Neues Zelt für die Jugend

Gott zur Ehr’ – dem Nächsten zur Wehr“. Das ist der Leitspruch der Feuerwehr in Deutschland. Auch für ca. 15 Kinder und Jugendliche der Jugendfeuerwehr Wellingsbüttel. Die Jungen und Mädchen im Alter von zehn bis 18 Jahren wollen einmal echte Feuerwehrmänner/- und Frauen werden und haben sich daher entschieden, bei der Jugendfeuerwehr ein Hobby mit Verantwortung zu übernehmen und damit schon in jungen Jahren etwas für die Gesellschaft zu tun.

Sie legen dabei einen wichtigen Grundstein für das ihnen später übertragene Ehrenamt, denn nicht wenige treten mit Vollendung des 18. Lebensjahres in den aktiven Feuerwehrdienst über und leisten so einen wichtigen Beitrag für die Sicherheit in Hamburg.  Echte Feuer dürfen die Kinder und Jugendlichen natürlich noch nicht löschen, stattdessen treffen sie sich einmal pro

Woche, um alle dafür notwendigen Handgriffe zu erlernen. Von A wie Atemschutz bis Z wie Zusammenhalt – nicht nur Fachwissen, sondern auch das Leben in einer Kameradschaft werden dabei gelernt.

Was viele Schulen heutzutage kaum noch vermitteln können, nämlich Tugenden wie Disziplin, Respekt, Teamgeist und persönliches Engagement, sind ständige Wegbegleiter in der Jugendarbeit und damit richtungweisend für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen.  Diese zeigen ihr Engagement besonders bei der Unterstützung von Veranstaltungen und Festen in ihrem Stadtteil und nehmen so im sozialen Gefüge der Nachbarschaft einen wichtigen Platz ein. So versorgen sie z.B. jedes Jahr die Teilnehmer des Airport Race mit Getränken, indem sie eine der vielen Wasserstellen entlang der Laufstrecke betreiben. Abgerundet wird das Konzept der Jugendfeuerwehr mit vielen Freizeitaktivitäten, insbesondere während der Schulferien. Nachtwanderungen, Ausfahrten in Freizeitparks, Zeltlager oder Besuche bei der Berufsfeuerwehr – vonseiten der Betreuer wird alles möglich gemacht.

Ansporn dafür ist nicht zuletzt ein Zitat des verstorbenen Altkanzlers Helmut Schmidt, der postum Namensgeber des Hamburg Airport wurde und sich zu Lebzeiten als Innensenator während der Sturmflut 1962 bei den Hanseaten verdient gemacht hatte:  „Ehrenamtliche Feuerwehrleute sind die zuverlässigsten und am vertrauenswürdigsten Diener am öffentlichen Wohl. Ich habe sie erlebt als echte Staatsdiener.“