgeld von 10 Euro revanchieren sich SchülerInnen vor Ort mit Snacks oder Getränken – so entsteht Begegnung auf Augenhöhe. Die jugendlichen Teilnehmenden absolvieren vor Beginn ein 5-stündiges gerontologisches Praxis-Training im Alterssimulationsanzug GERT und erfahren so, wie es sein kann, alt zu sein. Seit 2016 konnten fast 2.100 Kulturbegegnungen, mit mehr als 800 geschulten Jugendlichen für über 600 Ältere realisiert werden. Für ca. 15 bis 20 Prozent der Tandems entstehen dauerhafte Freundschaften. Das mit dem PHINEO WIRKT!-Siegel und einigen Preisen prämierte Projekt möchte die Auszeichnung beim Airport-bewegt-Wettbewerb für die Expansion im Bezirk Nord in die Stadtteile Alsterdorf, Groß-Borstel und Fuhlsbüttel nutzen, um hier mehr SeniorInnen anzusprechen.

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Kultur & Sport

AYEDARA e.V. – Brücken bauen, Vielfalt leben, Zusammenhalt stärken

AYEDARA Deutschland e.V.

AYEDARA e.V. setzt sich in Hamburg für Vielfalt, Respekt und ein gutes Miteinander ein. Wir bringen Menschen unterschiedlicher Herkunft zusammen und schaffen besonders für junge Menschen Möglichkeiten, sich zu begegnen, auszutauschen und gemeinsam aktiv zu sein. Unsere Arbeit verbindet Engagement in Hamburg mit internationalen Begegnungen. Dazu gehören Jugend- und Sportprojekte, Erasmus+ Jugendbegegnungen, Gesundheitsaufklärung, Demokratiearbeit, Antirassismusarbeit und Veranstaltungen in verschiedenen Hamburger Stadtteilen. Jugend, Sport und Begegnung Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist die Jugendarbeit. Durch unsere Erasmus+ Projekte kommen junge Menschen aus verschiedenen Ländern und mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen zusammen. 2024 organisierte AYEDARA e.V. in Hamburg den internationalen Jugendaustausch „Sport für soziale Inklusion und Geschlechtergleichstellung“. In Workshops, sportlichen Aktivitäten und Diskussionsrunden beschäftigten sich die Jugendlichen mit sozialer Inklusion, Gleichberechtigung, Teamarbeit und Fairplay. Dabei ging es nicht nur um Sport, sondern auch darum, einander kennenzulernen, unterschiedliche Perspektiven zu verstehen und respektvoll miteinander umzugehen. Im Juli 2026 folgte ein weiterer Jugendaustausch in Hamburg zum Thema „Gewaltprävention im Sport, Respekt und Zusammenhalt“. Jugendliche aus Deutschland, Frankreich, Italien, Ungarn und der Türkei nahmen daran teil. Auf dem Programm standen Workshops, Teamaktivitäten, gemeinsame Sportangebote sowie Gesprächs- und Reflexionsrunden. Die Jugendlichen beschäftigten sich mit Fairness, Toleranz, Inklusion und gegenseitigem Respekt. Dabei konnten sie erleben, wie Sport Menschen zusammenbringen und Grenzen zwischen Kulturen überwinden kann. AYEDARA in den Hamburger Stadtteilen AYEDARA ist nicht nur bei internationalen Projekten aktiv. Wir gehen auch direkt in die Stadtteile und nehmen an Veranstaltungen teil, bei denen wir mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen. Beim Stadtteilfest in St. Georg stellten wir unsere Arbeit und verschiedene Projekte vor. Themen waren unter anderem Gesundheitsaufklärung, Demokratiearbeit im Rahmen unserer Erasmus+ Projekte und die Sensibilisierung gegen Rassismus. Auch beim Festival Boudyelee in Wilhelmsburg war AYEDARA e.V. dabei. Für uns sind solche Veranstaltungen eine gute Möglichkeit, Menschen persönlich zu erreichen, unsere Angebote vorzustellen und neue Kontakte zu knüpfen. ALAFIA Festival 2025 und 2026 Auch beim ALAFIA Festival war AYEDARA e.V. 2025 und 2026 vertreten. Dort konnten wir unsere Arbeit, unsere Projekte und unsere Angebote vorstellen und mit Menschen aus unterschiedlichen Communities ins Gespräch kommen. Wir informierten unter anderem über unsere Arbeit mit Jugendlichen, Gesundheitsaufklärung, Integration, Vielfalt, Demokratie, Antirassismus und internationale Begegnungen. Gleichzeitig konnten wir zuhören, Fragen aus der Community aufnehmen und neue Kontakte zu Menschen und Initiativen knüpfen. Für uns gehört diese direkte Präsenz zu unserer Vereinsarbeit. Wir wollen nicht nur Veranstaltungen organisieren, sondern auch dort ansprechbar sein, wo Menschen zusammenkommen. Zusammenarbeit mit anderen Organisationen Wir arbeiten regelmäßig mit anderen Vereinen und Initiativen in Hamburg zusammen. Mit der Aidshilfe Hamburg verbindet uns eine regelmäßige Zusammenarbeit. Gemeinsam organisieren wir unter anderem Veranstaltungen und Angebote für Menschen mit Migrationsgeschichte, darunter Sommerveranstaltungen und Grillfeste. Auch Workshops und Angebote zur Gesundheitsaufklärung gehören zu dieser Zusammenarbeit. AYEDARA kann dadurch Menschen erreichen, die von bestehenden Angeboten nicht immer direkt erreicht werden. Gleichzeitig bringen wir unsere Erfahrungen aus der Community-Arbeit, der Jugend- und internationalen Arbeit ein. Auch die Zusammenarbeit mit der studentischen Initiative Bunte Hände der HAW Hamburg ist für uns wertvoll. Die Initiative beschäftigt sich mit Vielfalt, Integration und gesellschaftlicher Teilhabe. Wir glauben, dass gute Zusammenarbeit dort entsteht, wo Vereine, Initiativen und Menschen aus unterschiedlichen Communities miteinander arbeiten und sich gegenseitig unterstützen. Demokratie und Antirassismus Demokratie, Respekt und ein friedliches Zusammenleben spielen in unseren Projekten eine wichtige Rolle. Bei unseren Jugendbegegnungen können die Teilnehmenden ihre Erfahrungen und Meinungen teilen und lernen, andere Perspektiven zu verstehen. Wir sprechen auch über Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus. Unser Ziel ist einfach: Menschen sollen sich begegnen können, ohne Angst vor Ausgrenzung zu haben. Unterschiedliche Herkunft und unterschiedliche Lebensgeschichten sollen kein Grund sein, getrennt voneinander zu leben. Internationale Begegnungen Unsere Arbeit in Hamburg ist mit einem internationalen Netzwerk verbunden. Bei unseren Jugendbegegnungen treffen junge Menschen aus verschiedenen europäischen Ländern aufeinander. Sie lernen andere Kulturen kennen, arbeiten gemeinsam an Themen und nehmen neue Erfahrungen mit nach Hause. Ein Beispiel ist das Projekt „Cultural Kaleidoscope“, das vom 19. bis 27. Mai 2026 in Bordeaux stattfand und von AYEDARA e.V. unterstützt wurde. Junge Menschen aus Deutschland, Frankreich, Spanien, Rumänien und der Türkei beschäftigten sich dort mit Fotografie, kultureller Vielfalt und europäischer Identität. Auch Themen wie Integration und Zugehörigkeit wurden gemeinsam diskutiert. Für uns sind solche Begegnungen eine Möglichkeit, Vorurteile abzubauen und junge Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen. Wofür AYEDARA steht Unsere Arbeit verbindet mehrere Bereiche: Jugend: Junge Menschen bekommen die Möglichkeit, sich einzubringen, Verantwortung zu übernehmen und neue Erfahrungen zu sammeln. Sport: Sport wird genutzt, um Teamarbeit, Fairplay, Respekt und Gewaltprävention zu fördern. Vielfalt und Inklusion: Menschen unterschiedlicher Herkunft sollen sich willkommen fühlen und mitmachen können. Demokratie: Wir fördern Austausch und Beteiligung. Antirassismus: Wir sprechen über Rassismus und Ausgrenzung und setzen uns für ein respektvolles Miteinander ein. Gesundheit: Durch unsere Zusammenarbeit mit Partnern unterstützen wir Gesundheitsaufklärung und den Zugang zu Informationen. Nachbarschaft: Wir nehmen an Veranstaltungen in verschiedenen Hamburger Stadtteilen teil und kommen dort direkt mit Menschen in Kontakt. Internationale Begegnung: Wir bringen junge Menschen aus verschiedenen Ländern zusammen. Warum wir uns bewerben Hamburg ist eine Stadt, in der Menschen mit vielen verschiedenen Hintergründen leben. Genau diese Vielfalt erleben wir bei unserer täglichen Arbeit. Ob bei einem Stadtteilfest in St. Georg, beim Festival in Wilhelmsburg, beim ALAFIA Festival, bei einem Workshop mit einem Kooperationspartner oder bei einem Erasmus+ Jugendaustausch: Immer wieder geht es darum, Menschen zusammenzubringen. Wir möchten, dass aus Begegnungen echte Kontakte entstehen. Junge Menschen sollen die Möglichkeit bekommen, andere kennenzulernen, eigene Ideen einzubringen und Verantwortung zu übernehmen. AYEDARA e.V. baut Brücken zwischen Menschen, Kulturen und Communities. Wir freuen uns, wenn unser Engagement mit dem Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis 2026 sichtbar gemacht und gewürdigt wird.

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Gesellschaft & Soziales

Boxschool Verein für Gewaltprävention e.V.

Boxschool Verein für Gewaltprävention e.V.

Boxschool Verein für Gewaltprävention e.V., ist ein gemeinnütziger Verein und anerkannter Träger der freien Jugendhilfe, der sich seit sechzehn Jahren an Hamburger Schulen für Gewaltprävention und ein starkes Miteinander einsetzt. Unser Projekt nutzt Boxen als pädagogisches Katalysator-Werkzeug. In langfristigen, mindestens halbjährigen Schul- und Nachmittagskursen trainieren wir nicht nur den Körper, sondern gezielt die mentale Stärke: Identitätsbildung, Frustrationstoleranz, soziale Integration und echte Selbstwirksamkeit. Was wir mit dem Preisgeld bewirken wollen: Mit dem Preisgeld wollen wir unsere Kurse und Nachmittagsangebote sichern und ausbauen, um noch mehr Kindern eine kontinuierliche Begleitung zu ermöglichen, sie in ihrer Identitätsbildung zu stärken und Schulen nachhaltig zu gewaltfreien Orten zu machen.

