Wir machen die Umgebung ein kleines Stück schlauer

Stellt Euch vor…

da ist ein Land, geteilt durch eine große Mauer. Auf beiden Seiten dieser Mauer leben Menschen, völlig isoliert voneinander. Wäre es nicht schön, diese Mauer zu überwinden? Netzwerke zu knüpfen? Vielfalt entsteht, wir lernen voneinander, verstehen uns besser.

Genauso funktioniert unser Gehirn. Es besteht aus zwei Gehirnhälften und wir Menschen lernen und arbeiten am besten, wenn wir einen Zugang zu beiden Gehirnhälften haben und Informationen ausgetauscht werden können. Unser Sport – Sport Stacking – unterstützt dabei, diese Datennetze zu bauen und aufrecht zu erhalten. Beim Sport Stacking geht es darum, in möglichst kurzer Zeit aus Plastikbechern in vorgegebenen Formationen Pyramiden zu stapeln.  Dies stärkt die Beidhändigkeit (sehr wichtig zum Beispiel beim Erlernen von Musikistrumenten), die Auge-Hand Koordination, die Reaktionsfähigkeit als auch die Konzentrationsfähigkeit.

Wir, das Sport Stacking Team Quickborn, sehen es als unsere Aufgabe an, diesen Sport weiter zu verbreiten und bekannter zu machen und andere Menschen – jung und alt – von unserer Leidenschaft zu überzeugen. Wir sind ein eingetragener, gemeinnütziger Verein mit ca. 20 Mitgliedern, die Jüngste ist neun, der Älteste 50. Wir treffen uns jeden Freitag zum gemeinsamen Training und fahren auch gemeinsam zu Turnieren im In- und Ausland. Wir sindsehr erfolgreich und stellen mehrere deutsche Meister und Weltmeister.  Wir betreiben Mitmachstände auf Veranstaltungen und treten auch bei Familien- und Volksfesten mit einem Showprogramm auf.

In unserem Projekt möchten wir gerne zweigleisig fahren. Auf der einen Seite benötigen wir Material, damit wir unsere Mitmachstände weiter optimieren können. Zum anderen möchten wir gerne unsere Athleten die Teilnahme an den anstehenden Weltmeisterschaften 2020 in Singapur ermöglichen.

Anders als die meisten Ballsportarten ist die öffentliche Wahrnehmung für unsere Sportart eher gering, so dass es uns immer wieder schwerfällt, Sponsoren zu finden, um  unsere Teilnahmen an Wettbewerben – besonders an den Weltmeisterschaften – zu sichern.  Dies hat in der Vergangenheit oft dazu geführt, dass unsere Sportler – obwohl sportlich qualifiziert – den Weltmeisterschaften fernbleiben mussten.