Über den Tellerrand kochen

Über den Tellerrand kochen

Kultur geht durch den Magen. Deshalb regt „Die Insel Hilft“ auch zum gemeinschaftlichen Kochen und Essen an. Am Herd können alte und neue Nachbar*innen Kontakt knüpfen, voneinander lernen und zusammen etwas schaffen, das am Tisch mit Freude geteilt wird. Dazu bietet jedes Treffen Anlass, Sprachkenntnisse zu verbessern und kulturelles Wissen weiterzugeben, das allen gut bekommt. So entstehen neben leckeren Menüs auch neue Freundschaften.

Viele Köche bewerben den Brei

Das Kochprojekt ist Teil einer großen Gemeinschaft: 2013 gegründet in Berlin, bittet das Netzwerk „Über den Tellerrand“ inzwischen in rund 30 deutschen Städten Kochbegeisterte an den Herd und zu Tisch. Gemeinsam ist allen der Appetit auf Neues und das Ziel, ein offenes und tolerantes Zusammenleben zu fördern. Dabei wird jedes Kochprojekt getragen von engagierten Freizeitköch*innen, die sich ehrenamtlich um das Menü kümmern.

Essen von allen für alle

Vom Einkauf bis zum Abwasch gibt es eine Menge zu regeln. All das geschieht gemeinschaftlich. Wir machen den Anfang:

  • Wir bringen Menschen aus dem Stadtteil zusammen, die Lust haben, mit uns zu Kochen und den gemeinsamen Abend zu gestalten. Liegen genug Anmeldungen vor, verabreden wir einen Termin mit den Zinnwerken, die ihre Küche zur Verfügung stellen.
  • Wir besprechen ein Menü und schreiben gemeinsam eine Einkaufsliste.
  • Wir gehen zusammen einkaufen: bei Rewe, im türkischen Supermarkt oder im Afroshop um die Ecke. Bezahlt wird mit Spenden, die bei „Die Insel Hilft“ oder in der Kasse der Kochgruppe zusammenfließen.
  • Wir treffen uns nachmittags in der Küche in den Zinnwerken und legen los. Abends wird aufgetischt: Ein ganzes Menü voller Köstlichkeiten mit vielen leckeren Überraschungen.
  • Nach dem Essen räumen wir gemeinsam auf und machen den Abwasch.

Das Kochprojekt ist Teil einer großen Gemeinschaft: 2013 gegründet in Berlin, bittet das Netzwerk „Über den Tellerrand“ inzwischen in rund 30 deutschen Städten Kochbegeisterte an den Herd und zu Tisch.

Gemeinsam ist allen der Appetit auf Neues und das Ziel, ein offenes und tolerantes Zusammenleben zu fördern. Dabei wird jedes Kochprojekt getragen von engagierten Freizeitköch*innen, die sich ehrenamtlich um das Menü kümmern.