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Kultur & Sport

Gitarre Billstedt

GitarreHamburg.de gGmbH

Die Begeisterung für die musikalische Nachwuchsarbeit mit Kindern und Jugendlichen und der feste Glaube daran, dass sich alle Kinder gleichermaßen entwickeln können, wenn sie dieselben Voraussetzungen geboten bekommen, waren die Inspiration für das Projekt „Gitarre Billstedt“. Die GitarreHamburg.de gGmbH - offiziell anerkannter Träger der Jugendhilfe in Hamburg – hat 2018 damit begonnen, im sozialen Brennpunkt Hamburg Billstedt für Kinder eine funktionierende Orchesterarbeit und einen nachhaltigen gelingenden Instrumentalunterricht zu etablieren und bietet seitdem in Kooperation mit dem Kultur Palast Hamburg und den Schulen Am Schleemer Park sowie St. Paulus kostenlosen Gitarrenunterricht, auch die Instrumente werden gestellt. Seit Beginn konnten so schon rund 400 Teilnehmer*innen nicht nur die Grundlagen des Gitarrespielens beigebracht werden, sondern darüber hinaus auch die vielen wertvollen persönlichkeitsbildenden Effekte und soziale Kompetenzen vermittelt werden, die mit dem Erlernen eines Musikinstruments und dem Musizieren in einer Gruppe einhergehen und die Kinder stark für die Zukunft machen. Mittlerweile haben sich zwei Gitarrenorchester durch das Projekt fest etabliert und die Teilnehmenden präsentieren sich regelmäßig mit ihrem musikalischen Können und spannenden Konzerten in ihrem Stadtteil oder andernorts und nehmen erfolgreich an Jugend musiziert oder dem Landesorchesterwettbewerb teil. Mit der „Tour de Billstedt“ und den „Gitarrentagen in Billstedt“ bringen die Kinder und Jugendlichen Musik zu den Menschen im Stadtteil, in dem es bisher keinerlei Orchesterangebote gab. Wir möchten modellhaft nachweisen, dass es auch in sozial schwierigem Umfeld möglich ist, nachhaltige musikalische und spieltechnische Fähigkeiten zu vermitteln und mit den Kindern Schritt für Schritt eine genauso anspruchsvolle Orchesterarbeit aufzubauen, wie sie sonst nur in den wohlhabenderen Stadtteilen Hamburgs stattfindet. Dabei darf die persönliche finanzielle Situation kein Hinderungsgrund für die Teilnahme darstellten. Da wir jedes Jahr um das finanzielle Überleben kämpfen, würde das Preisgeld in die Projektplanung 2026/2027 einfließen. Sollten wir dabei ohne Preisgeld auskommen, dann würden wir uns eine heiß ersehnte akustische Bassgitarre anschaffen. Weitere Informationen: www.gitarrebillstedt.de Videos: https://youtube.com/playlist?list=PLbs2w8CCIXptqG7E042hYcG9Ytb6GcgEd&si=vydJK_e09ZliyUQJ

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Gesellschaft & Soziales

Alle Aktionen in der Gemeinde

Henstedt-Ulzburg Bewegt e.V.

Wir fördern seit Jahren das Miteinander in der Gemeinde durch mehrere Veranstaltungen und viele ehrenamtliche Aktivitäten. Es gibt eigentlich kaum eine Veranstaltung in der Gemeinde, an der wir nicht durch Einsatz oder Equipment beteiligt sind. Z.b. Auch HU-Läuft. Da viele Veranstaltungen vorfinanzieren werden müssen, suchen wir immer wieder Sponsoren. Im Anschluss prüfen wir die Zahlen und spenden bei positiven Ergebnis an andere Organisationen in der Gemeinde, wie die Bürgerstiftung oder die Freiwillige Feuerwehr. Somit wird das Geld im Prinzip doppelt verwendet...

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Gesellschaft & Soziales

Stark ins Leben - Kinderyoga für einen guten Start

Förderverein Kita Otto-Hahn-Straße e.V.

Wir sind der Förderverein Kita Otto-Hahn-Straße e.V. aus Bargteheide und möchten mit dem Projekt „Stark ins Leben“ Kinder frühzeitig in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung stärken. Unsere Kita hat das Angebot mit der Yogatherapeutin Sandy Bartels bereits erprobt - mit sehr positiver Resonanz. Kinder aller Altersgruppen profitieren davon, einen geschützten Raum zu erleben, in dem sie zur Ruhe kommen, sich selbst wahrnehmen, Vertrauen entwickeln und lernen können, eigene Gefühle und Bedürfnisse zu erkennen und zunehmend auszudrücken. Mit ihren Yogastunden schafft Sandy mehr als nur ein Sportangebot: Der vorbereitete Raum, bewusst kleine Gruppen, Atemübungen, kleine Bewegungs- und Entspannungsspiele sowie Gespräche helfen den Kindern altersgerecht dabei, Körper und Gefühle bewusster wahrzunehmen, Selbstregulation zu entwickeln und eigene Bedürfnisse zu kommunizieren. Mit zunehmendem Alter rücken weitere Fähigkeiten in den Fokus wie Aufmerksamkeit, der Umgang mit Anspannung oder Unsicherheit und ein vertrauensvolles Miteinander. So begleitet das Angebot Kinder in unterschiedlichen Entwicklungsphasen und stärkt Fähigkeiten, die ihnen im Alltag zugutekommen. Chancengleichheit: Ein Angebot für alle Kinder Alle Kinder konnten Sandy in bereits von der Kita ermöglichten Stunden kennenlernen. Eine intensivere Teilnahme war bisher jedoch vor allem den Familien möglich, die zusätzliche Stunden selbst finanzieren konnten. Genau hier möchten wir als Förderverein ansetzen: Wie intensiv ein Kind von diesem Angebot profitieren kann, soll nicht von den finanziellen Möglichkeiten seiner Familie abhängen. Das Preisgeld soll die regelmäßige Teilnahme für alle ermöglichen. Kinder stärken - Eltern und Kita einbeziehen Ein besonderer Bestandteil ist die enge Begleitung des kindlichen Umfelds. Sandy gibt Eltern detaillierte Rückmeldungen zu den beobachteten Stärken und Entwicklungsfeldern ihres Kindes. Ihre Arbeit ermöglicht es, neurophysiologische Ungleichgewichte frühzeitig zu erkennen und bietet eine fundierte Basis, um mit den Eltern auch „blinde Flecken“ zu beleuchten. Gleichzeitig steht sie in engem Austausch mit dem Kita-Personal. So können Beobachtungen und hilfreiche Ansätze aus den Stunden auch im vertrauten Alltag der Kinder aufgegriffen werden. Was das Preisgeld bewirkt Sandy arbeitet in kleinen Gruppen von etwa fünf bis acht Kindern und bietet pro Projekttag vier Einheiten an. Eine Einheit dauert 30 bis 45 Minuten. Die Dauer richtet sich bewusst danach, wie aufnahmefähig die Kinder gerade sind, wie viel sie umsetzen können und was die Gruppe in diesem Moment braucht. Ihr Honorar beträgt 80 Euro pro Zeitstunde. Ein durchschnittlicher Projekttag mit Sandy kostet also ca. 200 €. Mit einem Preisgeld von 2.500 Euro könnten wir das Projekt über das gesamte erste Quartal 2027 hinweg finanzieren und den Kindern damit eine regelmäßige und verlässliche Teilnahme ermöglichen. Herzliche Grüße Das Vorstandsteam des Fördervereins Kita Otto-Hahn-Straße e.V.

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Gesellschaft & Soziales

Juli-Harnack-Turnier

Uhlenhorster Hockey-Club e.V. / KNACK DEN KREBS Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V.

Juli Harnack Charity Turnier (JHT) – Hamburger Jugendliche sammeln gemeinsam gegen Kinderkrebs Am 24. Juli 2006 starb Julian „Juli“ Harnack, Hockeyspieler des UHC, mit nur 16 Jahren an einem inoperablen Hirntumor. Fast ein Jahr lang hatte er gegen den Krebs gekämpft, unterstützt von seinem Team, dem ganzen Verein und Hockeyclubs aus ganz Deutschland. Retten konnte ihn am Ende niemand. Aus dieser Erfahrung ist etwas entstanden, das bis heute trägt: 2007 riefen Julis Teamkameraden gemeinsam mit der weiblichen U16 des UHC das erste Juli Harnack Charity Turnier ins Leben. Seitdem findet das JHT jedes Jahr am ersten Januarwochenende auf der Anlage des UHC statt. Eingeladen werden die besten U16-Mannschaften aus ganz Deutschland. Damit ist das JHT nach unserem Kenntnisstand das größte Charity-Hockeyturnier Deutschlands. Das eigentlich Bemerkenswerte ist aber nicht die Größe, sondern die Menschen dahinter. Jedes Jahr übernimmt ein neuer Jahrgang der männlichen und weiblichen U16 die Verantwortung für das Turnier, also Jugendliche, die Juli selbst nie kennengelernt haben. Sie organisieren Aktionen, werben Spenden ein und setzen sich mit enormem Einsatz für krebskranke Kinder ein. Unterstützt werden sie von Betreuer:innen, Eltern und Supporter:innen. Auch die Gastteams sammeln aktiv mit. Das gesamte Engagement ist ehrenamtlich, und alle gesammelten Gelder gehen vollständig an „KNACK den KREBS“ der Fördergemeinschaft Kinderkrebs-Zentrum Hamburg e.V. Seit der Gründung sind so insgesamt 436.000 Euro zusammengekommen, allein beim letzten Turnier 70.000 Euro mit Teams aus ganz Deutschland. Trotz dieser Tradition beginnt das Sammeln jedes Jahr wieder bei null. Jeder Euro wird hart erarbeitet, und jeder Euro wird dringend gebraucht, denn die Behandlung und Erforschung von Krebs bei Kindern ist auf Spenden angewiesen. Das JHT verbindet Erinnerung, Sport und gelebte Solidarität. Es zeigt, wie junge Menschen Verantwortung für andere übernehmen, und gibt diesen Wert seit fast zwei Jahrzehnten von Jahrgang zu Jahrgang weiter. Mit dem Nachbarschaftspreis möchten wir dieses Engagement würdigen und das Spendenergebnis des nächsten Turniers weiter stärken, damit noch mehr Geld bei den Kindern im Kinderkrebs-Zentrum Hamburg ankommt.

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Nachhaltigkeit & Umwelt

Ökotarium- Umweltcampus Hamburg - die Zukunft der Umweltbildung

Förderverein Schulbiologiezentrum Hamburg

Ein Meilenstein für die Hamburger Bildungslandschaft ist erreicht: Das neue Ökotarium – Umwelt-Campus Hamburg Mitte 2026 erstmals seine Tore. Am traditionsreichen Standort im Hemmingstedter Weg 142 (Altona/Osdorf) ist ein hochmoderner außerschulischer Lernort entstanden, der die Nachfolge des ehemaligen Zentrums für Schulbiologie und Umwelterziehung (ZSU) antritt. Nach intensiven Planungsphasen und baulichen Verzögerungen steht der finale Zeitplan fest: Der reguläre Veranstaltungs- und Schulbetrieb startet am 20. August 2026 mit dem Beginn des neuen Schuljahres. Ebenso startet das Familienprogramm für Erwachsene mit ihren Kindern, das vom Förderverein organisiert wird. Moderne Ausstattung für zukunftsfähiges Lernen Mit dem Ökotarium schafft das Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung (LI) in Kooperation mit Schulbau Hamburg (SBH) eine innovative Bildungsstätte auf dem neuesten Stand der Technik. Das Herzstück bildet ein modernes Hamburger Klassenhaus, das mit spezialisierter Labor-, Medien-, Aquarium- und Terrariumtechnik ausgestattet ist. Die weitläufigen, naturnahen Außenanlagen bieten einzigartige Praxisräume: • Aquarium & Vivarium: Spannende Einblicke in heimische und exotische Lebensräume. • Tierbegegnungshof: Direkter Kontakt mit bedrohten Haustierrassen zur Förderung von Respekt und Verantwortungsbewusstsein. • Schulgarten: Praktische Erfahrungen vom Säen und Ernten bis zur Verarbeitung regionaler Produkte. • Fokus auf Nachhaltigkeit und Klimaschutz Das Ökotarium setzt nicht nur inhaltlich, sondern auch architektonisch Maßstäbe beim Thema Nachhaltigkeit. Der Neubau verfügt über eine Holzfassade mit integrierter Fassadenbegrünung, ein Gründach, eine leistungsstarke Photovoltaikanlage sowie eine moderne Wärmepumpe für eine zukunftsfähige Energieversorgung. Das Angebot richtet sich an Schulklassen aller Jahrgangsstufen, Lehrkräfte (im Rahmen von Fortbildungen) sowie an Familien. Ziel ist es, aktuelle Themen der Biologie und der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) durch forschendes Lernen und ausgeprägten Realitätsbezug erlebbar zu machen. Der Förderverein des Schulbiologiezentrums unterstützt den Neustart zudem mit einem begleitenden, familienorientierten Veranstaltungsprogramm, das umfänglich neu gestaltet wird.

