TENNIS FÜR ALLE – ohne Ausgrenzung und barrierefrei

TENNIS FÜR ALLE – ohne Ausgrenzung und „barrierefrei“!

Für Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund und mit Behinderung, die Interesse haben, Tennis zu lernen und sich dafür zu begeistern!

Der Pinneberger Tennisclub (PTC) ist seit Jahren sehr gut vernetzt in der Region und verfügt dort über viele, gute Kontakte zu Schulen, benachbarten Sportvereinen, zur lokalen Presse und zu anderen öffentlichen Institutionen. Insbesondere wurden die Kontakte zu den Schulen und zu den Kontaktstellen der „offenen Kinder- und Jugendarbeit“ intensiviert, sodass das Engagement auch einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden ist.

Der PTC hat eine AG für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung gegründet. Seit einiger Zeit trainieren diese wöchentlich unter Anleitung von lizensierten Trainern Koordination und Geschicklichkeit. Später wird dann die Motorik und das Spielverständnis bis hin zum eigentlichen Spielen auf dem Platz trainiert. Der PTC hat durch die Bereitstellung der Ressourcen und Schaffung der Strukturen die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass behinderte und nicht behinderte Menschen gleichwertig an dem Vereinsleben teilhaben können.

Auch für geflüchtete Schüler und Jugendliche besteht wöchentlich die Möglichkeit unter der Anleitung von qualifizierten Trainern diese Sportart „ganzjährig“ zu erlernen. Fast alle waren / sind Anfänger und kannten diesen Sport in ihren Herkunftsländern bisher überhaupt noch nicht. Darüber hinaus findet eine Begleitung und Unterstützung auch außerhalb des Vereines statt. Dabei wird der Focus auf für die Zielgruppe sinnvollen Bedürfnisse gelegt (u.a. Durchsicht von Bewerbungsunterlagen, Unterstützung bei der Suche nach Praktika- / Ausbildungsplätzen, gemeinsame Freizeitaktivitäten).

Ein wichtiger Bestandteil für ein erfolgreiches Gelingen dieses Projektes ist die kontinuierliche Zusammenarbeit und der regelmäßige Erfahrungsaustausch mit den dafür verantwortlichen Personen des Vereins (Vorstand, Sport- und Jugendwart, Trainerteam) und den freiwilligen Helfern des Vereins, die u.a. in den Ferien die sogenannten Tennis-Feriencamps mit organisieren. Dieses Sportangebot kann unserer Meinung nach ein „Problemlöser“ sein, um Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund und Menschen mit Behinderung durch sportliche Angebote willkommen zu heißen und um Berührungsängste aufgrund sprachlicher- oder körperlicher Barrieren oder kultureller Unterschiede abzubauen.

Wofür würde das Preisgeld im Falle einer Auszeichnung verwendet werden?

Das Preisgeld würde für die erfolgreiche Fortführung und Erweiterung des Projektes verwendet werden, insbesondere für die Finanzierung

  • der Tennisausrüstung, Tennistrainer, Hallenstunden
  • von Vereinsmitgliedschaften, Teilnahmen am Tenniscamp, Ausflug zu Turnieren (z.B. zum ATP-Tennisturnier am Hamburger Rothenbaum), unabhängig von den finanziellen Möglichkeiten der Kinder und Jugendlichen
  • zusätzlicher Angebote an Trainingseinheiten, damit möglichst viele Geflüchtete, Menschen mit Migrationshintergrund und mit Behinderung die Chance haben, an diesem Projekt teilzunehmen.

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