Splus – Studenten stärken Schüler

Verantwortungsvolle Teilhabe und ob man Verantwortung übernehmen kann ist immer auch abhängig vom Bildungsstand eines Menschen. Wann man Verantwortung übernehmen soll, ist immer abhängig von der Wahrnehmung der Situation. Ein verantwortungsvoller Nachbar ist der, der die Begegnung sucht, vorbildlich agiert und sich für die Zukunft der Gesellschaft engagiert.

Der Harburger Integrationsrat (HIR) hat den Bedarf in Harburg erkannt und das Projekt Splus (Studenten stärken Schüler) ins Leben gerufen. Das Projekt fördert den Austausch zwischen zwei wichtigen Nachbarn im Bildungsbereich in Harburg: Auf der einen Seite die TU Hamburg mit ihren Studenten und auf der anderen Seite die Schüler und Lehrer der Goethe-Schule-Harburg. Für den Rat als Brückenbauer war es wichtig durch das Projekt einen Rahmen zu schaffen, der Begegnungen ermöglicht und von dem beide Seiten profitieren.

Für die Studenten bietet das Projekt die Gelegenheit ihr soziales Engagement als Mentor wahrzunehmen und diese sozialen Kompetenzen auszubauen. Gleichzeitig können die Mentoren, durch ihre ähnlichen kulturellen und sprachlichen Hintergründe, als ideale Vorbilder für die Schüler dienen und damit der Gesellschaft, als Dank für ihre eigene gelungene Integration, etwas zurückgeben. Nach Gesprächen mit der TU Hamburg und natürlich mit Zustimmung der TUHamburgIntegrativ sind ab sofort für einen 6-monatigen Einsatz sogenannte Credit Points (ECTS) erhältlich, welche sich die Studenten anrechnen lassen können, um ihr Engagement zu belohnen. Wird der Mentee darüber hinaus begleitet, erhalten die Mentoren eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 10€/h.

Durch Spenden und Fördergelder ist das Projekt von der Pilotphase im Jahr 2017 in die Etablierungsphase gewechselt. Private Partner sowie bezirkliche Institutionen unterstützen das Projekt und haben ein großes gemeinsames Interesse dieses auf weitere Schulen im Stadtgebiet auszuweiten.

Unser Projekt fördert die Integration, setzt auf gute Zusammenarbeit mit allen Institutionen im Bezirk und sorgt vor allem insgesamt für ein gutes Miteinander.