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Gesellschaft & Soziales

Obdachlosentagesstätte MAhL ZEIT

Diakonisches Werk Hamburg-West/Südholstein

Die Obdachlosentagesstätte MAhL ZEIT in Hamburg-Altona besteht seit fast 30 Jahren und hat sich als feste Anlaufstelle für obdachlose und wohnungslose Menschen im Raum Hamburg Altona etabliert. Seit der Gründung bietet die Tagesstätte täglich einen sicheren Rückzugsort und eine wichtige Unterstützung für Menschen in prekären Lebensverhältnissen. Von Montag bis Donnerstag zwischen 9 und 13 Uhr können die Gäste ein Frühstücksbuffet genießen, das nicht nur eine notwendige Mahlzeit darstellt, sondern auch eine Gelegenheit für soziale Begegnung und Austausch bietet. Zusätzlich zum Frühstück bietet die MAhL ZEIT einen warmen Platz, an dem sich obdachlose und wohnungslose Menschen vor dem Wetter schützen und für eine kurze Zeit zur Ruhe kommen können. Neben der Bereitstellung von Nahrung, wichtigen Gütern für die Straße und einem sicheren Raum werden auch niedrigschwellige Beratungsangebote gemacht, die den Gästen helfen, in ihrem schwierigen Alltag Orientierung zu finden und Unterstützung zu erhalten. Die MAhL ZEIT ist damit weit mehr als nur ein Ort zum Essen. Sie ist eine essenzielle Anlaufstelle für Menschen, die von Wohnungslosigkeit betroffen sind, und ein Ort, an dem sie temporäre Unterstützung und eine Perspektive für eine Veränderung ihrer Lebenssituation erhalten können. Die MAhL ZEIT ist eine Einrichtung des Diakonischen Werks Hamburg-West/Südholstein und wird überwiegend durch Spenden finanziert. Diese Unterstützung ermöglicht es uns, unser Angebot kontinuierlich aufrechtzuerhalten und auf die individuellen Bedürfnisse der obdachlosen Menschen einzugehen. Die MAhL ZEIT wird hauptsächlich von ehrenamtlichen Mitarbeitenden getragen, ohne die die Arbeit nicht möglich wäre. Im Mai 2025 ist die MAhL ZEIT in neue Räumlichkeiten gezogen von der Billrothstraße in die Königstraße 15a in Altona. Die neuen Räumlichkeiten stellen uns auch vor neue Herausforderungen. Für das Frühstücksangebot ist die Anschaffung eines Tresenaufsatzes mit Hygieneschutz (Spuckschutz) sowohl im Frühstücksbereich als auch bei der Kaffeeausgabe vorgesehen. Dieser dient der Einhaltung der geltenden Hygiene- und Infektionsschutzvorschriften bei der Lebensmittelausgabe. In unserer Einrichtung versorgen wir täglich vulnerable Menschen, die häufig gesundheitlich vorbelastet sind und ein geschwächtes Immunsystem haben. Gleichzeitig engagieren sich zahlreiche Ehrenamtliche im direkten Kontakt mit den Gästen. Die Tresenaufsätze schützen sowohl Gäste als auch Mitarbeitende vor Tröpfchenübertragung und tragen wesentlich zur Reduzierung von Infektionsrisiken bei. Das Preisgeld würden wir direkt darin investieren, eine hygienisch einwandfreie Lebensmittelausgabe gewährleisten zu können.

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Kultur & Sport

Störtebeker Opti-Cup

Blankeneser Segel-Club e.V.

Der Blankeneser Segel-Club e. V. organisiert seit 2003 den Störtebeker Opti-Cup auf Helgoland – eine außergewöhnliche Hochseeregatta für Kinder und Jugendliche. Drei Tage segeln die jungen Optimisten aus ganz Deutschland auf der offenen Nordsee und erleben Wind, Wellen, Strömung und Gemeinschaft auf eine ganz besondere Weise. Hinter dem professionell organisierten Störtebeker Opti-Cup steht ein außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement. Zahlreiche Helferinnen und Helfer investieren ihre Zeit, ihr Wissen und ihre Energie, damit die jungen Seglerinnen und Segler dieses besondere Erlebnis auf der Nordsee erleben können. Helgoland ist ein abgelegener Ort, alles Material, alle Boote und alle Menschen müssen dorthin verschifft werden. Wurde etwas vergessen, muss improvisiert werden. Drei Tage lang ist die Insel fest in der Hand der Nachwuchssegler und ihrer Familien, die vor Ort gemeinsam mit den Helgoländern verpflegt und betreut werden müssen. Ohne dieses Engagement gäbe es den SOC nicht. Mit dem Preisgeld möchten wir deshalb den Menschen Danke sagen, die den SOC möglich machen. Eine gemeinsame Crew-Kleidung gibt es bisher nicht. Das Preisgeld möchten wir nutzen, um diese Ausstattung zu finanzieren bzw. mitzufinanzieren – als sichtbares Zeichen der Wertschätzung und als Ausdruck der Gemeinschaft hinter dem Störtebeker Opti-Cup. Über die Jahre ist so ein besonderes Stück Nachbarschaft zwischen Hamburg und Helgoland entstanden, das von großartigen Menschen mit viel Herzblut gelebt und getragen wird. Ihr außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement möchten wir mit unserer Bewerbung sichtbar machen und würdigen.

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Kultur & Sport

Gründung einer Mädchenmannschaft

SV Krupunder/Lohkamp e.V.

Wir möchten in unserem Verein erstmalig eine Juniorinnenmannschaft gründen, um fußballbegeisterten Spielerinnen die Möglichkeit zu ermöglichen im Vereinsumfeld aktiv Sport zu betreiben bzw. Fußball zu spielen. Dafür benötigen wir neues Trainingequipment, Trikots, Trainingsanzüge etc.

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Kultur & Sport

Breakdance! Wenn die Kita Sternschnuppe Kopf steht, bewegt sich etwas!

Sternenbande e.V.

Jeden Mittwoch warten die Kinder der Kita Sternschnuppe, dass sich der Bewegungsraum der Kita in ein kleines Tanzstudio verwandelt. Es wird laut Musik gehört. Die Kita steht Kopf. Drei- bis sechsjährige Kinder tanzen, lachen, probieren aus und entdecken, was in ihnen steckt. Was 2022 während der Corona-Pandemie als kleines Tanzprojekt begann, ist heute ein fester Bestandteil des Kita-Alltags. Einmal in der Woche heißt es: Breakdance! Die Kinder bekommen Raum für Bewegung, Musik, Gemeinschaft und vor allem für sich selbst. Hier zählt nicht, wer du bist. Hier zählt, was du kannst. Beim Breakdance gibt es kein „zu klein“, „zu groß“, „zu ruhig“ oder „zu wild“. Kein Junge muss stärker sein als ein Mädchen. Niemand muss aussehen oder sich bewegen wie ein anderer. Jedes Kind darf seinen eigenen Move finden. Den Kindern werden spielerisch typische Elemente des Hip-Hop und Breakdance vermittelt. Dabei trainieren sie Koordination, Körperwahrnehmung und Rhythmusgefühl. Noch wichtiger aber sind die kleinen persönlichen Erfolge: Ich habe es geschafft! Ich kann das! Genau darin liegt die besondere Kraft dieses Projekts: Breakdance bewegt nicht nur Körper – Breakdance bewegt Kinder. Es stärkt Selbstbewusstsein, Persönlichkeit und die Freude daran, Neues auszuprobieren. Aus einzelnen Moves wird ein Miteinander. Manchmal tanzt jedes Kind seinen eigenen Move. Manchmal geht es nur gemeinsam. Was dabei ganz spielerisch passiert, ist für das Leben enorm wichtig: zuhören, vertrauen, Rücksicht nehmen, miteinander lachen und gemeinsam ein Ziel erreichen. Wenn aus kleinen Tänzerinnen und Tänzern ein großes Team wird. Zu Sommerfesten, Weihnachtsfeiern und anderen besonderen Anlässen entstehen kleine Choreografien und Shows. Dann wird aus vielen einzelnen Kindern eine Gemeinschaft. Alle haben eine Aufgabe. Alle tragen zum Ergebnis bei. Und wenn am Ende der Applaus kommt, ist er für jedes einzelne Kind. Ein Herzensprojekt, das bleiben soll! Hinter diesem Projekt steht der Förderverein Sternenbande e.V.. Seit seiner Gründung Ende 2023 (als Elterninitiative) kann der Verein das Breakdance-Projekt gezielt unterstützen. Es fallen jährlich Kosten von rund 8.000 Euro an. Wir möchten, dass die Musik weiterläuft. Dass Kinder weiter tanzen können. Dass aus einem kleinen Projekt eine langfristige Bewegung wird. Denn gerade Angebote wie dieses machen eine Kita zu einem Ort, an dem Kinder nicht nur betreut werden, sondern wachsen dürfen – körperlich, sozial und persönlich. Warum unser Projekt den Nachbarschaftspreis verdient? Nachbarschaft bedeutet für uns: Einander Raum geben. Raum zum Ausprobieren. Raum zum Anderssein. Raum zum Wachsen. Raum für Gemeinschaft. Genau das schafft unser Breakdance-Projekt. Es bringt Kinder zusammen, unabhängig davon, wie sie sind oder was sie bereits können. Es schenkt ihnen Bewegung und Erfolgserlebnisse und macht aus einem Bewegungsraum einen Ort voller Musik, Mut und Gemeinschaft. Und vielleicht ist genau das die schönste Form von Bewegung: Wenn ein Kind über sich hinauswächst. Wenn aus „Ich kann das nicht“ ein „Schau mal, was ich kann!“ wird. Und wenn aus vielen kleinen Moves ein großes WIR entsteht. Darum bewerben wir uns mit unserem Herzensprojekt für den Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis 2026. Denn bei uns gilt: Kleine Füße. Große Moves. Ein starkes WIR.

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Gesellschaft & Soziales

Mehr Zusammen - weniger allein

Mehr Zusammen gUG

Mehr Zusammen - weniger allein - das ist das Motto von unserer gemeinnützigen Unternehmung, mit der wir Aktivitäten und Aktionen anbieten, die Menschen als Gemeinschaft zusammen bringen. Dies gelingt durch Bastelnachmittage, Empowerment Workshops zur Ermutigung, gemeinsames Feiern an Festtagen wie Ostern oder Heiligabend, Kleidertausch-Aktionen, gemeinsame Konzertbesuche, Spendenaktionen mit lokalen Künstler*innen, gemeinsame Ausflüge z.B. ins Museum oder Planetarium oder gezielte Bastel-Aktionen rund um das seelische Wohlbefinden - Stichwort: Mental Health Care.

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Gesellschaft & Soziales

MUTi Begleitung

MUT Academy gGmbH

Die MUT Academy begleitet Schüler:innen in Hamburg in ihrem letzten Schuljahr beim herausfordernden Übergang von der Schule in das Berufsleben. Unser 21-köpfiges hauptamtliches Team wird dabei von rund 200 engagierten ehrenamtlichen „MUTivator:innen“ und 18 Partner-Stadtteilschulen unterstützt. Was unser Projekt ist: Noch immer verlassen etwa 60 % der Hamburger Schulabgänger:innen die 10. Klasse ohne direkten Anschluss in eine Ausbildung. Dem wirken wir mit einem ganzheitlichen, einjährigen Begleitprogramm entgegen: Neben 5-tägigen Lerncamps (MUT Camps) bieten wir ganztägige Workshops (wie Bewerbungsmarathons), individuelle Beratungsgespräche und Bewerbungswerkstätten. So stärken wir die Resilienz und Persönlichkeit der Jugendlichen und vermitteln ihnen klare Berufsperspektiven. Was wir mit dem Preisgeld bewirken wollen:Im Schuljahr 2026/27 möchten wir 120 Jugendlichen an 18 Hamburger Stadtteilschulen die Teilnahme am MUT Programm ermöglichen. Mit dem Fördergeld möchten wir die Ausbildung unserer ehrenamtlichen MUTivator:innen weiter vertiefen, die Einzelbegleitung der Jugendlichen noch bedürfnisorientierter gestalten und innovative Lernmaterialien weiterentwickeln – damit mindestens 80 % unserer Teilnehmer:innen den Schritt in eine gestärkte und sichere berufliche Zukunft schaffen!

