KulturKlub für Kinder

Der KulturKlub, ein Projekt von KulturLeben Hamburg e.V., ermöglicht auch den Jüngsten der Stadt den Zugang zu Kunst und Kultur – unabhängig vom Geldbeutel der Eltern. Gemeinsam mit unseren Partnern aus Kultur und Sozialwirtschaft setzen wir uns damit für mehr Chancengerechtigkeit ein.

Auch im reichen Hamburg gibt es Armut – besonders, wenn man auf die Kleinsten der Gesellschaft schaut: jedes fünfte Kind der Stadt ist arm. Diese Kinder sind häufig ausgeschlossen von vielen Bildungs- und Freizeitaktivitäten, schlicht weil dafür in den Familien das Geld fehlt.

Mit dem KulturKlub setzen wir genau an diesem Punkt an. Indem wir kostenfrei Karten zu Kulturveranstaltungen an diese Kinder und ihre Familien vermitteln, wirken wir nicht nur dem Gefühl der Isolation und des „Andersseins“ entgegen. Wir setzen uns damit für Chancengleichheit ein und dafür, dass die Kinder sich auf Augenhöhe begegnen können.

Das Ziel des KulturKlub ist es Kindern im Alter von 3 bis 12 Jahren aus Familien mit geringem Einkommen den kostenfreien Zugang zu Museen, Theatern und zu Konzerten zu ermöglichen und sie so an die aktive Teilhabe am kulturellen Leben heranzuführen. Wir ermöglichen den Kleinsten zusammen mit KulturPartnern wie z.B. dem FUNDUS-Kindertheater oder dem internationalen Tanz- und Musikfestival KinderKinder tolle Erfahrungen und Erlebnisse, die sie zu neuen Gedanken und Plänen inspirieren und ihnen das Gefühl des Dabei-Seins geben.

Die Vermittlung startete im September 2018 in St. Pauli. Wir wünschen uns, das Projekt 2019 auf das gesamte Hamburger Stadtgebiet ausdehnen zu können. In unserem Viertel arbeiten wir kooperativ mit sozialen Institutionen aus der Nachbarschaft zusammen, die den Kontakt zu den jungen KulturGästen und ihren Familien haben. Auf dem Kiez sind das zum Beispiel das Haus der Familie, GWA St. Pauli und die Ganztagesschule St. Pauli.

Unser Trägerverein, der KulturLeben Hamburg e.V. vermittelt schon seit 2001 unter dem Motto „Kultur ist kein Luxus, Kultur ist Lebensmittel“ gespendete Karten für kulturelle Events an Menschen mit geringen Einkommen. Auf diesem Wege konnten wir in der Vergangenheit schon vielen Menschen, die z.B. auf SGB-II-Grundsicherung angewiesen sind, eine kleine Freude in ihrem Alltag bereiten.