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Gesellschaft & Soziales

Inklusiver Familientag – Ein Tag für alle Sinne

Dialogue Impact gGmbH

Dialogue Impact gGmbH ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für Inklusion, gesellschaftliche Teilhabe und Begegnung einsetzt. Im Dialoghaus Hamburg in der Speicherstadt machen wir unterschiedliche Lebensrealitäten unmittelbar erlebbar und schaffen Begegnungen zwischen Menschen mit und ohne sichtbaren und unsichtbaren Behinderungen. Unser Projekt „Inklusiver Familientag – Ein Tag für alle Sinne“ bringt Kinder, Eltern und Großeltern zusammen. Familien erleben spielerisch die Themen Blindheit, Sehbehinderung, Gehörlosigkeit, Kommunikation und Barrierefreiheit. Mit Mitmachstationen, Bewegung, Spiel und persönlichen Begegnungen mit blinden, sehbehinderten und gehörlosen Menschen wird Inklusion nicht erklärt, sondern erlebt. Besonders wichtig ist uns ein niedrigschwelliger Zugang für Familien und Kinder unterschiedlicher Altersgruppen. Der Familientag verbindet: - Erlebnisse im Dunkeln und Begegnungen mit blinden Guides - Angebote rund um Gebärdensprache und Kommunikation ohne Worte - Mitmachstationen zu Blindheit, Sehbehinderung und Barrierefreiheit - interaktive Angebote zu assistiven Technologien - Bewegungs- und Spielangebote für Kinder und Familien - ein Bewegungsparcours mit dem Kooperationspartner „Spiel dich Stark“ - Tanzen im Dunkeln“ mit dem Kooperationspartner „Tanzmut“ und - persönliche Begegnungen mit blinden, sehbehinderten und gehörlosen Menschen. Der erste Inklusive Familientag fand am 20. Juli 2026 statt. Am 19. Oktober 2026 möchten wir das erfolgreiche Format erneut durchführen und mit Kooperationspartnern aus den Bereichen Kultur und Bildung, sowie ehrenamtlichen Unterstützern der Nachbarschaft weiterentwickeln. Mit dem Preisgeld von Hamburg Airport. Bewegt. möchten wir zusätzliche Sachmittel, Spiel- und Mitmachmaterialien sowie Ausstattung für inklusive Aktionsstationen finanzieren. Dadurch können wir den Familientag noch vielfältiger und erlebnisreicher gestalten und mehr Familien einen unmittelbaren Zugang zu Inklusion und gesellschaftlicher Teilhabe ermöglichen. Unser Ziel: Ein Tag, an dem Menschen nicht über Unterschiede sprechen, sondern gemeinsam erleben, wie selbstverständlich Vielfalt und Teilhabe im Herzen von Hamburg sein können.

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Kultur & Sport

Wassersport Zentrum Kaltehofe

Wassersport Verein Elbe e.V.

Sehr geehrte Damen und Herren, der Wassersport-Verein „Elbe“ e. V. (WVE) bewirbt sich mit seinem Projekt „Wassersport für alle – inklusive Werkstätten und Lernräume für den Hamburger Osten“ um den „Hamburg Airport. Bewegt. Nachbarschaftspreis 2026“. Seit seiner Gründung im Jahr 1928 ist unser Verein fest im Hamburger Osten verwurzelt. Seit fast 100 Jahren ermöglichen wir Menschen unterschiedlichen Alters den Zugang zum Wassersport und schaffen einen Ort für Bewegung, Begegnung und gelebte Gemeinschaft. Nun beginnt das bisher größte Zukunftsprojekt unserer Vereinsgeschichte: der Bau eines vollständig CO₂-neutralen und barrierefreien Wassersportzentrums. Der Neubau wird als Bundesmodellvorhaben „Mitte machen“ gefördert und soll die soziale, sportliche und gesundheitliche Infrastruktur in unserer Region nachhaltig stärken. Der Baubeginn ist für den Sommer 2026 vorgesehen, die Fertigstellung für Mitte 2027. Die Förderung sichert die bauliche Realisierung des Zentrums. Mobile Einrichtungs- und Ausstattungsgegenstände sind jedoch nicht Bestandteil der Bundesförderung. Damit das neue Zentrum von Beginn an mit Leben gefüllt werden kann, benötigen wir deshalb Unterstützung bei der Ausstattung unserer geplanten Holz- und Metallwerkstätten für Jugendliche sowie der Schulungs- und Gemeinschaftsräume. Mit dem Preisgeld möchten wir konkrete Sachinvestitionen finanzieren, beispielsweise Werkbänke, barrierefrei nutzbare Arbeitsplätze, Werkzeug, Schulungsmobiliar und technische Präsentationsausstattung. Diese Anschaffungen ermöglichen es uns, unmittelbar nach der Eröffnung inklusive Bildungs-, Werkstatt- und Begegnungsangebote anzubieten. Unser Ziel ist ein Ort, an dem Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam aktiv sein können. Kinder und Jugendliche sollen hier unabhängig von ihrer Herkunft, ihren finanziellen Möglichkeiten oder ihren körperlichen Voraussetzungen handwerkliche Fähigkeiten erwerben, Verantwortung übernehmen und Gemeinschaft erleben. Neben dem Wassersport entstehen niedrigschwellige Angebote, die Bewegung, Bildung, Inklusion und generationsübergreifendes Miteinander verbinden. Das neue Wassersportzentrum soll nicht nur unserem Verein dienen. Es wird als offener Treffpunkt für die Nachbarschaft, Schulen, Jugendgruppen, soziale Einrichtungen und kooperierende Vereine zur Verfügung stehen. So entsteht im Hamburger Osten ein dauerhaft nutzbarer Ort, der gesellschaftliche Teilhabe fördert, ehrenamtliches Engagement stärkt und Menschen zusammenbringt. Der Nachbarschaftspreis würde uns dabei helfen, aus einem barrierefreien Gebäude einen lebendigen und inklusiven Ort der Begegnung zu machen. Zugleich wäre die Auszeichnung eine wertvolle Anerkennung für die vielen ehrenamtlich Engagierten, die dieses Vorhaben mit großem Einsatz begleiten.

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Kultur & Sport

The Young Revolution | TYR

Ev. Jugend Rantzau der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Barmstedt

Wir sind „The Young Revolution" (TYR), eine evangelische Jugendgruppe aus Barmstedt, die seit 2009 junge Menschen in Chor, Theater, Tanz, Band und Technikteam zusammenbringt. Jeden Freitag proben wir gemeinsam, im Herbst geht es eine Woche auf Probenfreizeit – und am Ende steht jedes Jahr eine ganze Tournee mit selbst entwickelten Musicalgottesdiensten durch Kirchen in Schleswig-Holstein. Mit dem Preisgeld möchten wir gleich an mehreren Stellen ansetzen: Wir wollen unser Bühnenbild aufwerten, damit unsere Aufführungen noch mehr zum Erlebnis werden, neue Anschaffungen für Technik und Ausstattung tätigen, um professioneller arbeiten zu können, und unsere Probenfreizeit unterstützen, damit möglichst alle Jugendlichen unabhängig vom Geldbeutel ihrer Familie mitfahren können. So stärken wir nicht nur unser kulturelles Angebot für Kinder und Jugendliche in der Region, sondern auch den Zusammenhalt einer Gruppe, die junge Menschen jedes Jahr aufs Neue für Musik, Theater und Bühne begeistert.

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Gesellschaft & Soziales

Wiederbelebung Sandspielbereich

SOS-Kinderdorf Harksheide

Im SOS-Kinderdorf Harksheide wohnen 70 Kinder im Alter von 3 bis 18 Jahren, die aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr in ihren eigenen Familien lieben dürfen, und bei uns ein neues Zuhause finden. Aufgrund des steigenden Bedarfs an Plätzen besonders für kleine Kinder haben wir in diesem Jahr eine neue Wohngruppe für Kinder zwischen 3 und 7 Jahren gegründet, die nun mit 8 Kinder voll belegt ist. Die Kinder lieben es, zu schaukeln. Leider ist unsere Schaukel auf dem Dorfgelände etwas in die Jahre gekommen und wir wünschen uns eine neue. Sie würde für viel Spaß, Bewegung und Abwechslung am Nachmittag sorgen. Gerade unsere Kinder, die keinen leichten Start ins Leben hatten, haben es besonders verdient, Leichtigkeit zu fühlen und die Sorgen des Alltags zu vergessen.

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Nachhaltigkeit & Umwelt

Schraublabor

Westwind Hamburg e.V.

Die sprichwörtliche Leiche im Keller ist häufig ein nicht genutztes Fahrrad. Rund 7 - 10 Jahre beträgt die durchschnittliche Nutzungsdauer eines Fahrrads. Nach dieser Zeit landen die abgelegten Räder häufig erstmal im heimischen Keller. Damit diese Räder nicht auf dem Schrott landen, bieten wir seit 2015 die Möglichkeit an, ausgediente Räder an uns zu spenden. Mit etwa 30 Ehrenamtlichen arbeiten wir die Räder verkehrssicher auf und geben sie zu Sozialpreisen an Menschen weiter, die sich sonst kein Rad leisten könnten. Damit verlängern wir die Nutzungszyklen der eingesetzten Rohstoffe deutlich. Seit Gründung haben wir so etwa 4400 Rädern neues Leben eingehaucht. Selbstverständlich haben wir auch im Blick, was mit nicht mehr genutzten Materialien geschieht. So haben wir schon seit einigen Jahren eine Partnerschaft mit einem Reifenhersteller, die nicht mehr nutzbare Reifen und Schläuche entgegen nimmt und sie dem Recycling zuführt. Metalle werden getrennt, sortiert und ebenfalls dem Rohstoffkreislauf zugeführt. Wir versuchen möglichst viele Reparaturen mit gebrauchten Teilen zu realisieren. Doch bei Ketten, Reifen, Schläuchen und Bremselementen ist das nicht immer möglich. Wir müssen Ersatzteile dazu kaufen. Dafür möchten wir auch das Preisgeld einsetzen um noch viele alte, aber tolle alte Räder zurück auf die Straße zu bringen.

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Kultur & Sport

Team 55Plus im ETV – Gemeinsam statt allein

Eimsbütteler Turnverband e. V.

Wir bringen Menschen zusammen. Das Team 55Plus des Eimsbütteler Turnverband (ETV) ist ein ehrenamtliches Team von Mitgliedern für Mitglieder. Rund 3.000 ETV-Mitglieder der insgesamt 22.000 Mitglieder sind 55 Jahre oder älter. Viele von ihnen sind aktiv, neugierig und voller Ideen – und gleichzeitig verändert sich das Leben: Die Kinder sind aus dem Haus, der Beruf tritt langsam in den Hintergrund, Freundeskreise verändern sich. Was bleibt, ist der Wunsch nach Gemeinschaft, Begegnung und neuen Erlebnissen. Genau hier setzen wir an. Das Team 55Plus schafft Räume, in denen Menschen zusammenkommen – ganz unkompliziert, ohne Leistungsdruck und mit der Freude am gemeinsamen Erleben. Drei Wandergruppen gehen jeden Monat gemeinsam auf Tour. Wir besuchen Kunstausstellungen und Theater, erkunden Hamburg bei besonderen Stadtführungen, fahren gemeinsam zur NordArt, treffen uns zum Improtheater, im Kino, zum Frühstück oder Dinner-Tasting. Es gibt einen Lesekreis, eine Doppelkopfrunde und viele weitere Gelegenheiten, miteinander ins Gespräch zu kommen. Auch Bewegung gehört dazu – etwa beim Boule. Und wer nicht weiß, was Hamburg kulturell zu bieten hat, findet in unserem Newsletter regelmäßig spannende, oft kostenlose Veranstaltungstipps. Das Besondere ist nicht, was wir unternehmen. Das Besondere ist, was daraus entsteht. Aus einem gemeinsamen Frühstück wird eine neue Bekanntschaft. Aus einer Wandergruppe entsteht eine Freundschaft. Menschen, die vorher allein zu einer Veranstaltung gekommen sind, freuen sich beim nächsten Mal schon darauf, bekannte Gesichter wiederzusehen. So entstehen Verbindungen, die weit über die einzelne Veranstaltung hinausreichen. Unser Team ist dabei weit mehr als ein sechsköpfiges Gremium. Ein engagierter Kreis von Mitgliedern bringt Ideen ein, organisiert mit und entwickelt gemeinsam neue Angebote. So wächst aus Ehrenamt eine lebendige Gemeinschaft. Mit dem Preisgeld möchten wir genau diese Gemeinschaft weiter wachsen lassen.

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Gesellschaft & Soziales

Generationengarten

Gartengemeinschaft Berner Au e.V.

Wir sind die Gartengemeinschaft „Berner Au“ e. V. in Hamburg-Sasel und haben mit unserem Generationengarten einen offenen Ort geschaffen, an dem Menschen unterschiedlichen Alters und mit unterschiedlichen Fähigkeiten gemeinsam gärtnern, Natur entdecken und voneinander lernen. Gemeinsam mit Kindern, Familien, älteren Menschen, Ehrenamtlichen und unseren Kooperationspartnern gestalten wir einen Garten, der weit über das klassische Gärtnern hinausgeht. Kinderhochbeete, Totholzhecke, Sandarium, Käferkeller und weitere naturnahe Lebensräume machen Artenvielfalt unmittelbar erlebbar. Regelmäßige offene Gartennachmittage, Ferienaktionen und gemeinsame Projekte verbinden dabei Umweltbildung mit Begegnung und gelebter Inklusion. Mit dem Preisgeld möchten wir den Generationengarten zum „Naturentdecker-Garten“ weiterentwickeln. Mit kindgerechter Forschungs- und Experimentierausstattung, Mikroskopen und weiteren Naturbeobachtungsangeboten wollen wir insbesondere Kindern ermöglichen, die kleinen Wunder direkt vor ihrer Haustür selbst zu entdecken, zu untersuchen und zu verstehen. Unser Ziel: Ein Garten, in dem aus Neugier Wissen, aus Begegnung Gemeinschaft und aus Naturerlebnissen der Wunsch entsteht, unsere Umwelt zu schützen.

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Gesellschaft & Soziales

Schule is(s)t gesund & bunt

Kindsein Stiftung

In Hamburg ist fast jedes 4. Kind von Armut bedroht. Armut schränkt Chancen ein, kann beschämen und prägt Kinder ein Leben lang. Seit der Stiftungsgründung 2023 konnten wir über 15.700 finanziell benachteiligten Kindern in Hamburg eine unbeschwertere Kindheit ermöglichen. Unsere Projekte unterstützen in zentralen Lebensbereichen: Schule, Küche und Ferien. Kinder wachsen heutzutage in einer Ernährungsumgebung auf, in der stark verarbeitete Lebensmittel und Werbung allgegenwärtig sind. Gerade Kinder aus sozial schwachen Strukturen sind unverhältnismäßig oft von Übergewicht und Fehlernährung betroffen. Damit wird Ernährung zu einer Frage von Gesundheit, Teilhabe und Chancengerechtigkeit. Unser Projekt „Schule is(s)t gesund & bunt“ bringt Ernährungsbildung seit 2024 direkt in den Grundschulalltag. In fünf interaktiven Doppelstunden beschäftigen sich alle 3. Klassen einer Grundschule spielerisch mit einer ausgewogenen Ernährung. Im Mittelpunkt stehen viele kleine Aha-Momente: Die Kinder lernen, wie eine ausgewogene Ernährung aussieht und welche Rolle Obst und Gemüse spielen. Wir fragen uns, was hinter „Vollkorn“ steckt und warum es für unsere Brotdose interessant ist. Gemeinsam erforschen wir den Zuckergehalt von Getränken, verfolgen den Weg des Kakaos bis hin zur Schokolade und probieren Lebensmittel mit allen Sinnen. Wir sprechen über Essgewohnheiten, Essen aus anderen Ländern und Kulturen. Besonders wichtig ist uns die Verbindung von interaktiven Spielen und spannenden Experimenten mit dem gemeinsamen Zubereiten und Probieren von Lebensmitteln. So erleben die Kinder abwechslungsreiche Ernährung mit Begeisterung und sammeln nachhaltige Lernerfahrungen. Das Preisgeld möchten wir für Lebensmittel und Projektmaterialien im Rahmen von „Kindsein in der Küche“ einsetzen. Mit ca. 1.590 € könnte das Projekt ein Jahr lang in fünf Klassen mit 100 Kindern umgesetzt werden. Zusätzlich möchten wir weitere Projekttage anbieten und mehr Kinder mit diesem wichtigen Thema erreichen.

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Gesellschaft & Soziales

Black Children’s Book Festival

Gratitude e.V.

Wir sind der Gratitude Verein e.V. und setzen uns für mehr Vielfalt, Repräsentation und gesellschaftliche Teilhabe in Kunst, Kultur und Bildung ein. Dabei legen wir einen besonderen Fokus auf das Empowerment marginalisierten Communities und von Menschen of Color. Mit Bildungs- und Kulturprojekten schaffen wir Räume, in denen unterschiedliche Perspektiven sichtbar werden und Menschen sich begegnen können. Dazu gehören unter anderem unser Braver Book Festival für Kinder, Leseförderung an Schulen, Workshops und Empowerment-Angebote sowie kulturelle Veranstaltungen, Filmvorführungen und Filmgespräche. Ein besonderes Anliegen ist uns die Repräsentation von marginalisierten Kindern und Jugendlichen. Wir möchten, dass junge Menschen Geschichten, Vorbilder und Perspektiven finden, in denen sie sich wiedererkennen und die ihnen zeigen, dass ihre Möglichkeiten vielfältig sind. Mit dem geplanten Braver Book Festival möchten wir Literatur von diversen Autor:innen und Autor:innen of Color sichtbar machen, Kinder für das Lesen begeistern und einen Ort schaffen, an dem Vielfalt selbstverständlich erlebt wird. Mit dem Preisgeld möchten wir die Umsetzung und Weiterentwicklung des Festivals ermöglichen, insbesondere die Finanzierung von Programmangeboten, Workshops, Materialien und einer möglichst niedrigschwelligen Teilnahme für Kinder und Familien. So kann aus einer einzelnen Veranstaltung ein nachhaltiger Impuls für mehr Repräsentation, Lesefreude und kulturelle Teilhabe werden.

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Kultur & Sport

Nachwuchstrainerausbildung auf dem Wasser

Segelvereinigung Sinstorf

Die Segelvereinigung Sinstorf e. V. ist ein kleiner Verein aus Harburg mit einer großen Jugendabteilung. Bei uns lernen Kinder nicht nur segeln – sie wachsen mit ihren Aufgaben. Wer selbst einmal als Kind bei uns angefangen hat, kann später als Nachwuchstrainerin oder Nachwuchstrainer Verantwortung für die nächste Generation übernehmen. Genau diese Ausbildung unserer Nachwuchstrainer möchten wir mit dem Projekt stärken. Unsere jungen Trainerinnen und Trainer lernen bei uns, Gruppen anzuleiten, Verantwortung zu übernehmen, Entscheidungen zu treffen und auf dem Wasser für die Sicherheit anderer zu sorgen. Dabei stehen ihnen erfahrene Trainer zur Seite. Für eine gute Ausbildung brauchen wir aber auch das richtige Werkzeug: Mit dem Preisgeld möchten wir einen größeren Motorbootrumpf anschaffen. So können wir bei Trainings künftig regelmäßig einen Nachwuchstrainer mit an Bord nehmen. Der "Azubi" erlebt die Ausbildung unmittelbar auf dem Wasser, kann beobachten, ausprobieren und wird Schritt für Schritt selbstständig. So investieren wir nicht nur in ein Motorboot, sondern in junge Menschen, ehrenamtliches Engagement und die nächste Generation unseres Vereins. Unser Ziel: Aus jungen Seglerinnen und Seglern werden Trainerinnen und Trainer – und aus Teilnehmern werden Menschen, die Verantwortung für andere übernehmen.

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Kultur & Sport

Move, Create & Connect

Uniting Bridge Germany e.V.

Move, Create & Connect! ist eine deutsch-französische Jugendbegegnung, die junge Menschen durch Bewegung, Kreativität und interkulturellen Austausch zusammenbringt. Das Projekt verbindet drei Bereiche: Move fördert durch Teamspiele, Outdoor-Challenges und sportliche Aktivitäten Teamgeist, Vertrauen und Kommunikation. Create gibt den Jugendlichen durch kreative Angebote wie Street Art, Musik, Tanz sowie Foto- und Videoprojekte die Möglichkeit, sich auszudrücken und gemeinsam etwas zu gestalten. Connectschafft durch interkulturelle Workshops, Sprachspiele und gemeinsame Kulturabende Begegnungen zwischen den Jugendlichen und fördert Offenheit, interkulturelle Kompetenz und europäische Werte. Ein besonderer Schwerpunkt liegt darauf, dass die Jugendlichen nicht nur an Aktivitäten teilnehmen, sondern gemeinsam in deutsch-französischen Gruppen eigene Ergebnisse entwickeln und präsentieren. Mit einer Förderung durch den Hamburg Airport möchten wir Materialien und Ausstattung finanzieren, die unmittelbar für die gemeinsamen Aktivitäten eingesetzt und anschließend auch für weitere Jugendprojekte wiederverwendet werden können. So entsteht aus der Förderung ein langfristiger Mehrwert für unsere Jugend- und Begegnungsarbeit. Im Anhang finden Sie außerdem zahlreiche Eindrücke aus unserem vergangenen Jugendprojekt. Die Bilder zeigen verschiedene gemeinsame Aktivitäten, Teamspiele, kreative Workshops und unsere sogenannten Culture Nights. Bei diesen interkulturellen Abenden stellen die Jugendlichen ihre Länder und Kulturen auf kreative Weise vor – beispielsweise durch traditionelle Speisen, Tänze, Spiele oder kleine Präsentationen. Dadurch lernen die Teilnehmenden nicht nur andere Kulturen kennen, sondern kommen miteinander ins Gespräch und bauen persönliche Verbindungen auf. Mit unseren Projekten möchten wir allen Jugendlichen die gleichen Möglichkeiten geben, neue Menschen kennenzulernen, Fähigkeiten zu entdecken und ihren persönlichen und kulturellen Horizont zu erweitern.

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Kultur & Sport

Spitzen- und Breitensport im Lauf - getragen durch Ehrenamt

Hamburg Running

2016 wurde der Verein Hamburg Running mit einem Ziel gegründet: Leistungssport in den leichtathletischen Laufdisziplinen in Hamburg zu ermöglichen. Kurz darauf haben wir zusätzlich ein breitensportliches Angebot aufgebaut, um der großen Nachfrage nach vereinsgebundenem, fachlich betreutem Training für Hobbyläufer gerecht zu werden. Es folgten Trainingsgruppen für die Jugend: zunächst für U18 und U16, seit Kurzem auch für die U14. Heute verfügt der Verein über Trainingsgruppen für U14, U16/U18, mehrere Breitensportgruppen sowie zwei Leistungssportgruppen (Straßenlauf und Bahn). Mehr als 200 Mitglieder sind regelmäßig aktiv. 2026 feierte der Verein seine bislang größten sportlichen Erfolge: mehrere Teilnehmer bei Deutschen Meisterschaften – erstmals auch in der U18 –, mehrere Landesrekorde und erneut eine Top-10-Platzierung der Vereinsstaffeln auf nationaler Ebene. Mit Tabea Themann stellt Hamburg Running zudem eine Teilnehmerin im Marathon bei den diesjährigen Leichtathletik-Europameisterschaften. Möglich ist das alles durch außergewöhnliches ehrenamtliches Engagement. Während andere Standorte auf hauptamtliche, fremdfinanzierte Trainer setzen können, leisten die Trainer bei Hamburg Running ihre Arbeit in ihrer Freizeit. Aktuell engagieren sich 16 Trainer für den Verein. Mehr als ein Dutzend von ihnen hat im Rahmen ihrer Tätigkeit erstmals eine vom Verein finanzierte Trainerlizenz erworben, darunter auch mehrere B- und A-Lizenzen. Zwei Vereinstrainer sind mittlerweile zusätzlich als Landestrainer tätig und setzen damit auch über den Verein hinaus wichtige Impulse. Mit den wachsenden Mitgliederzahlen und sportlichen Erfolgen steigen die Herausforderungen. Wettkampfreisen, Fortbildungen und Trainingslager verursachen erhebliche Kosten. Das Preisgeld kann entscheidend dazu beitragen, den Wachstumskurs fortzusetzen, weitere Trainer auszubilden Talente zu sichten und Leistungsträger ein möglichst optimales Umfeld zu bieten.

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Kultur & Sport

SC Wentorf Allstars - eine Ballschule für Kinder mit geistiger Beeinträchtigung

Sport Club Wentorf von 1906 e.V.

Mit den „SC Wentorf Allstars“ wurde ein inklusives Sportangebot geschaffen, das Kindern mit geistiger Beeinträchtigung einen niedrigschwelligen Zugang zu Bewegung, Spiel und Gemeinschaft ermöglicht. Die speziell entwickelte Ballschule fördert nicht nur motorische Fähigkeiten, sondern vor allem soziale Teilhabe, Selbstvertrauen und Lebensfreude. Kinder mit geistiger Behinderung haben häufig nur eingeschränkten Zugang zu Sportangeboten im Verein, wobei vielen von Ihnen einen sehr schwachen Muskeltonus besitzen und Sport sehr wichtig für ihre Entwicklung ist. Genau hier setzt das Projekt an: Es schafft bewusst einen geschützten, wertschätzenden Raum, in dem alle Kinder unabhängig von ihren individuellen Voraussetzungen willkommen sind und sich mit Spaß bewegen. Der Fokus liegt nicht auf Leistung, sondern auf Teilhabe und Gemeinschaft. Durch den inklusiven Ansatz leistet das Projekt einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit und zur Stärkung des sozialen Miteinanders im Verein und darüber hinaus. Die Ballschule basiert auf einem ganzheitlichen, kindgerechten Konzept. In regelmäßig stattfindenden Trainingseinheiten werden grundlegende Bewegungsformen wie Werfen, Fangen und Koordination spielerisch vermittelt. Es wird zudem viel getanzt und gelacht. Klare Strukturen, wiederkehrende Abläufe und individuell angepasste Übungen ermöglichen es jedem Kind, Erfolgserlebnisse zu sammeln. Gleichzeitig werden soziale Kompetenzen wie Teamfähigkeit, Rücksichtnahme und Kommunikation gezielt gefördert. Kinder gewinnen an Selbstvertrauen und trauen sich mehr zu. Soziale Interaktionen und Teamfähigkeit verbessern sich deutlich. Die Freude an Bewegung wächst nachhaltig. Familien erfahren Entlastung und Unterstützung. Darüber hinaus stärkt das Projekt das Bewusstsein für Inklusion innerhalb des Vereins und der Gemeinschaft. Mit dem Preisgeld möchten wir die Trainingsmöglichkeiten für die Kinder verbessern und spezielle Trainingsmaterialien kaufen.

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Kultur & Sport

\"Early Night Singing\"

Sozialverband Deutschland e. V., Landesverband Hamburg

Wir sind die gemeinnützige Initiative „Early Night Singing“ rund um den Musiker Juan Luis Merinero (in Kooperation mit dem Sozialverband Deutschland e. V., Landesverband Hamburg). Unser Projekt ist ein komplett barrierefreies, kostenloses Open-Air-Mitsing-Format für alle Generationen. Was im Quartier Osterstraße (Fanny-Mendelssohn-Platz), Hamburg-Eimsbüttel, anlässlich des Jubiläums 750 Jahre Eimsbüttel" als Nachbarschaftsidee begann, schlägt heute als hanseatisches Erfolgsformat Wellen bis an die Wasserkante der HafenCity (Strandhöft). Fremde Menschen aller Altersgruppen und unterschiedlicher Kulturen kommen im öffentlichen Raum zusammen, scannen per QR-Code das digitale Songbook („Scan and Sing“) oder erhalten bedruckte Booklets mit den Songtexten und verwandeln Plätze ohne Voranmeldung, Vorkenntnisse oder Verpflichtung zum Verzehr in einen harmonischen Stadtchor. Es verbindet Stadtteile, fördert den intergenerationellen Austausch und schafft gelebte Inklusion mitten im Alltag. Mit dem Preisgeld wollen wir die barrierefreie Teilhabe und wetterfeste Technik unserer mobilen Einsätze nachhaltig stärken: Wir investieren in einen leistungsstarken, akkubetriebenen Säulenlautsprecher zur kabel- und stolperfreien Beschallung offener Freiflächen sowie in wetterfeste Aufsteller für unsere QR-Codes, damit das Mitsingen auch bei regnerischen oder windigen Wetterverhältnissen reibungslos funktioniert.

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Gesellschaft & Soziales

Schulkiste

Förderverein Ladies` Circle 9 – Süderelbe e.V.

Wer wir sind Ladies’ Circle (LC) Süderelbe ist einer von bundesweit über 100 lokalen Circles, die sich unter dem Dach von Ladies’ Circle Deutschland unter dem Motto „Friendship und Service“ sozial engagieren. Wir sind eine bunte Mischung von Frauen verschiedener Herkunft und aus unterschiedlichen Berufszweigen, die sich gemeinsam aus Freude und Verantwortung heraus ehrenamtlich einsetzten https://suederelbe.ladiescircle.de/ Unsere Idee So ergab es sich, dass zwei unserer Ladies, die beide als Lehrerinnen tätig sind, berichteten, dass es immer wieder zu fehlenden Unterrichtsmaterialien bei den Kindern an ihren Schulen käme und somit die Durchführung der geplanten Unterrichtsinhalte häufig nicht möglich sei. Wie wäre es jedoch, wenn den Schulklassen ein Fundus an notwendigen Lernmaterialien möglichst niedrigschwellig zur Verfügung stünde? Die Idee der Schulkiste war entstanden. Warum die Schulkiste? Im Laufe des Schuljahres fehlen vielen Kindern wichtige Arbeitsmaterialien. Das führt zu Unterrichtsunterbrechungen und benachteiligt besonders Familien mit geringem Einkommen. Die Schulkiste schafft Chancengleichheit, unterstützt einen reibungslosen Unterricht und sorgt dafür, dass kein Kind ausgeschlossen wird. Was wir bisher erreicht haben Jede Schulkiste hat einen Wert von ca. 50 EUR und besteht aus zahlreichen Komponenten wie Schere, Klebestifte, Geodreiecken, Stiften etc. Bisher verteilten wir - 7 Schulkisten an die Waldschule in 21244 Buchholz in der Nordheide - 8 Schulkisten an die Grundschule Scheeßeler Kehre in 21079 Hamburg Unser Ziel Mit Ihrer Unterstützung möchten wir zu einer besseren und gerechteren Lernumgebung in der Region Süderelbe beitragen. Geplant ist, weitere Schulkisten zu verteilen, sowie bestehende Kisten aufzufüllen. Die Materialien der Schulkiste sollen den Schülerinnen und Schülern helfen, ihren Bildungsweg zu erleichtern und den Lehrkräften zusätzliche Ressourcen für ihren Unterricht zur Verfügung stellen.

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Gesellschaft & Soziales

Jugend stärken – Gemeinschaft, Erste Hilfe und unvergessliche Erlebnisse

Arbeiter-Samariter-Jugend Hamburg im ASB Landesverband Hamburg e.V.

Junge Menschen brauchen Orte, an denen sie dazugehören, Verantwortung übernehmen und erleben können, dass ihr Engagement etwas bewirkt. Gerade in einer Zeit, in der viele Jugendliche unter Leistungsdruck, Einsamkeit oder fehlenden Freizeitangeboten leiden, sind solche Erfahrungsräume wichtiger denn je. Bei der Arbeiter-Samariter-Jugend Hamburg lernen Kinder und Jugendliche bis 27 Jahren nicht nur Erste Hilfe, sondern sie lernen, füreinander einzustehen, Verantwortung zu übernehmen und als Team zusammenzuarbeiten. Unsere Jugendarbeit wird von jungen Ehrenamtlichen gestaltet. Sie planen und organisieren Projekte selbst und erleben dabei, wie viel sie bewegen können. Ein besonderes Highlight ist dabei unser Landesjugendwettbewerb. Im kommenden Jahr möchten wir ihn erstmals als gemeinsames Wochenende mit Übernachtung in Bad Malente veranstalten. Aus einem Wettbewerb wird so ein Erlebnis voller Teamgeist, Freundschaften und unvergesslicher Momente. In realitätsnahen Erste-Hilfe-Stationen, Teamaufgaben und Kreativaktionen wachsen die Jugendlichen gemeinsam über sich hinaus. Genauso wichtig sind aber auch die gemeinsamen Stunden abseits des Wettbewerbs: miteinander lachen, neue Freundschaften schließen und erleben, Teil einer Gemeinschaft zu sein. Viele engagieren sich das ganze Jahr über ehrenamtlich. Dieses Wochenende soll ihnen auch dafür Anerkennung und besondere Erlebnisse schenken. Der Wettbewerb wird vollständig von unseren jungen Ehrenamtlichen organisiert. Sie übernehmen Verantwortung für bestimmte Aufgaben, gestalten das Wochenende aktiv mit und stärken dabei ihre Selbstwirksamkeit. Mit dem Nachbarschaftspreis möchten wir einen Teil der Kosten für Unterkunft und Verpflegung finanzieren. So können alle Jugendlichen unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten ihrer Familien kostenlos teilnehmen. Jede Stimme für unser Projekt hilft dabei, jungen Menschen Gemeinschaft, Wertschätzung und Erinnerungen zu schenken, die lange bleiben.

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Gesellschaft & Soziales

Tablets für die Kita Tannenweg

Kita Tannenweg

Wir sind eine Kita mit 130 Kindern in Langenhorn. Unser Träger sind die elbkinder Vereinigung Hamburger Kitas gGmbH. Wir benötigen für unsere Gruppen 7 Tablets. Wir können diese Tablets nicht finanzieren und wir sind auf Sponsoring in dieser Hinsicht angewiesen. Wir sehen es als eine unserer Bildungsaufgaben , die Kinder in einem geführten Rahmen mit der digitalen Welt zu verbinden.

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Gesellschaft & Soziales

Bildungshaus Norderstedt

Förderverein Bildungshaus Norderstedt e.V.

Wir fördern rund um das neue Bildungshaus das gesellschaftliche Zusammenleben der Bürger:innen allen Alters. Vor allem unterstützen wir die Möglichkeiten der örtlichen Vereine und Organisationen sich darzustellen und die Chancen der neuen Plattformen im Bildungshaus zu nutzen. Dabei arbeiten wir eng mit der Volkshochschule und den Norderstedter Bibliotheken zusammen und kreieren gemeinsame Projekte. Hierbei entstehen zahlreiche Möglichkeiten unsere Unterstützer in PR und Öffentlichkeitsarbeit einzubinden.

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Gesellschaft & Soziales

Schwimmen lernen für Pinneberger Kinder

Verein Pinneberger Kinder eV

Alle Pinneberger Kinder, die im letzten Kindergarten-Jahr sind, d.h., jetzt z.B., die im Jahr 2027 eingeschult werden, sollen die Möglichkeit erhalten, einen Schwimmkurs zu absolvieren. In Absprache mit allen KiTas in Pinneberg haben hier die Erzieher/innen die Aufgabe, in Frage kommende Kinder/Familien mit einem Gutschein zu versehen. Dieser Gutschein kann von den Kindern dann nur bei den Vorort-Institutionen (siehe auch Gutschein) eingelöst werden. Nach Einlösung des Gutscheines werden diese beim Verein Pinneberger Kinder e.V. eingereicht und entsprechend beglichen. Da es verschiedene Institutionen sind, ist natürlich auch der Beitrag für den Schwimmkurs unterschiedlich. Das Projekt läuft nunmehr seit Frühjahr 2013 und wir können stolz berichten, dass in den Jahren 2013 bis 2025 insgesamt 1100 Gutscheine an Pinneberger Kinder ausgegeben wurden. Diese Gutscheine wurden durch viele Spenden und Aktionen finanziert. Natürlich wollen wir dieses umfangreiche Projekt auch in den kommenden Jahren durchführen, damit zukünftig alle Kinder in Pinneberg die gleiche Chance erhalten, „unbeschwert und sicher dem Wasser entgegen zu gehen“. Das Ziel ist es, auch weiterhin 100 Gutscheine pro Jahr an die Kinder zu verteilen.

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Gesellschaft & Soziales

Gemeinsam gegen Einsamkeit. Gemeinsam für Nachbarschaft.

NeNo - Netzwerk Norderstedt

Gemeinsam gegen Einsamkeit. Gemeinsam für Nachbarschaft. NeNo schafft Orte, an denen ältere Menschen Gemeinschaft, Zugehörigkeit und neue Kontakte erleben. In über 20 Nachbarschaftsgruppen begegnen sich mehr als 500 Seniorinnen und Senioren in allen Stadtteilen Norderstedts. Sie verbringen gemeinsam ihre Freizeit, unterstützen sich gegenseitig und gestalten ein lebendiges Miteinander. Unser Projekt lebt vom Engagement der Menschen selbst. Ehrenamtliche Gruppensprecherinnen und Gruppensprecher entwickeln gemeinsam mit den hauptamtlichen Koordinatorinnen vielfältige Angebote, die sich an den Interessen und Bedürfnissen der Teilnehmenden orientieren. So entstehen Begegnungen auf Augenhöhe, neue Freundschaften und ein starkes Netzwerk gegen Einsamkeit. Mit dem Preisgeld möchten wir unsere ehrenamtlich getragenen Gruppen stärken, unser Projekt Patengroßeltern sichern, neue Begegnungsangebote ermöglichen und die Öffentlichkeitsarbeit ausbauen, damit noch mehr Seniorinnen und Senioren den Weg zu NeNo finden und niemand im Alter allein sein muss.

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Gesellschaft & Soziales

KrisenNETZ Hamburg

IN VIA Hamburg e.V.

Im KrisenNETZ Hamburg begleiten ehrenamtliche Krisenbegleiter:innen junge Menschen im Alter von 14 bis 27 Jahren, die sich in einer persönlichen oder alltäglichen Krise befinden. Sie schenken Zeit, hören aufmerksam zu, bieten regelmäßige Gespräche an und geben Orientierung. Gemeinsam mit den jungen Menschen entwickeln sie individuelle Perspektiven, erarbeiten konkrete nächste Schritte und begleiten sie auf ihrem Weg aus der Krise. Jede:r Projektnutzer:in wird von einer:einem festen Begleiter:in unterstützt. Diese verlässliche Tandembeziehung schafft Vertrauen und bietet gerade in belastenden Lebensphasen einen wichtigen Halt. Alle Ehrenamtlichen werden sorgfältig auf ihre Aufgabe vorbereitet, qualifiziert und während ihres Engagements kontinuierlich durch das hauptamtliche Team begleitet. In der knapp zweijährigen Projektlaufzeit konnten wir bereits rund 20 junge Menschen über einen längeren Zeitraum individuell begleiten und ihnen in schwierigen Lebenssituationen zur Seite stehen. Das Preisgeld möchten wir nutzen, um das außergewöhnliche Engagement unserer Ehrenamtlichen zu würdigen und ihnen im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens für ihren Einsatz zu danken. Darüber hinaus möchten wir unseren Beratungsraum bedarfsgerechter ausstatten und mit zusätzlichen Spielen, einem Bildschirm für Schulungen und Präsentationen sowie weiterem Coaching- und Arbeitsmaterial vervollständigen. So schaffen wir noch bessere Bedingungen für die Begleitung junger Menschen und die Qualifizierung unserer Ehrenamtlichen.

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Gesellschaft & Soziales

50 Jahre Tennisverein – Gemeinsam feiern, Sport erleben und Nachbarschaft stärken

Elmenhorster Tennisclub

Anlässlich unseres 50-jährigen Vereinsjubiläums möchten wir unsere Tennisanlage erstmals zum Treffpunkt für das gesamte Dorf machen. Als Tennisverein planen und organisieren wir ein großes Nachbarschafts- und Vereinsfest, das Menschen aller Generationen zusammenbringen und den Zusammenhalt in unserer Gemeinde stärken soll. Ein besonderes Highlight soll das erste LK-Turnier auf unserer Anlage sein. Ergänzend möchten wir ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit kostenlosem Schnuppertennis, Mitmachaktionen, Spielen für Kinder sowie Begegnungsmöglichkeiten für Jung und Alt anbieten. Ziel ist es, den Tennissport erlebbar zu machen und gleichzeitig einen Ort zu schaffen, an dem sich Menschen aus der Nachbarschaft begegnen und austauschen können. Als Gastgeber möchten wir alle Bürgerinnen und Bürger sowie die örtlichen Vereine herzlich einladen, Teil dieses Tages zu werden. Die Vereine sollen die Möglichkeit erhalten, sich mit einem eigenen Stand oder einer Mitmachaktion zu präsentieren und ihre Arbeit vorzustellen. Dadurch möchten wir das vielfältige ehrenamtliche Engagement in unserer Gemeinde sichtbar machen und den Austausch zwischen den Vereinen fördern. Mit dem Jubiläumsfest möchten wir Menschen zusammenbringen, neue Begegnungen schaffen und das Miteinander im Dorf nachhaltig stärken. Gleichzeitig möchten wir insbesondere Kindern, Jugendlichen und Familien einen unkomplizierten Zugang zum Tennissport ermöglichen und unseren Verein als offenen Treffpunkt für die Nachbarschaft präsentieren. Unser Ziel ist es, das 50-jährige Vereinsjubiläum nicht nur als Vereinsfeier zu gestalten, sondern als gemeinschaftliches Fest für das gesamte Dorf. Wir möchten einen Tag schaffen, der Sport, Ehrenamt und Gemeinschaft verbindet und allen Besucherinnen und Besuchern lange in Erinnerung bleibt.

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Gesellschaft & Soziales

Lesepatenschaften an der Stadtteilschule Niendorf

Schulverein der Stadtteilschule Niendorf

An dem Lesepier im Tüftelhafen der Stadtteilschule Niendorf legen jeden Tag kleine und große Leseschiffe an – mit einem klaren Ziel: Lesefreude wecken und Lesekompetenz stärken. Das Herzstück sind die Lesepatenschaften: Wir sind aktuell 19 engagierte, ehrenamtliche Lesepatinnen und Lesepaten aus dem Stadtteil unterstützen die Schülerinnen und Schüler im 1:1-Format. In einer wöchentlichen 45-minütigen Einheit während des Unterrichts trainieren die Kinder gezielt ihre Leseflüssigkeit und ihr Leseverständnis mit uns – ganz individuell, in einer wertschätzenden und motivierenden Atmosphäre. Das Preisgeld würde in den Tüftelhafen und den Ausbau des Lesepiers fließen: zusätzliche gemütliche Sitzmöglichkeiten, mehr vielfältige Literatur sowie Workshops mit Buchläden aus dem Stadtteil, um das Lesen für Schülerinnen und Schüler noch attraktiver zu gestalten.

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Gesellschaft & Soziales

Abschiebehaftberatung

Freundeskreis der Law Clinic an der Bucerius Law School e.V.

Die Abschiebehaftberatung Nord bietet ehrenamtlich kostenlose Rechtsberatung für Personen in Abschiebehaft. Um unsere Arbeit fortsetzen zu können, benötigen wir finanzielle Unterstützung. Abschiebehaft ist keine Strafhaft. Sie dient ausschließlich der Durchsetzung der Ausreisepflicht. Die Haft kann bis zu 18 Monate dauern, im Schnitt ist sie 4 Wochen lang. Laut des Anwalts und Experten für Abschiebehaft Peter Fahlbusch sind etwa die Hälfte aller Inhaftierungen rechtswidrig. In Abschiebehaft bekommt man nicht automatisch eine:n Anwält:in, sodass sich die meisten nicht gegen Rechtsverstöße wehren können. Als studentische Rechtsberatung unterstützen wir kostenlos Personen in Abschiebehaft. Dies machen wir, indem wir uns als sog. Person des Vertrauens am Haftverfahren beteiligen lassen.

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Gesellschaft & Soziales

Friedhofs-Kapelle wird zur Kultur-Kapelle

Kapelle 6 e.V.

Wir sind ein seit 2018 bestehender Verein mit acht Ehrenamtlichen aus den umliegenden Stadtteilen. Unser Ziel ist es, Menschen durch ein breit gefächertes Kulturangebot auf niederschwelliger Ebene zusammenzubringen. Finanziert werden unsere jährlich ca. 30 Aktivitäten durch Spendengelder und eine bezirkliche Fehlbedarfsunterstützung insbesondere für die auftretenden Künstler. Zu unserem Programm gehören Vorträge und Diskussionen zu gesellschaftlich relevanten Themen, musikalische Darbietungen, Kinoabende, Ausstellungen sowie Repair Cafés/Kleidertauschbörsen. Dabei schaffen wir Räume für Austausch, Begegnung und kulturelle Teilhabe für Menschen unterschiedlicher Altersgruppen und Hintergründe. Mit dem Preisgeld möchten wir unsere technische Ausstattung verbessern, z.B durch die Anschaffung einer Mikrofonanlage und/oder eines Beamers. Dadurch können wir Veranstaltungen professioneller gestalten, mehr Menschen erreichen und die Qualität unserer Angebote langfristig sichern.

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Nachhaltigkeit & Umwelt

Norderstedt unter Strom setzen

Second-life-IT e. V.

Wir werden 500 Euro aus unserer Vereinskasse in Solar Balkonkraftwerke investieren und diese ehrenamtlich bei Einrichtungen wie Kitas installieren. Wir haben bereits mehrere Solar Balkonkraftwerke aufgebaut und in Betrieb genommen. Mit dem Preisgeld wollen wir unseren Wirkungskreis erweitern und weitere Anlagen kaufen. Das Thema werden wir dann nach dem Aufbau und der Inbetriebnahme in den Einrichtungen vorantreiben, sodass ein Bewusstsein für den großen Nachhaltigkeitsfaktor der Anlagen geschaffen wird. Nachahmung ist dringend gewünscht. https://www.second-life-it.de/unsere-projekte

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Gesellschaft & Soziales

Weil Dazugehörigkeit keine Frage des Alters sein darf

mutly gUG

mutly organisiert Ausflüge und Veranstaltungsbesuche für ältere Menschen in Hamburg — inklusive Abholung von zuhause, persönlicher Begleitung vor Ort und sicherer Rückkehr. Zusätzlich übernehmen wir die gesamte Ticketorganisation und bieten einen monatlich wechselnden Veranstaltungskalender mit Konzerten, Museumsbesuchen, Café-Nachmittagen oder Theaterbesuchen an. Dabei achten wir bewusst auf ein buntes und abwechslungsreiches Programm mit auch ungewöhnlichen Veranstaltungen, die für ältere Menschen sonst oft schwer zugänglich sind, denn wir glauben daran, dass Menschen auch im hohen Alter neugierig bleiben und neue Dinge entdecken möchten. So machen wir soziale Teilhabe möglichst niedrigschwellig und einfach. Mit dem Preisgeld möchten wir weitere Hamburger Stadtteile erschließen, neue Ehrenamtliche gewinnen und noch mehr Senior:innen regelmäßige gemeinsame Erlebnisse außerhalb der eigenen vier Wände ermöglichen.

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Gesellschaft & Soziales

Liebe geht durch den Wagen - Obdachlosenbus des DRK KV Hamburg Nordost e.V.

DRK Kreisverband Hamburg - Nordost e.V.

Die DRK Obdachlosenhilfe führt unter dem Motto „Moin Menschlichkeit“ wöchentlich und verlässlich zwei stationäre Touren (City) und eine auf-suchende Tour durch die Schanze, über Reeperbahn und den Altonaer Bahnhof bis zum Obdachlosenheim Pik As durch und erreicht so pro Tour bis zu 250 Personen, was jährlich einer Zahl von über 23.000 Bedürftigen entspricht. Während der langen Frostperiode im vergangenen Winter wurde eine zusätzliche Tour pro Woche durchgeführt. Die qualitative Veränderung unserer Arbeit drückt sich in der zunehmenden Verelendung der Betroffenen und der ständig steigenden Zahl der Bedürftigen aus: jener rund 4.000 Obdachlosen, über 32.000 Wohnungslosen und armer Menschen (Armutsgefährdungsquote in HH: rund 20%). 2024 haben wir eine aufsuchende Tour pro Woche aus Kostengründen streichen müssen. Die ständig steigende Bedürftigkeit in der Stadt, ein rückläufiges Spendenaufkommen (2025: - 9%) sowie die Inflation der Lebensmittelpreise (seit 2020: + 35%) stellen unser Ehrenamts-Team trotz eines kostenbewussten Haushaltens und guter Hilfs-Vernetzung, u.a. mit Hanseatic Help, Schrødingers und AlsterFood, vor große Probleme, unsere drei Touren pro Wochen auskömmlich gestalten zu können. Damit uns dies auch weiterhin gelingt, bitten wir um Unterstützung aus dem Fördergeld. Wir möchten damit Lebensmittel und dringend auf der Straße benötigte Güter einkaufen und kostenlos weitergeben

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Gesellschaft & Soziales

Stärkung und Förderung der eigenen Identität und des Selbstbewusstseins durch interkulturelle Kindermodeschau und Tanzwettbewerb“

Never Give Up Förderverein

Wir sind der Never Give Up Förderverein e.V. und setzen uns für Kinder, Familien, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt ein. Mit unserem Projekt „Stärkung und Förderung der eigenen Identität und des Selbstbewusstseins durch interkulturelle Kindermodeschau und Tanzwettbewerb“ fördern wir Selbstbewusstsein, kulturelle Vielfalt und gegenseitigen Respekt. Kinder verschiedener Herkunft erhalten die Möglichkeit, ihre Talente, Kulturen und Kreativität durch Tanz, Mode und gemeinschaftliche Aktivitäten sichtbar zu machen. Durch unsere Erfahrungen ist uns aufgefallen, dass sich viele Familien trotz des großen Interesses ihrer Kinder aus finanziellen Gründen zurückziehen müssen. Besonders die Kosten für Kostüme und kulturelle Kleidung stellen für einkommensschwache Familien eine große Herausforderung dar. Viele Fördermittel dürfen nicht für diese Ausgaben verwendet werden, wodurch Kinder häufig von der Teilnahme ausgeschlossen sind. Mit dem Preisgeld möchten wir mehr Chancengleichheit und Zugehörigkeit schaffen, indem wir Kostüme und notwendige Materialien für einkommensschwache Familien finanzieren. Dadurch möchten wir mehr Kindern die Teilnahme ermöglichen und ein Zeichen für Inklusion, Vielfalt und soziale Teilhabe setzen.

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Gesellschaft & Soziales

20 Jahre Kayhuder Kids - Wir feiern Geburtstag

Förderverein Kayhuder Kids e.V.

Unser Verein wurde am 10. Mai 2006 gegründet. Ziel unseres Vereins ist es, Veranstaltungen anzubieten, die es so sonst im Dorf nicht gibt und dadurch das Zusammenleben bunter und vielfältiger zu gestalten. Wir finanzieren uns durch Spenden und sehr geringe Mitgliedsbeiträge. Wie jeder gemeinnützige Verein leben auch wir von der ehrenamtlichen Unterstützung und tatkräftigen Mithilfe unserer Mitglieder, um alle unsere Veranstaltungen durchzuführen, und das sind nicht wenige. Unser Projekt ist das 20 jährige Bestehen der Kayhuder Kids e.V. Am 20.06.2026 feiern wir mit unseren Mitgliedern und der übrigen Dorfgemeinschaft. Es wird ein Sommerfest auf unseren Spielplatz am Gemeindezentrum geben. Ein Clown wird kleine Kunststücke machen und die Kinder verzaubern. Außerdem bieten wir kostenlos Getränke und Eis sowie einige Kleinigkeiten für alle an. Das sind für uns große Summen, da wir bereits andere Veranstaltungen durchgeführt haben. Das Angebot für den Clown beläuft sich auf ca. 580 Euro für 2 Stunden und Eis (von der Firma Packeis) sind geschätzte Kosten 600 Euro. Das Preisgeld würden wir dafür verwenden. Wir hoffen auf eine positive Rückmeldung. Beigefügt ein paar Bilder unserer Veranstaltungen. Mit freundlichen Grüßen Astrid Hirsch

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Gesellschaft & Soziales

Ferien möglich machen – Teilhabe und Freizeitmaterial für Hamburger Kinder

Jugenderholungswerk Hamburg e.V.

Das Jugenderholungswerk Hamburg e.V. ermöglicht seit vielen Jahren Ferienfreizeiten für Hamburger Kinder und Jugendliche, deren Familien sich eine solche Reise sonst häufig nicht leisten könnten. Ich begleite im Sommer 2026 z.B. ehrenamtlich eine Freizeit nach Puan Klent auf Sylt. Vom 09.07. bis 27.07.2026 fahren 24 Kinder im Alter von 8 bis 10 Jahren mit – darunter Kinder aus finanziell belasteten Familien und Wohngruppen. Das Jugenderholungswerk organisiert aber auch in den Hamburger Herbst- und Frühjahrsferien wieder viele Ferienfreizeiten. Mit dem Projekt möchten wir diesen Kindern unbeschwerte Ferien ermöglichen: gemeinsame Erlebnisse, Bewegung, Natur, Kreativität, Vorlesen, Spiel, Strandtage und Gemeinschaft. Viele Dinge, die für andere Kinder selbstverständlich sind, werden hier zu besonderen Erfahrungen: eine Reise ans Meer, in die Berge und in die Natur, neue Freundschaften, ein sicheres Gruppenerlebnis und das Gefühl, dazuzugehören. Ein Preisgeld des Hamburg-Airport-Nachbarschaftspreises würden wir für einen Sachmittel- und Teilhabepool einsetzen. Davon könnten Materialien angeschafft werden, die direkt den Kindern zugutekommen: Sonnen- und Regenschutz, Trinkflaschen, Kreativmaterial, Bastel- und Malbedarf, Bücher, kleine Spiele, Sport- und Bewegungsmaterial, Tischtennis- oder Jongliermaterial sowie kleine Präsente für besondere Programmpunkte. Die Materialien würden nicht nur eine Freizeit unterstützen, sondern könnten auch bei weiteren JEW-Ferienreisen eingesetzt werden. So entsteht aus der Förderung ein nachhaltiger Nutzen für mehrere Gruppen von Hamburger Kindern. Das Projekt verbindet soziale Teilhabe, ehrenamtliches Engagement und konkrete Hilfe: Kinder, die sonst kaum Zugang zu Ferienreisen haben, erleben eine stärkende Zeit außerhalb ihres Alltags – begleitet von geschulten ehrenamtlichen Jugendleiterinnen und Jugendleitern. Weitere Informationen zum Jugenderholungswerk Hamburg e.V.: www.jugenderholungswerk.de

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Gesellschaft & Soziales

Gemeinsam stark – Inklusion erleben mit Pferden

Reitverein Glückstadt e.V.

Unser Reitverein schafft mit „Gemeinsam stark“ einen inklusiven Begegnungsort, an dem Menschen mit und ohne Beeinträchtigung durch pferdegestützte Pädagogik zusammenkommen. Pferde fördern Vertrauen, Selbstbewusstsein und soziale Fähigkeiten – unabhängig von Sprache, Herkunft oder körperlichen Voraussetzungen. Das Projekt stärkt aktiv den Zusammenhalt in der Nachbarschaft und macht Inklusion erlebbar. Mit unserem Projekt öffnen wir den Reitverein bewusst für alle Menschen der Region – insbesondere für diejenigen, die im Alltag oft ausgeschlossen sind. Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit körperlichen, geistigen oder emotionalen Herausforderungen erleben bei uns Gemeinschaft, Wertschätzung und persönliche Entwicklung. Pferde übernehmen dabei eine besondere Rolle: Sie reagieren sensibel auf ihr Gegenüber und ermöglichen ehrliche, unmittelbare Kommunikation. Dadurch entstehen Vertrauen, Mut und neue Perspektiven – oft schon nach wenigen Begegnungen. Durch inklusive Gruppenangebote erleben Menschen mit und ohne Beeinträchtigung gemeinsame Erfolgserlebnisse. Vorurteile werden abgebaut, Verständnis wächst – echte Nachbarschaft entsteht.

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Kultur & Sport

Team Merchandising

CROCODILES HAMBURG

Moin wir benötigen das Geld um unsere kinder einheitliche team Klamotten zu beschaffen. Denn für die kinder die gibt es nix tolleres als einheitlich Auswärts oder auch heim aufzutreten. Eishockey ist ein teurer sport da würde uns diese Unterstützung echt helfen

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Kultur & Sport

Weltmeisterschaft im Einradfahren

Norderstedter Sport und Freizeitverein e.V.

Wir sind zehn Einradfahrerinnen und Einradfahrer des Norderstedter Sportvereins – und wir haben uns einen großen Traum erfüllt: die Qualifikation für die Weltmeisterschaft vom 25.07. bis 07.08.2026 in Steyr (Österreich). Vor uns liegen unzählige Trainingsstunden, Schweiß, Rückschläge und vor allem ganz viel Leidenschaft. Unser Leben dreht sich ums Einradfahren – es ist mehr als nur ein Sport, es ist das, was uns verbindet und antreibt. Doch weil Einradfahren eine Randsportart ist, stehen wir vor einer großen Herausforderung: Alle Kosten für Startgebühren, Anreise, Unterkunft, Verpflegung und Kostüme müssen wir selbst tragen. Für uns als Team ist das eine enorme Belastung. Trotzdem wollen wir diese Chance nutzen, unseren Traum leben und Deutschland als Team aus Norderstedt auf internationaler Bühne vertreten. Mit dem Preisgeld würden wir uns diesem Ziel ein großes Stück näherbringen – und dafür sorgen, dass wirklich alle von uns Teil dieses unvergesslichen Moments sein können. Um Ihnen einen besseren Eindruck vom Einradfahren als Leistungssport zu geben, haben wir ein kurzes Video erstellt und dieses mit eingefügt , genauso wie unser Team Foto wo leider 2 Teilnehmerinnen nicht mit drauf sind .

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